Während Merz-Besuch!
: Bürgermeister: Russischer Drohnen-Angriff auf Brücke in Kiew

Während des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Sonntag in Kiew ist den Behörden zufolge eine Brücke in der ukrainischen Hauptstadt von mindestens einer russischen Drohne angegriffen worden.
Von
afp
Kiew
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UKRAINE-RUSSIA-CONFLICT-WAR: Ukraine's President Volodymyr Zelensky (L) and German Chancellor Friedrich Merz (R) visit damaged building of the Ukrainian Academy of Science in Kyiv on October 4, 2026, amid the Russian invasion of Ukraine. Germany's chancellor arrived in Ukraine's capital on a surprise visit to demonstrate European support in the face of an upsurge in attacks. (Photo by Tetiana DZHAFAROVA / AFP)

Bundeskanzler Friedrich (rechts) Merz ist zu Besuch beim ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (links) in Kiew.

TETIANA DZHAFAROVA/afp
  • Während eines Kiew-Besuchs von Kanzler Friedrich Merz wird die Nordbrücke von Drohnen getroffen.
  • Bürgermeister Vitali Klitschko meldet Schäden und kündigt Einsätze der Rettungsdienste an.
  • Merz bekräftigt Unterstützung für die Ukraine – er spricht von „Terror“ durch russische Angriffe.
  • Moskau warnte Ausländer vor Aufenthalten in Kiew und drohte mit „massiven“ Luftangriffen.
  • Klitschko nennt die Lage „extrem dramatisch“; zuletzt trafen Angriffe Brücken, Energie und Wohngebiete.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, teilte im Onlinedienst Telegram mit, „die Straße der Nordbrücke“ sei getroffen worden und „Rettungsdienste sind auf dem Weg“. Merz war am Morgen überraschend trotz neuer Warnungen aus Moskau zu einem Besuch in Kiew eingetroffen.

Der Kanzler hatte bei seiner Ankunft auf die derzeitigen heftigen russischen Angriffe auf die Ukraine verwiesen. Kurz vor dem fünften Kriegswinter bombardiere Russland Städte, Wohnhäuser und Heizkraftwerke – dies sei „Terror“. Er werde dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sagen: „Auf unsere Hilfe könnt ihr weiter zählen“, betonte Merz und fügte hinzu: „Wenn Russland nicht gestoppt wird, richtet sich seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen uns.“

Das russische Außenministerium hatte Ausländer und Diplomaten am Samstag vor Besuchen in Kiew gewarnt und zum Verlassen der Stadt aufgerufen. Jeder, der die Warnung missachte, setze sich einer „tödlichen Gefahr“ durch „massive“ russische Luftangriffe aus.

Klitschko: Situation in der Stadt „extrem dramatisch“

Moskau versucht seit einiger Zeit, die Bevölkerung in der Ukraine zu zermürben und die Partner Kiews unter Druck zu setzen. Am Freitag hatte Klitschko die Situation in der Stadt „extrem dramatisch“ genannt und davor gewarnt, dass Kiew „in Stücke gerissen“ werde. Russland hatte in den vergangenen Tagen mehrere Brücken über den Dnipro sowie Energieinfrastruktur angegriffen. Auch Einkaufszentren, Wohnhäuser und Züge wurden in den vergangenen Wochen in der Ukraine weit weg von der Front angegriffen.