Fußball-Oberliga: Mahlsdorf will nach Pokal-Aus gegen BFC Preussen aufsteigen

Nach dem Abpfiff des Finalspiels im Berliner Landespokal machte sich in Mahlsdorf Enttäuschung breit. Aber Zeit zum Trauern bleibt nicht, denn schon bald steht das zweite Finale in Folge an.
Matthias Koch- Mahlsdorf will nach Pokal-Aus gegen BFC Preussen aufsteigen.
- Eintracht Mahlsdorf kann nach Pokalfinale gegen BFC Preussen in die Regionalliga aufsteigen.
- Kapitän Christoph Zorn bleibt ein weiteres Jahr im Team.
- Sportchef Jan Meißner sieht Saisonfinale als zweite Chance.
- Mahlsdorf nur einen Punkt vom größten Erfolg entfernt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach dem verpassten Pokaltraum richtet der BSV Eintracht Mahlsdorf den Blick auf das nächste große Ziel: die Regionalliga Nordost. Im letzten Saisonspiel der NOFV-Oberliga Nord am Samstag (14 Uhr, Preussen-Stadion) kommt es zum ultimativen Showdown beim BFC Preussen. Der Sieger ist Meister – und steigt direkt auf. Bei einem Unentschieden hätte Mahlsdorf die Nase vorn.
„Das wirft uns jetzt nicht um“, sagt Kapitän Christoph Zorn über die 0:2-Niederlage im Landespokalfinale gegen Regionalligist BFC Dynamo. Der Pokal sei immer ein „Bonus“ gewesen, so der 38-Jährige. „Der Fokus lag immer auf der Meisterschaft. Wir haben es am Samstag in der eigenen Hand.“
Kapitän Christoph Zorn ist noch nicht am Ende seiner Karriere
Zorn selbst, einer der erfahrensten Akteure im Team, wird ein weiteres Jahr in Mahlsdorf bleiben – möglicherweise dann schon als Regionalliga-Spieler. „Solange die Knochen halten und alles Spaß macht, bin ich dabei.“
Auch Björn Jopek, früherer Zweitligaprofi von Union Berlin, ordnet die Pokalniederlage nüchtern ein: „Natürlich tut das ein bisschen mehr weh, aber wir haben alles reingehauen. Und dann verlierst du eben 0:2 – das ist dann so.“ Der Blick geht nach vorn.
Spieler und Sportchef des BSV Eintracht Mahlsdorf im Interview
„Zweites Finale hintereinander“ – Sportchef optimistisch
Sportchef Jan Meißner sieht das Saisonfinale gegen den BFC Preussen als zweite Chance: „Wir werden die Woche genauso angehen wie die Woche davor – also zweites Finale hintereinander sozusagen.“ Trotz der Niederlage habe das Pokalspiel auch positive Eindrücke hinterlassen. „Wenn wir so spielen und keine Tore zulassen, werden wir gewinnen“, ist Meißner überzeugt.
Noch zur Winterpause schien der Traum von der Regionalliga weit entfernt – elf Punkte Rückstand auf die Spitze. Jetzt ist Mahlsdorf einen Punkt vom größten Erfolg der Vereinsgeschichte entfernt. „Die Regionalliga war nicht eingeplant“, sagt Meißner, „aber wir haben uns in die Situation gespielt, in der wir den Schritt machen können.“
Bleibt nur eine Frage offen: Wer krönt sich am Samstag zum Meister der NOFV-Oberliga Nord? Auch der BFC Preussen zeigt sich ambitioniert. Zwar ist die Mannschaft aus Berlin-Lankwitz erst in der vergangenen Saison aus der Berlin-Liga aufgestiegen, aber der Durchmarsch in die Regionalliga Nordost wäre etwas Besonderes.


