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: „Wir haben ja einige Erfahrungen mit dem Schrumpfen“

InterviewDass sich die Ostbeauftragte der Bundesregierung mit Bauen, Wohnen und Leerstand befasst, ist nicht ungewöhnlich. Dass sie dabei auch dem Westen etwas zu sagen hat, ist Fakt.
Von
André Bochow
Berlin
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Abriss von Plattenbauten in Stendal: 02.03.2005, Sachsen-Anhalt, Stendal: Plattenbauten aus DDR-Zeiten werden im Wohngebiet Stadtsee in Stendal abgerissen (Foto vom 02.03.2005). Seit dem Start des Programms «Stadtumbau Ost» im Jahr 2002 wurden in Sachsen-Anhalt rund 16 000 leerstehende Wohnungen abgerissen. 2005 und 2006 stehen in Sachsen-Anhalt für dieses Programm 48 Millionen Euro zur Verfügung, die Bund und Land zu gleichen Teilen beisteuern. Im Vorjahr waren rund 44,4 Millionen Euro für den Abriss von Wohnungen bereitgestellt worden. Insgesamt sind für das Stadtumbau-Programm in Sachsen-Anhalt in der Zeit von 2002 bis 2009 rund 356 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln eingeplant. (zu dpa: «Leerstehende DDR-Plattenbauten versteigert») Foto: Peter Förster/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wohnungsnot auf der einen, Leerstand auf der anderen Seite. Im Osten hat man beide Erfahrungen gemacht. In kleineren Städten und im ländlichen Raum bedeutete Stadtumbau, wie hier in Stendal im Jahr 2005 nicht zuletzt Abriss.

Peter Förster/dpa-Zentralbild/d