Nader Jindaoui: Abschied bei Fans von Hertha BSC – Seitenhieb gegen Verein?

Groß kündigte Nader Jindaoui seinen Wechsel zum amerikanischen Erstligisten Los Angeles Galaxy via YouTube an. Kurz darauf verabschiedete er sich auch erneut bei den Fans von Hertha BSC.
Sebastian Räppold/Matthias Koch- Nader Jindaoui verlässt Hertha BSC und wechselt zu Los Angeles Galaxy.
- Verabschiedung von Hertha-Fans emotional auf Instagram und YouTube.
- Unzufriedenheit über Hertha-Entscheidung, aber kein böses Wort im Abschied.
- Spieler startet neue Saison in der MLS ab Ende Februar.
- Zukunftspläne beinhalten Spiele mit Marco Reus und gegen Lionel Messi.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Aktuell befindet sich die amerikanische Major Soccer League (MLS) in der Pause. Ende Februar beginnt die neue Saison. Dann ist auch der Influencer und ehemalige Hertha-Profi Nader Jindaoui mit dabei. Er hat einen Vertrag bei Los Angeles Galaxy unterschrieben. Dies teilte er seinen Fans in einem emotionalen YouTube-Video mit. Kurz darauf folgte eine Verabschiedung von den Fans seines Ex-Vereins Hertha BSC – von dem er sich eigentlich nie trennen wollte.
Nader Jindaoui steht kurz vor einem Umzug in die USA. Seine Fans und Follower nimmt er auf seiner Reise mit, die Zeit bei seinem ehemaligen Verein Hertha BSC lässt er jedoch zurück.
Nader Jindaoui wollte mit Hertha BSC abrechnen
Schon damals, nachdem bekannt geworden war, dass es für Nader Jindaoui keine Zukunft mehr beim Hauptstadtklub Hertha BSC geben würde, zeigte sich Jindaoui über die Entscheidung unzufrieden. Über die U23, die in der Regionalliga Nordost spielt, empfahl er sich für die Profimannschaft. Zudem sorgte er für einen Zuschauerboom bei den Spielen in der Regionalliga.
Doch nach nur einem Bundesliga-Spiel und einem im DFB-Pokal, bei dem er im Entscheidungsschießen einen wichtigen Elfmeter gegen den Hamburger SV verwandelte, ging es für ihn zurück in die zweite Mannschaft. Pal Dardai, damaliger Trainer der Profis, betonte, dass er keine jungen Talente auf der Bank lassen könne, um einen älteren Spieler wie Jindaoui einzusetzen.
Der Vertrag von Jindaoui lief zum Saisonende aus und obwohl Hertha BSC eine Option auf Verlängerung hatte, wurde sie nicht gezogen. Jindaoui wurde vereinslos. Über Snapchat, einen weiteren Kanal in den sozialen Netzwerken teilte er mit, dass er mit seinem Ex-Klub abrechnen werde. „Hertha war eine geile Zeit bis ich mein Profidebüt gegeben habe, alles, was danach abging, werde ich euch noch erzählen“, sagte er.
Emotionaler Abschied von den Fans von Hertha BSC
Doch nun entschied sich Jindaoui offenbar dagegen. Er verabschiedete sich mit einem emotionalen Post auf Instagram bei den Fans des Zweitligisten und ließ auch über den Verein kein böses Wort fallen. „Ich möchte mich bei euch für die unfassbar schöne Zeit bedanken. Mein Traum war es schon immer, für Hertha im Olympiastadion zu spielen. Irgendwann kam ich über Umwege zu Hertha – besser spät als nie. Leider war die Zeit viel zu kurz. Ich wollte nie weg, aber ich kann die Entscheidung des Vereins verstehen“, waren seine Worte, die an die Hertha-Fans gerichtet waren.
Dem Verein wünscht er vor allem, dass es sportlich wieder bergauf geht: „Ich hoffe, dass Hertha bald wieder in der 1. Liga spielt, dort, wo der Verein hingehört. Ich werde diese Zeit niemals vergessen und für immer in meinem Herzen tragen.“ Ob er im Nachgang dennoch seine Follower informiert, was nach seinem Profidebüt passierte, ist fraglich. Denn nun gilt sein voller Fokus dem neuen Abenteuer in Los Angeles, bei dem er zukünftig unter anderem an der Seite von Ex-Nationalspieler Marco Reus und gegen den mehrfach ausgezeichneten Weltfußballer Lionel Messi spielen wird.
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