Hitze-Alarm in NRW: DWD warnt vor extremer Wärmebelastung in Köln, Dortmund und Essen

DWD warnt in NRW vor starker Wärmebelastung in Köln, Dortmund und Essen. Am Dienstag drohen vielfach extreme Hitze sowie kräftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen.
Jens Büttner/dpaDer Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet am Montag und Dienstag in Nordrhein-Westfalen hohe Temperaturen und eine erhebliche Belastung durch die Hitze. Für Köln, Dortmund und Essen gelten amtliche Warnungen vor starker Wärmebelastung bis Dienstagabend, dem 4. August, 19 Uhr.
Besonders belastend: In dicht bebauten Stadtgebieten lässt die Wärme nachts nur begrenzt nach. Für die Nacht zum Dienstag werden örtlich Tiefstwerte zwischen 22 und 19 Grad vorhergesagt. In Ballungsräumen kann es teils bei bis zu 24 Grad bleiben. Damit droht gebietsweise eine tropische Nacht.
Diese Regionen sind betroffen
Für folgende Städte und Kreise in NRW liegen laut bereitgestellter DWD-Warnlage Hitzewarnungen vor:
- Köln
- Dortmund
- Essen
- Düsseldorf
- Duisburg
- Bochum
- Gelsenkirchen
- Münster
- Bonn
- Bielefeld
- Aachen
- Mönchengladbach
- Wuppertal
- Oberhausen
- Mülheim an der Ruhr
- Krefeld Leverkusen
- Hagen
- Herne
- Remscheid
- Solingen
- Bottrop
- Hamm
- Paderborn
- weitere Teile Nordrhein-Westfalens
Für Köln, Dortmund und Essen weist der DWD konkret eine starke, nicht eine extreme Wärmebelastung aus. Für Dienstag rechnet der Wetterdienst jedoch verbreitet mit starker und „oftmals sogar extremer“ Wärmebelastung in NRW.
Bis zu 36 Grad – Gewittergefahr nimmt zu
Am Montag werden in NRW Höchstwerte von 32 bis 36 Grad erwartet, in höheren Lagen um 29 Grad. Zunächst bleibt es vielerorts heiter und trocken. Ab dem Nachmittag steigt jedoch von Südwesten das Risiko für teils kräftige Gewitter.
Dabei sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Am Dienstag wird es mit 30 bis 34 Grad erneut heiß. Dann können sich am Nachmittag starke, teils schwere Gewitter entwickeln. Lokal sind laut DWD unwetterartiger Starkregen mit 25 bis 40 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde sowie schwere Sturmböen bis 100 km/h möglich.
DWD rät zu Vorsicht bei Hitze
Die Hitzebelastung kann gesundheitliche Probleme verursachen. Besonders gefährdet sind ältere und pflegebedürftige Menschen. Der DWD empfiehlt, direkte Hitze möglichst zu meiden, ausreichend Wasser zu trinken und Innenräume kühl zu halten. Auch Angehörige und Nachbarn sollten gefährdete Personen im Blick behalten.
