Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026
: Diese Parteien, Wählervereinigungen und Einzelbewerber treten am Sonntag an

Welche Parteien, Wählergemeinschaften und Einzelbewerber treten bei der Abgeordnetenhauswahl  in Berlin am Sonntag an? Hier gibt es alle Informationen.
Von
Daniel Steiger
Berlin
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ARCHIV - ILLUSTRATION - Farbige Spielfiguren stehen am 18.02.2016 in Stuttgart (Baden-Württemberg) auf Wahlscheinen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg. Gibt es genug Wählerstimmen für eine Partei, darf sie im Landtag mitarbeiten. Foto: Bernd Weißbrod/dpa (zu lsw Wahlpaket vom 07.03.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Berlin hat die Wahl: Auf den Stimmzetteln zur Abgeordnetenhauswahl finden sich die Namen von 41 Parteien, Wählergemeinschaften und EInzelbewerbern. Welche sind das?

Bernd Weißbrod/dpa

Am Sonntag, 20. September 2026, wird in Berlin ein neues  Stadtparlament gewählt. Dann sind etwa 2,4 Millionen Wahlberechtigte zur Stimmabgabe aufgerufen. Auf dem Wahlzettel stehen dann die Namen von 41 Parteien, Wählergemeinschaften und Einzelbewerbern. Welche sind das?

Diese Parteien stehen bei der Wahl in Berlin auf dem Wahlzettel

Insgesamt 41 Parteien, Wählergemeinschaften und Einzelbewerber hat die Landeswahlleitung Berlin für die Stimmabgabe in der Hauptstadt zugelassen. Das sind:

  • 1. Christlich Demokratische Union Deutschlands
  • 2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands
  • 3. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • 4. Die Linke
  • 5. Alternative für Deutschland
  • 6. Freie Demokratische Partei
  • 7. PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ
  • 8. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative
  • 9. Volt Deutschland
  • 10. FREIE WÄHLER
  • 11. Mieterpartei
  • 12. Die Urbane. Eine HipHop Partei
  • 13. Deutsche Kommunistische Partei
  • 14. Ökologisch-Demokratische Partei
  • 15. Die Heimat
  • 16. bergpartei, die überpartei
  • 17. Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale
  • 18. Menschliche Welt
  • 19. Wählergemeinschaft: Antifaschistisches Bündnis Spandau
  • 20. Wählergemeinschaft: Ausländer*rein! Ausländer für Berlin
  • 21. Wählergemeinschaft: Ausländer* rein! Migrants for Neukölln
  • 22. Wählergemeinschaft: Berliner:innen für eine Welt ohne Grenzen, Krieg und Ausbeutung
  • 23. Wählergemeinschaft: Berlin Retten - Treptow-Köpenick steht auf
  • 24. Bündnis Sahra Wagenknecht - Vernunft und Gerechtigkeit
  • 25. Losdemokratie - Partei eine starke Bürgerschaft
  • 26. MERA25 - Gemeinsam für Frieden, Solidarität und Freiheit
  • 27. Partei des Fortschritts
  • 28. Wählergemeinschaft: Wählergemeinschaft: Jan Mihm: Bester Mann
  • 29. Demokratische Linke
  • 30. Feministische Partei DIE FRAUEN
  • 31. Einzelbewerber: Fleischmann, Florian
  • 32. Einzelbewerber: Gerken, Dr. Thomas
  • 33. Einzelbewerber: Kanzler, Jörg
  • 34. Einzelbewerber: Lindlmair, Thomas
  • 35. Einzelbewerber: Mansamba, Mutombo Kandu
  • 36. Einzelbewerber: Mihm, Jan
  • 37. Einzelbewerber: Ngwa, Albert
  • 38. Einzelbewerber: Schnitzer, Sebastian Alexander
  • 39. Einzelbewerber: Snelinski, Oliver
  • 40. Einzelbewerber: Trockle, Nuri
  • 41. Einzelbewerber: Worbs, Hans Dieter

Wie wird die Partei bei der Abgeordnetenhauswahl gewählt?

Mit der Erststimme wird der Wahlkreisbewerber im Wahlkreis (Kreiswahlvorschlag) gewählt. Der Bewerber mit den meisten Stimmen gewinnt seinen Wahlkreis und damit ein Direktmandat als Abgeordneter des Berliner Stadtparlaments. Das Berliner Wahlgebiet ist in 78 Wahlkreise unterteilt.

Mit der Zweitstimme wird eine Partei (Landeswahlvorschlag) gewählt. Die Zweitstimme entscheidet darüber, wie die Sitze im Abgeordnetenhaus auf die unterschiedlichen Parteien aufgeteilt werden.  Berücksichtigt werden dabei die Parteien, die mindestens 5 vom Hundert (sogenannte Fünf-Prozent-Hürde) der gültigen Zweitstimmen erhalten haben. Erst- und Zweitstimme sind unabhängig voneinander.

Wo stehen die Parteien auf dem Wahlzettel?

Neu ist bei der diesjährigen Berliner Abgeordnetenhauswahl: Es gibt nur noch einen Stimmzettel und nicht mehr, wie bisher getrennt je einen Stimmzettel für die Erst- und Zweitstimme. Ihre Erst- und Zweitstimme geben Wahlberechtigte nunmehr, wie bei der Bundestagswahl auf einem Stimmzettel ab. Der Stimmzettel besteht aus weißem oder weißlichem undurchsichtigen Papier der Mindestgröße DIN A 4. Der Stimmzettel enthält zwei Spalten.

Auf der linken Seite stehen in schwarzem Druck untereinander die Wahlkreisbewerber des jeweiligen Wahlkreises (Kreiswahlvorschläge) sowie der Name der Partei. Bewerber, die nicht für eine Partei auftreten, tragen die Bezeichnung Einzelbewerber.

Auf der rechten Seite stehen die Namen der Parteien (Landeswahlvorschläge). Die rechte Seite des Stimmzettels sieht in ganz Berlin für alle 78 Wahlkreise gleich aus.