Koch aus Köpenick, die Eisern-Kolumne: Das achte Jahr Bundesliga ist kein Ruhekissen

Der 1. FC Union Berlin hat nach einer schwierigen Rückrunde am Ende den Klassenerhalt in der Bundesliga feiern können. Für die Verantwortlichen um Horst Heldt stehen harte Wochen bevor, denn die neue Spielzeit im Oberhaus will geplant werden.
Matthias Koch- Union Berlin sichert den Klassenerhalt und startet die Planung für die neue Saison.
- Neuer Trainer ist Mauro Lustrinelli, vorgestellt zeitnah nach Rang elf zum Saisonende.
- Transfers: Zeno van den Bosch und Marvin Friedrich kommen für die Innenverteidigung.
- Yannic Stein wechselt dauerhaft zu Hansa Rostock, zuvor zweimal an Babelsberg verliehen.
- Wolfsburg steigt trotz hohem Kaderwert ab – Union will Kader breiter aufstellen, vor allem offensiv.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Köpenick ist in den Sommerschlaf abgetaucht, was den Großteil des Profifußballs betrifft. Die Frauen und Männer des 1. FC Union befinden sich bis auf die international beschäftigten Eisernen bis Ende Juni im Urlaub.
Die meisten Kicker und Fans der Herren werden sicher die Relegationsspiele zur 1. und 2. Bundesliga aufmerksam verfolgt haben. Bei den dramatischen Duellen zwischen dem SC Paderborn und dem VfL Wolfsburg sowie Greuther Fürth und Rot-Weiss Essen lagen Freud und Leid dicht beieinander.
Union kann froh sein, dass es auch in schwächeren Erstligaserien bisher immer einen Bogen um diese Entscheidungsspiele machen konnte. Erneut herrschte beim FCU frühzeitig Planungssicherheit. So konnte mit dem Schweizer Mauro Lustrinelli zeitnah nach dem Ende der mit Rang elf abgeschlossenen Spielzeit schon der neue Coach präsentiert werden.
Erste Neuzugänge beim 1. FC Union Berlin stehen fest
Aktuell soll selbst Profifußball-Geschäftsführer Horst Heldt Ferien machen. Das Telefon wird wahrscheinlich dennoch regelmäßig in Benutzung sein. Zum Beispiel bezüglich des Abgangs von Yannic Stein. Der zuletzt zweimal an den Regionalligisten SV Babelsberg ausgeliehene Schlussmann wurde dauerhaft an den Drittligisten Hansa Rostock abgegeben.
Ein wenig Schonzeit bleibt Heldt aber noch. Zum einen wird der Transfermarkt wohl erst nach der Weltmeisterschaft (11. Juni bis 19. Juli) richtig Fahrt aufnehmen. Zum anderen sind einige Verpflichtungen längst getätigt, aber noch nicht offiziell vermeldet worden.
Mit Zeno van den Bosch und Marvin Friedrich stehen zwei Zugänge für die Innenverteidigung bereits fest. Der von Royal Antwerpen geholte van den Bosch unterschrieb im Winter. Rückkehrer Friedrich von Borussia Mönchengladbach absolvierte nach Informationen dieses Nachrichtenportals am 18. Mai seinen Medizincheck in Berlin.
Da Union aber erst am 8. Juni sein neues Trikot präsentiert und die Neuen möglichst auch in diesem zu sehen sein sollen, werden sie ab diesem Zeitpunkt kleckerweise bekanntgegeben.
VfL Wolfsburg nach 29 Jahren aus der Bundesliga abgestiegen
Die Köpenicker brauchen aber abgesehen von der Torhüterposition Verstärkungen in allen Mannschaftsteilen. Da sollten das Präsidium und Heldt schon fündig werden, vor allem im Offensivbereich.
Denn das achte Bundesligajahr in Folge ist kein Ruhekissen. Wolfsburg ist gerade mit einem Kaderwert von geschätzten 235 Millionen Euro nach 29 Jahren erstmals aus der Bundesliga sang- und klanglos abgestiegen.
Union (Kaderwert 124 Mio. Euro) könnte darauf spekulieren, dass die Aufsteiger SV Elversberg (28) und der SC Paderborn (40,5) wirtschaftlich deutlich kleinere Nummern sind. Aber genau diese vermeintlichen Underdogs werden versuchen, Klubs wie Union das Leben schwer zu machen. Ein Weiter-so sollte es deshalb beim FCU nicht geben.
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