Präsidentschaftswahl in Frankreich
: Merz zu möglichem Le-Pen-Wahlsieg: „Deutsche Hand bleibt immer ausgestreckt“

Friedrich Merz will auch bei einem möglichen Wahlsieg von Marine Le Pen eng mit Frankreich zusammenarbeiten. Die deutsche Hand bleibe ausgestreckt, sagt er.
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red/afp
Brühl
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GERMANY-FRANCE-DIPLOMACY-PRESSER: German Chancellor Friedrich Merz looks on during a joint press conferen with France's President in the Augustusburg castle during the 26th German-French cabinet in Bruehl, western Germany, on July 17, 2026. (Photo by INA FASSBENDER / AFP)

Friedrich Merz (CDU) will auch bei einem Wahlsieg der Rechtspopulistin Marine Le Pen an einer vertieften deutsch-französischen Zusammenarbeit festhalten (Archivfoto).

INA FASSBENDER/afp
  • Merz betont enge Zusammenarbeit mit Frankreich – auch bei möglichem Le‑Pen‑Sieg.
  • Seine Aussage fiel nach dem deutsch-französischen Sicherheits- und Verteidigungsrat.
  • Zitat: Die deutsche Hand bleibe „immer ausgestreckt“ für vertrauensvolle Kooperation.
  • Macron mahnt Vorsicht bei Umfragen und verweist auf seinen Wahlsieg im Mai 2017.
  • Er appelliert: Dem Volk vertrauen, nicht das Schlimmste vorhersagen, das Beste wollen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will nach eigener Aussage auch bei einem Wahlsieg der Rechtspopulistin Marine Le Pen bei der Präsidentschaftswahl an einer vertieften deutsch-französischen Zusammenarbeit festhalten. „Die deutsche Hand bleibt immer ausgestreckt zur vertieften und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Frankreich. Ganz unabhängig davon, wie die Wählerinnen und Wähler in unseren beiden Ländern entscheiden“, sagte Merz am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron nach dem deutsch-französischen Sicherheits- und Verteidigungsrat.

Macron riet zur Vorsicht mit Blick auf die Umfragen zur Präsidentschaftswahl. Mit Blick auf seinen eigenen Wahlsieg im Mai 2017 sagte er: „Ich kenne viele Leute, die im Juli 2016 schon gewählt waren. Das waren nicht unbedingt dieselben, die wir dann im Mai 2017 gesehen haben.“ Macron, dessen zweite und letzte Amtszeit im kommenden Jahr endet, fügte an: „Vertrauen Sie dem französischen Volk, sagen Sie ihm nicht immer das Schlimmste voraus, lassen Sie es das Beste wollen.“