Oberliga Nord: Letztes Spiel für Mahlsdorfs Jopek – Aufstieg zum Abschied?

Björn Jopek musste im Finale des Berliner Landespokals mit dem BSV Eintracht Mahlsdorf eine bittere 0:2-Niederlage hinnehmen. Seine Karriere beendet der ehemalige Profi vom 1. FC Union Berlin nach der Saison. Es steht ein heißes, letztes Spiel an.
Matthias Koch- Björn Jopek beendet nach der Saison beim BSV Eintracht Mahlsdorf seine Fußballkarriere.
- Jopek verlor das Berliner Landespokalfinale gegen BFC Dynamo mit 0:2.
- Am 31. Mai spielt Mahlsdorf gegen BFC Preussen um den Aufstieg in die Regionalliga Nordost.
- Jopek spielte für Union Berlin, Bielefeld, Magdeburg, Wiesbaden und Chemnitz.
- Jopek strebt ein versöhnliches Karriereende an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wenn Björn Jopek am Samstag (31. Mai) für den BSV Eintracht Mahlsdorf aufläuft, ist es sein letztes Spiel als aktiver Fußballer. Nach dem Saisonfinale in der NOFV-Oberliga Nord beendet der 31-Jährige seine Laufbahn – und das ausgerechnet bei dem Verein, bei dem alles begann.
In der F-Jugend kickte Jopek einst auf dem Sportplatz am Rosenhag. Von dort führte ihn der Weg über die Nachwuchsabteilung von Union Berlin bis in den Profikader. Doch bevor der Kreis sich schließt, steht ein echtes Endspiel bevor: Mahlsdorf kämpft am letzten Spieltag gegen den BFC Preussen um den Aufstieg in die Regionalliga Nordost.
Björn Jopek: Traum vom perfekten Karriereende bleibt unerfüllt
Am vergangenen Samstag war die Bühne schon für ein märchenhaftes Karriereende bereitet. Mahlsdorf stand im Berliner Landespokalfinale, Gegner war der favorisierte BFC Dynamo. Doch der Außenseiter verlor mit 0:2. Jopek, der im Mittelfeld alles gab, konnte seine Enttäuschung kaum verbergen.
„Wenn ich mit meinem allerersten Verein, wo ich in der F-Jugend angefangen habe, im letzten Jahr meiner Laufbahn nochmal einen Pokal gewonnen hätte, das wäre wunderschön“, sagte er nach Abpfiff. „Nichtsdestotrotz haben wir nächste Woche noch ein Endspiel um die Meisterschaft. Das wollen wir jetzt auch wahrnehmen.“
Björn Jopeks Karriere mit Höhen und Tiefen
Jopeks Weg war nie der einfachste. Nach seinem Aufstieg aus der Union-Jugend kam er auf 54 Zweitligaspiele für die Köpenicker. Später spielte er unter anderem für Arminia Bielefeld, den 1. FC Magdeburg, Wehen Wiesbaden und den Chemnitzer FC. Verletzungen warfen ihn zurück, doch er kämpfte sich immer wieder heran. Über 100 Spiele in den oberen deutschen Spielklassen stehen am Ende in seiner Vita. 2022 dann die Rückkehr nach Mahlsdorf – bewusst, aus Überzeugung. Und mit einer Mannschaft, mit der Jopek nun ein letztes Mal auflaufen wird. Mit einem Sieg und einem Unentschieden gegen den BFC Preussen wäre Eintracht Mahlsdorf aufgestiegen.
Nach dem verlorenen Pokalfinale heißt es nun: Mund abputzen, weiterkämpfen. „Natürlich tut das ein bisschen mehr weh“, sagt Jopek. „Aber wir haben alles reingehauen, was wir hatten. Das tut dann weh, aber ist dann in dem Moment so.“ Die Vorbereitung auf das alles entscheidende Spiel läuft. „Ganz normal wie jede andere Woche“, sagt er. Und doch ist sie anders. Denn am Ende der kommenden Woche ist nicht nur die Oberliga-Saison vorüber – sondern auch die Karriere von Björn Jopek, der sicher nicht mit zwei Finalniederlagen aufhören will.
Björn Jopek (BSV Eintracht Mahlsdorf) im Video-Interview
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