Regionalliga Nordost: Drei Vereine wollen in die 3. Liga – Lok Leipzig mit Auflagen

Der Hallesche FC ist eines von drei Teams, welches sich für die Lizenz in der 3. Liga beworben hat. Erst in der vergangenen Spielzeit waren sie aus dieser abgestiegen. Niclas Stierlin und Robin Friedrich (v.l.n.r.) könnten also in der kommenden Saison wieder im Profifußball spielen.
Sebastian Räppold/Matthias Koch- Drei Vereine aus der Regionalliga Nordost haben Lizenzanträge für die 3. Liga gestellt: Lok Leipzig, Hallescher FC und FC Carl Zeiss Jena.
- Lok Leipzig hat strukturelle Auflagen zu erfüllen, u.a. eine Rasenheizung, um den Aufstieg zu schaffen.
- Hallescher FC, kürzlich abgestiegen, hat gute Chancen, die Lizenzauflagen zu erfüllen.
- FC Carl Zeiss Jena liegt 20 Punkte hinter Lok Leipzig, hat aber ein modernes Stadion.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Bewerbungsphase für die Lizenz der 3. Liga ist vorüber. Während die ersten drei Mannschaften allesamt aufsteigen wollen, hat sich das weitere Verfolgerfeld teilweise überraschend gegen einen möglichen Aufstieg entschieden. Für den aktuellen Tabellenführer 1. FC Lokomotive Leipzig gibt es vorab noch einige Hürden. Auch in den anderen Regionalliga-Staffeln haben nicht alle Aufstiegskandidaten einen Antrag für die höhere Spielklasse eingereicht.
Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in dieser Saison nicht automatisch in die 3. Liga auf. Auch wenn die Vereine sich zuletzt um eine Reform bemühten, muss der Meister in dieser Saison in einer Relegation um den Aufstieg spielen.
Diese Teams stellten den Antrag für die 3. Liga
Der aktuelle Tabellenführer 1. FC Lokomotive Leipzig möchte in die 3. Liga. Das hat der Verein mit der Einreichung der Lizenzunterlagen unterstrichen. Doch der Weg dorthin ist steinig. Nicht nur, dass erst einmal die Meisterschaft gesichert werden muss und auch die Aufstiegsspiele gegen den Meister der Regionalliga Nord gewonnen werden müssten – auch strukturell hat der Verein noch einige Aufgaben. Mithilfe der Fans möchte man diese aber bewältigen. Eine Rasenheizung müsste im heimischen Bruno-Plache-Stadion eingebaut werden. Rasenheizungen kosten über eine Million Euro. Sollte der Verein das nicht stemmen können, müsste man wahrscheinlich in ein anderes Stadion ausweichen. Bei Nichterfüllung der Lizenzauflagen würde möglicherweise der Aufstieg verwehrt werden.
Der Hallesche FC ist erst in der vergangenen Saison aus der Drittklassigkeit abgestiegen und würde im Falle der sportlichen Qualifikation auch wieder dahin zurückkehren wollen. Neun Punkte Rückstand hat die Mannschaft von Cheftrainer Marc Zimmermann bei einem Spiel weniger auf den Tabellenführer Lok Leipzig. Die Auflagen würde der Verein vermutlich problemlos erfüllen können.
Der dritte Verein im Bunde ist der Tabellendritte FC Carl Zeiss Jena. Mit einem modernen Stadion würde man die Lizenzauflagen erfüllen. Allerdings beträgt der Rückstand auf die Tabellenspitze bereits 20 Punkte. Aber es besteht die Möglichkeit, dass Lok Leipzig die Lizenz wegen der zumindest aktuell unzureichenden Infrastruktur nicht erhalten würde. Auf den Halleschen FC müsste man derzeit nur elf Punkte aufholen und hat noch zwei Spiele mehr bis zum Saisonende.
Lizenzanträge für die 3. Liga aus den Regionalligen
Regionalliga Nord:
TSV Havelse, SV Drochtersen/Assel, SV Meppen, 1. FC Phönix Lübeck
Regionalliga Nordost:
1. FC Lokomotive Leipzig, Hallescher FC, FC Carl Zeiss Jena
Regionalliga Bayern:
1. FC Schweinfurt, SpVgg Bayreuth, FC Bayern München II, Würzburger Kickers
Regionalliga Südwest:
TSG Hoffenheim II, FSV Frankfurt, Kickers Offenbach, Stuttgarter Kickers, SC Freiburg II
Regionalliga West:
MSV Duisburg, Borussia Mönchengladbach II, SF Lotte, Fortuna Köln, Rot-Weiß Oberhausen, 1. FC Köln II
Überraschungen in Erfurt und Zwickau – keine Berliner Teams
Die Variante, auf die der FC Carl Zeiss Jena möglicherweise hofft, spielt für die restliche Liga keine Rolle. Der FC Rot-Weiß Erfurt und der FSV Zwickau sind zwar punktgleich mit den Jenaern, haben aber für diese Saison mit dem möglichen Aufstieg abgeschlossen. Auch die diversen Berliner Teams haben aufgrund der sportlichen Lage keine Lizenzunterlagen für die 3. Liga eingereicht.
In den anderen Regionalliga-Staffeln haben ebenfalls nicht alle Teams im Aufstiegskampf ihre Lizenzunterlagen eingereicht. Aus der Regionalliga Bayern verzichtete der FV Illertissen (4. Platz). Im Norden verzichteten die Kickers Emden (3.), SV Werder Bremen II (4.) und der Hamburger SV II (5.). In der Regionalliga Südwest beantragten alle Teams außer SGV Freiberg (5.) die Lizenz und im Westen möchte nur der SV Rödinghausen (6.) nicht aufsteigen.
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