Regionalliga Nordost: BFC Dynamo und Hertha Zehlendorf zittern in Pokal und Liga

Die Zeit immer im Blick – Cheftrainer Dennis Kutrieb durfte mit dem BFC Dynamo im Landespokal zweimal in der Nachspielzeit jubeln. Gegen den Oberligisten Eintracht Mahlsdorf hatte der Regionalligist massive Probleme.
Matthias Koch- BFC Dynamo rettet sich im Berliner Landespokal mit 2:1 nach Verlängerung gegen Eintracht Mahlsdorf.
- In der Regionalliga Nordost kämpft Dynamo um den Klassenerhalt, die sportliche Lage bleibt angespannt.
- Chemie Leipzig steht vor wichtigen Spielen, muss jedoch auf gesperrte Leistungsträger verzichten.
- Nachwuchsspieler Lasse Timpelan soll bei Chemie neue Impulse im Abstiegskampf setzen.
- Hertha 03 Zehlendorf drehte ein 1:3 im Pokal gegen Bezirksligist Delay Sports, wirkte jedoch ideenlos.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der BFC Dynamo hat sich im Berliner Landespokal nur hauchdünn gerettet. Gegen Oberligist Eintracht Mahlsdorf erzielte der Regionalligist beide Treffer erst in der jeweiligen Nachspielzeit und gewann 2:1 nach Verlängerung. Ein Sieg, der die Nerven der Fans strapazierte – und zugleich offenlegte, wie fragil der BFC aktuell wirkt.
Trotz des Pokalerfolgs bleibt die sportliche Lage angespannt. Die Liga zeigt ein anderes Bild: Dynamo findet schwer in eine stabile Form und findet sich in dieser Saison tatsächlich im Abstiegskampf wieder. Bis zur Winterpause trifft der BFC ausschließlich auf Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Es ist, Stand jetzt, die schlechteste Saison des BFC Dynamo seit der Saison 2016/17, als man sich am Ende mit Tabellenplatz 15 in der Regionalliga Nordost zufriedengeben musste.
Der Blick auf die aktuelle Tabelle unterstreicht die Brisanz. Die letzten fünf Teams der Regionalliga Nordost liegen eng beieinander: BFC Dynamo, Greifswalder FC, Chemie Leipzig, FC Eilenburg und FC Hertha 03 Zehlendorf kämpfen um jeden Punkt.
Die enge Lage im Tabellenkeller der Regionalliga Nordost
Greifswald, Chemie, Eilenburg und Zehlendorf stehen ebenso unter Druck wie der BFC. Die direkten Duelle werden überproportional wichtig, da fast jeder Punkt einen Sprung um mehrere Plätze bedeuten kann. Klare Trends sind kaum erkennbar, denn viele Teams liefern wechselhafte Leistungen.
Gerade Dynamo befindet sich in einer gefährlichen Abwärtsspirale. Fehleranfälligkeit, fehlende Konstanz und immer neue personelle Diskussionen sorgen dafür, dass der Abstand nach unten minimal bleibt. Ein einziges verlorenes Spiel kann die Krise weiter verschärfen.
Chemie Leipzig mit schwieriger Phase und Hoffnungsträger
Aus einem Kicker-Bericht geht hervor, dass auch Chemie Leipzig vor „Tagen der Wahrheit“ steht. Die Mannschaft muss derzeit ohne große Teile ihrer Offensivachse auskommen. Genau jene Durchschlagskraft, die im Abstiegskampf so essenziell wäre, fehlt im wichtigen Spiel gegen den FC Eilenburg. Beispielsweise fehlen die beiden Topspieler Valon Aliji und Stanley Ratifo, weil sie eine Sperre wegen der fünften Gelben Karte absitzen. Darauf folgt die Partie gegen Schlusslicht Zehlendorf.
Immerhin gibt es bei Chemie einen Hoffnungsschimmer: Nachwuchsspieler Lasse Timpelan rückt stärker in den Fokus. Der 19-Jährige soll neue Impulse bringen, besonders im zentralen Mittelfeld. In Leipzig setzt man darauf, dass zusätzlicher Mut und frische Beine helfen, den Trend umzudrehen.
FC Hertha 03 Zehlendorf wirkt überfordert
Nicht nur Dynamo musste im Pokal zittern. Hertha 03 Zehlendorf lag gegen Bezirksligist Delay Sports zunächst zurück, drehte die Partie aber spät noch zu einem 3:1. Es war ein Pflichtsieg, aber einer, der zeigte, wie schnell auch ein höherklassiger Klub ins Straucheln geraten kann. Mit dem Ball wirkte „die kleine Hertha“ ideenlos und überfordert und das gegen ein Team, welches vier Klassen tiefer spielt.
Für beide Berliner Klubs gilt: Die knappen Pokalerlebnisse sind Warnsignale. Zumindest Dennis Kutrieb, Trainer des BFC Dynamo, sagte schon in der Vergangenheit: „Wir müssen uns alle an die eigene Nase fassen – und dann kommen wir da auch gemeinsam raus.“



