Wunder in Nepal
: Zwei Verschüttete mehr als eine Woche nach Sturzflut aus Tunnel gerettet

Mehr als eine Woche ist die verheerende Himalaya-Sturzflut mit mindestens 1280 Toten in Nepal her. Nun sind zwei in einem Tunnel eingeschlossene Arbeiter gerettet worden.
Von
afp
Kathmandu
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A tunnel rescue team from India partners with the Nepali Army to undertake joint search and rescue operations: RECORD DATE NOT STATED A tunnel rescue team from India partners with the Nepali Army to undertake joint search and rescue operations Rasuwa Nepal , Sep 02 ANI: Nepal Army uses a helicopter for a rescue operation in the flood-hit hydropower tunnel at Syabrubesi s Chilime, in Rasuwa on Wednesday. ANI Video Grab Rasuwa Nepal Copyright: xANIx ANI_20260902167

Die Suche nach Vermissten läuft noch immer.

IMAGO/ANI
  • Nach der Himalaya-Sturzflut sind in Nepal zwei Arbeiter aus einem Tunnel lebend gerettet.
  • Energieminister Shrestha meldete die erste, Innenminister Gurung kurz darauf die zweite Rettung.
  • Die Zahl der Toten stieg auf mindestens 1280 – in Nepal 1259, in Tibet 21 laut Angaben.
  • Über 5600 Menschen gelten als vermisst, darunter viele Ausländer auf Trekking- oder Pilgerreisen.
  • Ursache laut Fachleuten: ein Gletscherabbruch am Berg Langtang Lirung löste die Flutwelle aus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mehr als eine Woche nach der verheerenden Himalaya-Sturzflut mit mindestens 1280 Toten sind in Nepal zwei in einem Tunnel eingeschlossene Arbeiter gerettet worden. Zwei Minister des Landes bestätigten am Freitag, dass die beiden Verschütteten lebend geborgen worden seien. Laut Energieminister Biraj Bhakta Shrestha wurde ein Mensch „soeben wohlbehalten aus dem Tunnel“ des Wasserkraftwerks Trishuli 3A gerettet. „Wir haben gerade erfahren, dass eine zweite Person gerettet wurde“, fügte Innenminister Sudan Gurung kurz darauf hinzu.

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet im Himalaya war die Zahl der Todesopfer zuletzt auf mindestens 1280 gestiegen. In Nepal wurden inzwischen 1259 Leichen geborgen, wie die Katastrophenschutzbehörde in Kathmandu am Donnerstag mitteilte. Chinesische Staatsmedien hatten zuvor 21 Tote in Tibet gemeldet.

Weiter viele Vermisste

Die Sturzflut hatte am Mittwoch vergangener Woche im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ganze Ortschaften zerstört. Auf beiden Seiten der Grenze suchten Rettungsteams am Donnerstag weiter nach mehr als 5600 Vermissten. In Nepal werden nach Behördenangaben 5083 Menschen vermisst, chinesische Staatsmedien meldeten mehr 541 Vermisste in Tibet. Unter den Vermissten sind auch hunderte Ausländer, von denen viele auf Trekking- oder Pilgerreisen im Himalaya unterwegs waren.

Ursache der Katastrophe war nach Einschätzung von Fachleuten aus China und den USA ein Gletscherabbruch am mehr als 7000 Meter hohen Berg Langtang Lirung in Nepal. Eine dadurch ausgelöste gigantische Flutwelle aus Wasser, Schlamm und Geröll schoss durch enge Flusstäler und riss auf beiden Seiten der Grenze Häuser, Straßen, Wasserkraftwerke und Menschen mit.