Landtagswahl 2024: Köpping startet Wahlkampf mit Vorwürfen gegen mehrere Parteien

Petra Köpping: SPD-Spitzenkandidatin beklagt im Wahlkampf Populismus bei anderen Parteien. Wie die Reaktionen darauf sind.
Jan Woitas/dpaVor jeder Wahl starten die Wahlkämpfe, so auch vor den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen. Was die SPD-Spitzenkandidatin Köpping an anderen Parteien auszusetzen hat und wie sich diese zur Wehr setzen.
LIVE-Ticker zur Landtagswahl in Thüringen und Sachsen
Landtagswahl: Köpping kritisiert Thesen von AfD, BSW und Freien Sachsen
Köpping kritisiert unter anderem, dass die Freien Wähler sowie die AfD, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und die rechtsextremen Freien Sachsen im Wahlkampf Thesen in den Raum stellten, die mit nichts unterlegt seien. Auch die Freien Wähler würden immer nur sagen, „was alles Mist ist“ und das Land schlechtreden.
Freie Wähler lehnen Vorwürfe Köppings im Wahlkampf ab
Die Freien Wähler lehnen die Populismus-Vorwürfe der SPD-Spitzenkandidatin und Sozialministerin Petra Köpping gegen die Partei ab. „Frau Köpping wird nach ihrer Abwahl am 1. September wieder verstehen, was die Aufgabe der Opposition ist. Und das ist das Benennen der Probleme im Land“, teilte der Spitzenkandidat der Freien Wähler, Matthias Berger, mit.
„Frau Köpping und ihrer SPD sind unsere Lösungsvorschläge wohl entgangen oder scheinbar egal“, so Berger weiter. Er verwies etwa auf den Vorschlag eines dualen Lehramtsstudiums der Freien Wähler.
In Sachsen wird am 1. September ein neuer Landtag gewählt. Bei Umfragen lagen die Freien Wähler zuletzt bei unter fünf Prozent und könnten so den Einzug in den Landtag verpassen.

