Landespokal Berlin
: BFC Dynamo erfüllt Pflichtaufgabe – Sorgen um Shcherbakovski

Der BFC Dynamo hat sich im Berliner Landespokal gegen den Achtligisten VfB Berlin durchgesetzt. Jan Shcherbakovski musste allerdings schon früh ausgewechselt werden.
Von
Brian Schmidt
Berlin
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Jan Shcherbakovski wurde im Berliner Landespokal beim BFC Dynamo schon in der ersten Halbzeit ausgewechselt. Die Personalsorgen des Regionalligisten werden größer.

Jan Shcherbakovski wurde im Berliner Landespokal beim BFC Dynamo schon in der ersten Halbzeit ausgewechselt. Die Personalsorgen des Regionalligisten werden größer.

Brian Schmidt
  • BFC Dynamo siegt im Berliner Landespokal 7:1 gegen Achtligist VfB Berlin und zieht in Runde 3 ein.
  • Leandro Putaro erzielt vier Tore, Shcherbakovski verletzt sich und wird früh ausgewechselt.
  • Regionalligist BFC hat weiter Personalsorgen, setzt auch U19-Spieler ein.
  • VfB Berlin überrascht in der Anfangsphase, kann aber nicht mithalten.
  • Nächste Spiele: Hertha BSC U23 (12.09.2025) und Greifswalder FC (16.09.2025).

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

  • In der 2. Runde des Berliner Landespokals setzt sich der BFC Dynamo gegen den VfB Berlin erwartungsgemäß mit 7:1 (2:0) durch.
  • Ex-Cottbuser Jan Shcherbakovski musste bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden.
  • Den BFC Dynamo plagen generell große Personalsorgen.

BFC Dynamo gegen VfB Berlin – das Fazit

Der BFC Dynamo erledigte die Pflichtaufgabe gegen den Achtligisten VfB Berlin mit 7:1 (2:0) und machte damit den Einzug in die 3. Pokalrunde perfekt. Über das gesamte Spiel war der Regionalligist die spielbestimmende Mannschaft, leistete sich aber vor allem in der Anfangsphase zu viele unnötige Fehler, die den Gästen zu Nadelstichen verhalfen. Auffälligster Spieler war Leandro Putaro, der einen Viererpack für den BFC erzielte.

Sorgen machte die Auswechslung vom Neuzugang von Energie Cottbus, Jan Shcherbakovski, der schon in der ersten Halbzeit mit einer Oberschenkelverletzung den Platz verließ. Damit vergrößert sich das Lazarett des BFC Dynamo umso mehr.

BFC Dynamo gegen VfB Berlin – die Tore

1:0 Leandro Putaro (28.)
Fast eine halbe Stunde mussten die Fans des BFC Dynamo auf einen Treffer warten. Dann war es Putaro, der nach einem schnellen Angriff und einem Doppelpass mit Knezevic aus nächster Nähe einschießen konnte.

2:0 Tim Windsheimer (35.)
Fritzsche bekommt einen Steckball in zentraler Position durchgesteckt und ist allein vor dem Tor, scheitert jedoch am herausstürmenden Brummel. Der Abpraller landet bei Windsheimer, der ins leere Tor einschieben konnte.

3:0 Leandro Putaro (50.)
Nach einem Fehler von Abwehrspieler Nguyen, der eine Hereingabe direkt zum Gegenspieler abwehrte, hat Putaro leichtes Spiel und mus nur aus Nahdistanz einschieben.

3:1 Julian Klein-Peters (61.)
Genau an der Strafraumkante bekommt Klein-Peters einen Pass gespielt, sein flacher Abschluss ist für Ortegel unhaltbar.

4:1 Leandro Putaro (66.)
Ein hoher Ball rutscht VfB-Torwart Brummel durch die Arme. Putaro schnappt sich den freien Ball und schießt einfach ein.

5:1 Leandro Putaro (71.)
Über die linke Außenbahn kommt der Ball in den Strafraum und Putaro läuft ein und kann ohne Mühe auf 5:1 erhöhen.

6:1 Max Ramoth (87.)
Aus zentraler Position und allein vor dem Torwart kommt der eingewechselte Ramoth zum Abschluss und lässt dem Keeper keine Chance.

7:1 Dominik Pestic (90.)
Mit ganz viel Platz am Strafraum schließt Pestic aus 18 Metern einfach mal ab. Der Ball schlägt linksunten ein.

