Musk und Weidel: Talk auf X von Tesla-Boss und AfD-Chefin jetzt auf YouTube

Tech-Milliardär Elon Musk (l) und Alice Weidel, AfD-Vorsitzende (r): Beide treffen sich zu einem Gespräch auf X (Ex-Twitter).
Kay Nietfeld/ dpa- Elon Musk und Alice Weidel (AfD) treffen sich am 9. Januar um 19 Uhr auf X (Ex-Twitter) zu einem Live-Chat.
- Musk erklärte am 20. Dezember auf X, dass nur die AfD Deutschland retten könne.
- Auf Anfrage von X-Nutzern stimmte Musk einem Gespräch mit Weidel zu.
- Musk kommentiert seit 2019 die deutsche Politik und plant eine Tesla-Gigafactory in Brandenburg.
- Das Gespräch wird öffentlich zugänglich sein.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf X treffen Alice Weidel von der AfD und Tesla-Chef Elon Musk zusammen. Somit scheint der Tech-Milliardär und neuer Berater des designierten Präsidenten Donald Trump nicht nur in Politik Amerikas eine wichtige Rolle zu spielen. Auch in der Bundesrepublik gewinnt Musk eine immer größere Bedeutung.
Er trifft sich auf seiner Plattform X in einem digitalen Raum mit Alice Weidel von der AfD, um mit ihr über Meinungsfreiheit und die aktuelle Politik in Deutschland zu sprechen, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Musk hatte vier Tage vor Weihnachten (am 20. Dezember) in einer Nachricht auf X verkündet, dass seiner Meinung nach nur die AfD Deutschland retten könne. Seine Position erläuterte er anschließend in einem Gastbeitrag am 28. Dezember für die Zeitung Die Welt.
Übersicht
- Wann und wo findet das Gespräch zwischen Alice Weidel und Elon Musk statt?
- Wie kam es zu dem Gespräch zwischen dem Tesla-Boss und der AfD-Chefin?
- Was gesagt wurde und wo das Gespräch gestreamt wird
Alice Weidel (AfD) und Elon Musk live auf X: Wann und Wo
Bereits am vergangenen Freitag (3. Januar) bestätigte ein Sprecher der AfD, dass es zu einem Live-Gespräch zwischen Alice Weidel und Elon Musk auf der Plattform X (Twitter) am 9. Januar kommen wird. Das Gespräch findet um 19 Uhr statt.
Das Gespräch findet auf der Plattform X in einem sogenannten X-Space statt, einem digitalen Raum für Diskussionen und Gespräche, die live mitverfolgt werden können. Zudem ist das Gespräch öffentlich zugänglich. Es wird der erste persönliche Austausch zwischen Musk und Weidel sein.
Wie es zu dem Gespräch zwischen Tesla-Boss und AfD-Chefin kam
Elon Musk spielt in der deutschen Politik schon länger eine Rolle. Spätestens seit seiner Ankündigung im Jahre 2019, die erste europäische Tesla-Gigafactory in Brandenburg errichten lassen zu wollen, kommentierte der Tech-Milliardär die Politik in Deutschland. Im vergangenen Jahr äußerte er sich auf X zudem immer wieder zu Fragen der Flüchtlingspolitik und nahm dabei unter anderem Bezug auf Berichte des rechtspopulistischen Onlinemediums NIUS.
Am 20. Dezember verlautbarte Musk, dass nur die AfD Deutschland retten könne. Er nahm dabei Bezug auf die Äußerungen von Naomi Seibt, eine aus dem westfälischen Münster stammende rechtsextreme Influencerin. Diese hatte einen Tag zuvor in einem ihrer englischsprachigen Videos moniert, dass der Kanzlerkandidat der CDU, Friedrich Merz, eine Zusammenarbeit mit der AfD nach der kommenden Bundestagswahl am 23. Februar, ausschließt.
In einem Gastbeitrag für die Zeitung „Die Welt“, der am 28. Dezember erschien, erläuterte Musk seine Position. Als Reaktion auf die unter anderem in den deutschen Medien geführte Kontroverse über den Gastbeitrag wurde Musk von verschiedenen X-Nutzern gebeten, ein Online-Gespräch mit Alice Weidel zu führen, dem er am 29. Dezember mit einem schlichten OK zustimmte.
Was gesagt wurde und wo das Gespräch gestreamt wird
Das 75-minütige Gespräch ist beispielsweise auf YouTube abrufbar. Verschiedene Medien, wie „The Economic Time“, haben das Gespräch aufgezeichnet und auf der Plattform hochgeladen. Das Gespräch am Donnerstag, dem 9. Januar, nutze Alice Weidel, um mehrfach Falschaussagen zu äußern.
YouTube-Video vom Gespräch zwischen Elon Musk und Alice Weidel
So gab Alice Weidel beispielsweise an, dass Adolf Hitler nicht rechts gewesen, sondern ein Kommunist gewesen sein soll, der sich jedoch als Sozialist bezeichnet hätte. Zudem habe laut Weidel die ehemalige Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die deutschen Grenzen für illegale Einwanderung im Jahre 2015 durchgesetzt. Dabei gab es lange davor aufgrund des Schengenabkommens keine stationären Grenzkontrollen mehr.
Auch die Behauptung, Deutschland habe als einziges Industrieland seine Atomkraftwerke abgeschaltet, ist nachweislich falsch. Italien vollzog diesen Schritt bereits im Jahre 1990. Andere europäische Industrienationen wie Spanien und Belgien planen diesen Schritt zu vollziehen, wie es unter anderem auf der Webseite der Tagesschau nachzulesen ist.



