MOZ+MOZ+Einreise in die EU
: Fingerabdrücke sind nur der Anfang – mehr Kontrolle, weniger Freiheit

Es gilt ein neues Einreisesystem für die EU. Nicht-EU-Bürger werden schärfer kontrolliert. In Zukunft kommen noch mehr Regeln hinzu. War es das mit dem freien Reisen?
Kommentar von
André Bochow
Berlin
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Neues EU-Grenzsystem für Ein- und Ausreisen startet: HANDOUT - 07.10.2025, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Eine Reisende nutzt am Flughafen Düsseldorf ein Terminal des neuen Self-Service-Systems zur Ein- und Ausreisekontrolle. Die EU startet am 12. Oktober ihr neues elektronisches Grenzsystem. Nach Angaben der Europäischen Kommission sieht es vor, die Ein- und Ausreise von Nicht-EU-Bürgern umfassend digital zu erfassen. Dazu werden diese biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder sowie andere Reiseinformationen bereitstellen müssen. Das neue System soll das derzeitige System des Passstempelns ersetzen. Als Übergangszeitraum sind sechs Monate bis zum 10. April 2026 vorgesehen. In Deutschland führt zunächst der Flughafen Düsseldorf das neue System ein. Foto: Andreas Wiese/Flughafen Düsseldorf/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Neues EU-Grenzsystem. Eine Reisende nutzt am Flughafen Düsseldorf ein Terminal des neuen Self-Service-Systems zur Ein- und Ausreisekontrolle. Die EU hat am Sonntag ihr neues elektronisches Grenzsystem vorgestellt. Nach Angaben der Europäischen Kommission sieht es vor, die Ein- und Ausreise von Nicht-EU-Bürgern umfassend digital zu erfassen. Dazu werden diese biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder sowie andere Reiseinformationen bereitstellen müssen.

Andreas Wiese/Flughafen Düsseldorf/dpa