Regionalliga Nordost
: Vereine fordern Reform – vier Staffeln mit vier Aufsteigern

17 Vereine der aktuellen Nordost-Staffel fordern eine Reform der Regionalligen. Im Fokus liegt die Verkleinerung auf vier Staffeln mit direkten Aufsteigern.
Von
Brian Schmidt
Chemnitz
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Nordost-Regionalligisten wollen Direktaufstieg

17 Teams der Regionalliga Nordost wollen eine Aufstiegsreform in der Viertklassigkeit. Das Haupthema: Meister sollen direkt aufsteigen. Unter anderem sprachen Franz Gerber (FC Rot-Weiß Erfurt), Daniel Meyer (Hallescher FC), Tommy Haeder (Chemnitzer FC), Ralph Grillitsch (FC Carl Zeiss Jena) und André Beuchold (FSV Zwickau) zum Thema.

Hendrik Schmidt/dpa
  • 17 Vereine der Regionalliga Nordost fordern eine Aufstiegsreform mit direktem Aufstieg der Meister.
  • Aktuell gibt es ein Rotationsprinzip zwischen Nordosten, Norden und Bayern.
  • Die Vereine schlagen vier Staffeln mit je 20 Mannschaften vor.
  • Franz Gerber, Daniel Meyer und andere Vereinsvertreter betonen die Notwendigkeit der Gleichberechtigung.
  • Weitere Themen wie Spieltagsansetzungen und Pyrotechnik sollen ebenfalls diskutiert werden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schon über viele Jahre zeigen sich die Vereine aus der Regionalliga Nordost unzufrieden mit der aktuellen Aufstiegsregelung. Während die Staffeln West und Südwest stets einen Aufsteiger stellen, gibt es zwischen dem Nordosten, dem Norden und Bayern ein Rotationsprinzip. Das soll sich nun ändern, zumindest wenn es nach 17 Vereinen aus der Liga geht.

Gemeinsam haben die Vereine eine Pressekonferenz abgehalten, um ihren Standpunkt klarzumachen. Im Fokus der Pressekonferenz stand die Aufstiegsreform. Die Regionalligen sollen auf vier Staffeln aufgeteilt und auf je 20 Mannschaften aufgestockt werden. Das Prinzip lautet: „Meister müssen aufsteigen.“

Regionalliga Nordost: 17 Vereine mit Vorschlägen für Reform

„Wir sind viel zu lange in einer Situation, die völlig unbefriedigend ist. Wir haben eine Ungleichbehandlung, die allen Grundsätzen von Fairness widerspricht. Es ist nicht mehr damit getan, dass man uns vertröstet“, sagte Daniel Meyer, Sportchef des aktuellen Tabellenzweiten Halleschen FC zu Beginn der Veranstaltung. In Stadion an der Gellertstraße in Chemnitz versammelten sich Vertreter der Regionalligisten und der Presse. Neben Daniel Meyer sprachen auch Franz Gerber (FC Rot-Weiß Erfurt), Tommy Haeder (Chemnitzer FC), Ralph Grillitsch (FC Carl Zeiss Jena) und André Beuchold (FSV Zwickau). Und alle waren sich vor allem in einem Punkt einig: Der Aufstieg in die 3. Liga muss neu geregelt werden.

„Die strukturelle Benachteiligung muss endlich beendet werden“, hieß es von André Beuchold, der zusätzlich betonte, dass die Mitgliederstärke von Verbänden nicht entscheidend sein dürfe. Schließlich spielen in der Nordost-Staffel Vereine aus gleich sechs Bundesländern. Zudem wies Beuchold darauf hin, dass es die zuschauerstärkste Regionalliga in Deutschland sei. Erfurts Geschäftsführer Franz Gerber verwies auf die DFB-Statuten: „Der DFB sagt immer, der größte Grundsatz ist Fairplay und Gleichberechtigung. Das ist hier überhaupt nicht gegeben.“

Neue Regionalliga-Struktur mit vier Staffeln vorgeschlagen

Der erste konkrete Vorschlag, den die Beteiligten bringen, kursierte schon einmal. Vorgeschlagen wurde die Verkleinerung auf vier Staffeln, die möglichst nach Himmelsrichtungen der Vereine eingeteilt werden – demnach gäbe es eine Staffel für den Norden, den Osten, den Süden und den Westen. Aus jeder Staffel würde der Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen. Die Staffeln sollen dann auf 20 Mannschaften aufgestockt werden. Es wäre auch eine Übergangsphase denkbar, „damit man am Anfang keine Vereine verliert“, so Tommy Haeder vom Chemnitzer FC.

Doch auch für andere Vorschläge zeigen sich die Vertreter der Vereine offen. „Wir sind offen, anderen Lösungsvorschlägen gegenüber. Aber die Zeit drängt. Es ist nicht akzeptabel, dieses Thema weiter nach vorn zu schieben“, sagte HFC-Sportchef Daniel Meyer.

Nordost-Vereine wollen in Zukunft weitere Themen anstoßen

Das Thema Aufstieg hat den absoluten Fokus auf der Veranstaltung in Chemnitz. Doch die Beteiligten kündigten auch an, weitere Themen anstoßen zu wollen. Unter anderem sind die Spieltagsansetzungen ein Thema. Dazu gab es zuletzt schon Bewegung. Und der Umgang mit Pyrotechnik und Strafen ist der nächste Punkt, der besprochen werden soll.

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