Saskia Esken
: Familie, Karriere & Co. - Das ist die SPD-Parteivorsitzende im Porträt

Saskia Esken ist die Co-Vorsitzende der SPD und vertritt ihre Partei im Bundestag. Doch wer ist die Politikerin eigentlich? Alle Infos zu ihr gibt es hier.
Von
Lea Lange
Berlin
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Wer ist eigentlich die SDP Parteivorsitzende Saskia Esken? Alle Infos zu ihrer Karriere und ihrem Privatleben gibt es hier.

Wer ist eigentlich die SDP Parteivorsitzende Saskia Esken? Alle Infos zu ihrer Karriere und ihrem Privatleben gibt es hier.

Christophe Gateau/dpa
  • Saskia Esken ist Co-Vorsitzende der SPD und Abgeordnete im Bundestag.
  • Geboren am 28. August 1961 in Stuttgart, lebt sie in Calw und hat drei Kinder.
  • Sie studierte Politikwissenschaft und Germanistik, brach aber nach vier Semestern ab.
  • Seit 2019 ist sie Parteivorsitzende, zunächst mit Norbert Walter-Borjans, jetzt mit Lars Klingbeil.
  • Esken steht wegen ihrer künftigen Rolle in der Partei in der Kritik.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Politiker Saskia Esken und Lars Klingbeil bilden die Führungsspitze der SPD und sind Parteivorsitzende. Die Politikerin übt dieses Amt seit 2019 aus und ist als Abgeordnete im Bundestag zu finden. Wer sie eigentlich ist, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst:

Saskia Esken - Ein Steckbrief

Hier die wichtigsten Fakten zu Saskia Esken im Überblick:

  • Name: Saskia Christina Esken
  • Geburtstag: 28. August 1961
  • Geburtsort: Stuttgart (Baden-Württemberg)
  • Wohnort: Calw
  • Eltern: nichts bekannt
  • Ehemann: Roland Esken
  • Kinder: drei Kinder
  • Beruf/Ausbildung: Studium in Politik und Germanistik (abgebrochen), Ausbildung zur Informatikerin und Softwareentwicklerin, Politikerin (seit 2013)
  • Gehalt: Als Bundestagsabgeordnete bekommt Saskia Esken ein monatliches Gehalt von 10.083,47 Euro. Zusätzlich erhält sie 9.000 Euro für ihre Funktion als SPD-Vorsitzende
  • Website: www.saskiaesken.de
  • X (vormals Twitter): @EskenSaskia
  • Instagram: saskiaesken

Saskia Esken - Familie, Kinder und ihre Politik

Saskia Esken ist 1961 in Stuttgart geboren. Ihre Eltern waren Anhänger von Willy Brandt und traten seinetwegen in die SPD ein. Esken beschreibt Brandt als „die prägende politische Figur meiner Jugend“. Ihr politisches Interesse begann also schon in jungen Jahren. Nach dem Abitur begann Esken in Stuttgart ein Studium in Germanistik und Politikwissenschaft, das sie aber nach vier Semestern abbrach. Wie sie auf ihrer Webseite schreibt, hat sie dann verschiedene Jobs ausprobiert: Sie war Musikerin, Kellnerin, Paketbote, Chauffeurin, Schreibkraft an der Uni Stuttgart - bis sie 1990 eine Ausbildung als staatlich geprüfte Informatikerin absolvierte. Danach arbeitete sie bis 1994 als Softwareentwicklerin.

1994 beendete Saskia Esken zunächst ihre Karriere, um Hausfrau zu sein. Ihren Ehemann, Roland Esken, hat sie 1993 geheiratet, 1994 kam das erste Kind. Insgesamt hat das Paar drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn. In dieser Zeit hat sie politische Ehrenämter ausgeübt.

Roland Esken ist der Ehemann von Saskia Esken.

dpa

Seit 1990 ist Saskia Esken Mitglied der SPD. 2008 wurde sie gefragt, ob sie für den Bundestag kandidieren möchte. Ihr Mann, der sich mittlerweile im Ruhestand befindet, habe daraufhin gesagt: „Jetzt bist du dran!“, so Esken. Seit 2013 ist Esken Abgeordnete im Bundestag, 2019 wurde sie gemeinsam mit Norbert Walter-Borjans zur Parteivorsitzenden gewählt. 2021 wurde sie in diesem Amt bestätigt, allerdings diesmal an der Seite von Lars Klingbeil.

Was passiert künftig mit Saskia Esken?

In der Partei heftig umstritten ist die künftige Rolle von Saskia Esken. Wird die viel kritisierte Parteichefin ins Kabinett wechseln? Da ist vieles noch unbekannt. Allerdings bekommt Esken sogar aus dem eigenen Landesverband Widerstand: Sie gehöre nicht zu den vier besten SPD-Frauen, kritisierte der SPD-Generalsekretär aus Baden-Württemberg, Sascha Binder, kürzlich.

SPD-Präsidiumsmitglied Katja Pähle dagegen verteidigte Esken. Man könne ihr nicht die alleinige Verantwortung für die Klatsche bei der Bundestagswahl geben. Alle strategischen Ausrichtungen hätten Esken und Klingbeil in Abstimmung mit dem geschäftsführenden Kanzler Olaf Scholz getroffen.