Regionalliga Nordost
: Spekulation über neuen Trainer bei Chemie Leipzig

Die BSG Chemie Leipzig hat zum Ende der Hinrunde in der Regionalliga Nordost Cheftrainer Miroslav Jagatic entlassen. Vor dem Start der Rückrunde scheint der Nachfolger fix zu sein.
Von
Brian Schmidt
Leipzig
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RLNO Hertha BSC II - Chemie Leipzig 2024/25: Fussball, Herren, Saison 2024/2025, Regionalliga Nordost (15. Spieltag), Hertha BSC II - BSG Chemie Leipzig, Chemie im Kreis, 09.11. 2024, Foto: Sebastian Räppold / Matthias Koch

Wer leitet die BSG Chemie Leipzig beim Rückrundenauftakt in der Regionalliga Nordost gegen den FSV Luckenwalde von der Seitenlinie? Nach der Entlassung von Cheftrainer Miroslav Jagatic wurde kein Nachfolger präsentiert. Dieser könnte nun aber gefunden worden sein.

Sebastian Räppold/Matthias Koch
  • BSG Chemie Leipzig entlässt Trainer Miroslav Jagatic nach enttäuschender Hinrunde.
  • David Bergner übernimmt interimistisch, Adrian Alipour als neuer Trainer gehandelt.
  • Alipour war zuletzt beim SV Meppen tätig, Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss.
  • Leipzigs Rückrundenauftakt gegen FSV Luckenwalde am 1. Februar.
  • Neuzugang Rajk Lisinski kommt von Viktoria Berlin, Abgang Henry Koeberer zu Teutonia Ottensen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die BSG Chemie Leipzig steht zumindest auf dem Papier wenige Tage vor dem Start der Rückrunde noch ohne Cheftrainer da. Seit der Entlassung von Miroslav Jagatic kurz vor Weihnachten läuft die Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Am Samstag (1. Februar, 13 Uhr) steht das erste Spiel in der Rückrunde der Regionalliga Nordost gegen den FSV Luckenwalde an und es scheint, als wäre der Nachfolger gefunden.

Interimsweise übernahm in den vergangenen Wochen David Bergner die Mannschaft, der sonst im Management der BSG Chemie Leipzig tätig ist. Nun könnte die Ablösung erfolgen.

Adrian Alipour möglicher Jagatic-Nachfolger in Leipzig

Miroslav Jagatic wurde kurz vor dem Jahreswechsel und dem offiziellen Ende der Hinrunde im Dezember 2024 bei der BSG Chemie Leipzig entlassen. Als Grund wurde die sportliche Entwicklung des Regionalligisten genannt. Überraschenderweise stecken die Sachsen in der Regionalliga Nordost aktuell im Abstiegskampf, der Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz beträgt fünf Zähler.

Nach einem Monat ohne Cheftrainer, in der David Bergner, der eigentlich im Management des Vereins tätig ist, die Mannschaft interimsweise auf die Rückrunde vorbereitete, könnte nun der Nachfolger gefunden sein. Adrian Alipour heißt der heißeste Kandidat.

Dieser war zu Beginn der laufenden Saison in der Regionalliga Nord beim SV Meppen freigestellt worden. Er selbst ließ in einem Interview mit RevierSport verlauten, dass er künftig wieder eine neue Aufgabe übernehmen wird. „Die Verhandlungen stehen vor dem Abschluss“, sagte er selbst. In Leipzig wurde Alipour laut LVZ von aufmerksamen Fans bereits gesichtet.

Auch beim Testspiel am vergangenen Samstag gegen den Oberligisten FC Grimma (5:0-Sieg) soll er vor Ort gewesen sein. Demnach ist es wahrscheinlich, dass die BSG Chemie Leipzig in den kommenden Tagen ihren neuen Trainer vorstellen wird. Möglicherweise noch pünktlich zum Auftakt gegen das Schlusslicht der Regionalliga Nordost, den FSV Luckenwalde.

Einziger Neuzugang kommt von Ligakonkurrent Viktoria Berlin

Trotz der sportlichen Talfahrt und noch existenten Abstiegssorgen hat die BSG Chemie Leipzig eine ruhige Transferphase erlebt. Einen Abgang hat der Verein mit Henry Koeberer vermeldet, der aber ohnehin nur im Landespokal zum Einsatz gekommen war.

Zukünftig läuft der Abwehrspieler in der Regionalliga Nord für Teutonia Ottensen auf. Auf der Defensivposition gibt es dafür aber auch einen Neuzugang. Rajk Lisinski wechselt vom Ligakonkurrenten Viktoria Berlin in den Alfred-Kunze-Sportpark. In Berlin kam der 21-jährige Rechtsverteidiger in 14 Spielen zum Einsatz, zum Ende der Hinrunde allerdings zumeist als Kurzeinsätze.

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