BFC Dynamo gegen VfB Berlin – die Aufstellung

Cheftrainer Dennis Kutrieb und den BFC Dynamo plagen große Personalsorgen. Alle Spieler, die spielfähig sind, standen im Aufgebot gegen den Achtligisten VfB Berlin in der 2. Runde des Berliner Landespokals. Zusätzlich wurden einige Spieler aus der eigenen U19 für den Kader nominiert. Torjäger Rufat Dadashov saß seine Sperre aus der 1. Pokalrunde im DFB-Pokal ab, in der er die Rote Karte für eine Tätlichkeit kassierte.

BFC Dynamo gegen VfB Berlin – das Spiel

Das Spiel begann sehr zerfahren. Der BFC Dynamo hatte in der Anfangsphase viel Ballbesitz, war aber in den eigenen Aktionen viel zu ungenau. Diese Ungenauigkeiten sorgten dafür, dass der Achtligist VfB Berlin immer wieder für Nadelstiche sorgen konnte. So gehörte die erste Großchance des Spiels dem VfB, doch Offensivspieler Walter (19.) scheiterte allein vor Torwart Ortegel. Kurz darauf war mit Vujcic (21.) der nächste Spieler der Gäste allein am Strafraum und konnte nur per Foulspiel gestoppt werden. Während der VfB dort auf die Rote Karte für eine Notbremse spekulierte, entschied sich Schiedsrichter Gieseler für den gelben Karton.

Erst nach 28 Minuten sorgte Putaro für den Befreiungsschlag des BFC Dynamo, als er viel Platz im Strafraum hatte und flach einnetzte. Fritzsche (30.) hatte die Chance für den Doppelschlag, aber vergab im Eins gegen Eins gegen den Torwart. Auch in der 35. Minute vergab Fritzsche wieder eine hundertprozentige Chance, doch Windsheimer bekam die Chance zum Nachschuss und schob ins leere Tor ein.

Im zweiten Durchgang drückte der BFC Dynamo früh auf den nächsten Treffer, um das Spiel zu entscheiden. Erneut war es Putaro (50.), der das Toreschießen im zweiten Durchgang nach einem Abwehrfehler von Nguyen nur einschieben musste. Für großen Jubel beim VfB Berlin sorgte dann Klein-Peters nach 61 Minuten, als er am gegnerischen Strafraum freigespielt wurde und flach einnetzte. Der Jubel hielt nur kurz, weil Putaro nach einem Torwartfehler nachlegte. Kurz darauf forderte der VfB erneut die Rote Karte für den BFC Dynamo, als Breitfeld in einem Zweikampf seinen Gegenspieler mit dem Ellenbogen im Gesicht traf. Nach Rücksprache mit seinem Assistenten entschied der Schiedsrichter auf gelb, Kutrieb wechselte in derselben Aktion Breitfeld vorsichtshalber aus, um einen weiteren Ausfall zu vermeiden.

In der Schlussphase fehlte den Gästen die Kraft, um die Laufintensität zu halten. Es war erneut Putaro (71.), der auf 5:1 erhöhte, der eingewechselte U19-Spieler Ramoth (87.) traf noch zum 6:1. Den Schlusspunkt setzte Pestic mit dem 7:1 in der 90. Minute.

BFC Dynamo gegen VfB Berlin – die Statistik

BFC Dynamo – VfB Berlin 7:1 (2:0)
BFC Dynamo:
 Ortegel – Pestic, Gunte, Gnodtke, Reincke (78. Zefi) – Shcherbakovski (45. Sambale), Breitfeld (68. Ramoth), Windsheimer, Knezevic – Fritzsche, Putaro.
VfB Berlin: Brummel – Schöffler (71. Quitta), Nguyen (74. Steines), Becker, Klein-Peters – Klaucke – Chu (66. Ondraczek), Vujcic, Walter – Devakov (59. Böttcher), Gillmeister (79. Chu).
Tore: 1:0 Putaro (28.), 2:0 Windsheimer (35.), 3:0 Putaro (50.), 3:1 Klein-Peters (61.), 4:1 Putaro (66.), 5:1 Putaro (71.), 6:1 Ramoth (87.), 7:1 Pestic (90.); Schiedsrichter: Gieseler (Berlin); Zuschauer: 499; Gelbe Karten: Pestic, Breitfeld / Nguyen.

BFC Dynamo gegen VfB Berlin – so geht es weiter

Für den BFC Dynamo geht es am Freitagabend (12. September 2025) in der Regionalliga Nordost weiter, wenn das Team von Cheftrainer Dennis Kutrieb das Derby bei der U23 von Hertha BSC spielt. Nur vier Tage später am Dienstag (16. September 2025) ist dann bereits der Greifswalder FC zu Gast. Für den VfB Berlin geht der Bezirksliga-Alltag erst am 14. September 2025 weiter.

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