MOZ+MOZ+Krise der politischen Mitte
: Deswegen müssen SPD und Grüne mehr Populismus wagen

Die beiden Parteien stecken in einer tiefen Krise – weil sie zu kompliziert denken und reden. Ein Populismus der Mitte unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von dem von AfD und Linke.
Kommentar von
Dominik Guggemos
Berlin
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Nach dem Angriff auf den SPD–Europaabgeordneten Ecke: 05.05.2024, Sachsen, Dresden: Lars Klingbeil (l-r, SPD), Bundesvorsitzender, Kevin Kühnert (SPD), Generalsekretär, und Ricarda Lang (Bündnis90/Die Grünen), Bundesvorsitzende, nehmen nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Ecke vor dem Brandenburger Tor an einer Solidaritätskundgebung teil. Der Europaabgeordnete Ecke war beim Plakatieren im Dresdner Stadtteil Striesen angegriffen und schwer verletzt worden. Beim Befestigen von Wahlplakaten für die SPD am späten Freitagabend hatten vier Unbekannte auf den 41-Jährigen eingeschlagen. Foto: Joerg Carstensen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Foto aus dem Mai 2024. In der Ampel-Koalition folgten sowohl SPD-Chef Lars Klingbeil (links) als auch die damalige Grünen-Chefin Ricarda Lang (vorne rechts) einem Bundeskanzler, der stolz darauf war, dass ihn nicht einmal Politikinsider verstehen konnten. Kein Wunder, dass die Wähler den politischen Entscheidern nicht mehr vertrauen.

Joerg Carstensen/dpa