Tanken in Polen aktuell: So viel kosten Benzin und Diesel an der Grenze zu Brandenburg

Wieviel kosten Benzin und Diesel aktuell in Polen in der Grenzregion zu Brandenburg?
Patrick Pleul/dpaDie Spritpreise in Deutschland klettern seit Monaten von einem Rekordwert zum nächsten. Aktuell wird wieder mal über Entlastungen für Autofahrer diskutiert. Selbst Bundeskanzler Friedrich Merz will jetzt tätig werden. Tätig werden beim Thema Tanken auch die Anwohner der Grenzregion zu Polen. Wieviel Cent pro Liter lässt sich aktuell sparen bei der Fahrt an eine polnische Tankstelle?
Tanken in Polen aktuell: So viel kosten Benzin und Diesel an der Grenze zu Brandenburg
Die Benzinpreise zwischen Deutschland und seinen Nachbarländern in der EU werden regelmäßig vom Statistischen Bundesamt verglichen. Die genannten Beträge basieren auf Daten der Europäischen Kommission, welche jede Woche am Donnerstag die Tagesdurchschnittspreise vom vergangenen Montag für Benzin und Dieselkraftstoff in den 27 EU-Staaten mitteilt. Abgaben und Steuern sind dabei eingepreist. Die aktuellsten Daten stammen vom 7. September 2026. Da lagen die Preise für Super E5 im Tagesdurchschnitt in Deutschland bei 2,33 Euro pro Liter, Diesel bei 2,33 Euro pro Liter. In Polen wurden zu diesem Zeitpunkt im Schnitt 1,98 Euro für Diesel und 1,81 Euro für Benzin bezahlt.
Stichproben dieses Nachrichtenportals belegen, dass die aktuellen Spritpreise in Polen seitdem leicht gestiegen sind. So kostet der Liter Benzin in Gubin 1,88 Euro (Diesel: 2,09 Euro) und in Brody 1,88 Euro (Benzin E95) und 2,09 Euro (Diesel). Hinter der Grenze bei Hohenwutzen werden aktuell 1,88 Euro (Benzin) und 2,16 Euro (Diesel) fällig. Bei Schwedt kostet Diesel 2,09 Euro und Benzin 1,88 Euro. An der Grenze bei Muskau sind derzeit ebenfalls 1,88 Euro für Benzin und 2,09 Euro für Diesel zu zahlen.
Geld sparen beim Tanken und bei der Autofahrt
Wo ist der Sprit in der Umgebung am günstigsten? Preisvergleich-Apps wie „ADAC Drive“, „ACE-App“, „Clever Tanken“, „mehr-tanken“ oder „PACE Drive“ geben einen Überblick - es gibt eine Vielzahl zugelassener Dienste, die ihre Preise von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beziehen, so das Bundeskartellamt. Sie sind auf der Website der Behörde aufgelistet.
Auch die verbreitete Kartenapp „Google Maps“ zeigt Tankstellen und deren aktuelle Preise für einen Liter Superbenzin an. (Was E10, Diesel oder Super Plus kosten, wird mit einem Fingertipp auf die einzelne Tankstelle eingeblendet.) Bestenfalls checkt man die Preise vor dem Losfahren. Auf längeren Fahrten kommt man um den Vergleich unterwegs aber nicht herum.
Auch die Uhrzeit spielt eine wichtige Rolle. In Deutschland gilt seit April die 12-Uhr-Regel: Das bedeutet, die Tankstellen dürfen nur einmal am Tag - um 12.00 Uhr - die Preise anheben, in der restlichen Zeit sind nur Preissenkungen erlaubt. Heißt: Bestenfalls vor der Mittagszeit tanken. Und dann wieder Richtung später Nachmittag bis Abend, denn erst ab etwa 17.30 Uhr liegen die Preise wieder unter Tagesdurchschnitt, wie Auswertungen etwa des ADAC nahelegen.
(mit Material von dpa)
