Vor U20-WM der Frauen
: UEFA zieht Boykott-Drohung für FIFA-Turniere offenbar zurück

In wenigen Tagen sollen die besten Nachwuchs-Fußballerinnen um den WM-Titel spielen. Ein möglicher Boykott seitens der UEFA-Mitglieder scheint nun vom Tisch.
Von
dpa
Warschau
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Kein Boykott: Die U20-WM der Fußballerinnen findet offenbar auch mit Teams aus Europa statt. (Archivbild)

Jan Woitas/dpa
  • UEFA-Verbände ziehen Boykott-Drohung gegen FIFA zurück – U20-WM findet mit Europa statt.
  • Turnier der U20-Juniorinnen in Polen läuft vom 5. bis 27. September.
  • Deutschland ist nicht qualifiziert; 24 Teams nehmen teil, darunter sechs aus Europa.
  • Proteste gegen Infantinos Führungsstil bleiben Thema, Garantien sollen vorliegen.
  • DFB-Elf um Bundestrainer Christian Wück ist für die Frauen-WM im kommenden Sommer qualifiziert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Verbände der Europäischen Fußball-Union UEFA haben ihre Boykott-Drohung wegen der inzwischen gescheiterten Investorenpläne von FIFA-Präsident Gianni Infantino offenbar zurückgezogen. Das berichten der britische Sender Sky News und „The Times“. Demnach werde die in wenigen Tagen beginnende WM der U20-Juniorinnen in Polen mit den Teams aus Europa stattfinden. Über einen Protest gegen den umstrittenen Führungsstil Infantinos werde aber weiter diskutiert. 

Die Weltmeisterschaft der Nachwuchs-Fußballerinnen findet vom 5. bis 27. September statt. Deutschland ist bei der Endrunde mit 24 Teams, darunter sechs aus Europa, nicht dabei. Für das danach nächste FIFA-Turnier, die Frauen-WM im kommenden Sommer in Brasilien, hat sich die DFB-Elf von Bundestrainer Christian Wück bereits qualifiziert.

Nach dem Bekanntwerden der inzwischen zurückgenommenen Pläne über die Einbindung von privaten Investoren für zukünftige WM-Geschäfte hatten die 55 Mitgliedsverbände der UEFA mit einem Boykott aller Wettbewerbe des Weltverbands FIFA gedroht.

Berichte: UEFA holt Garantien ein

Zudem wollte sich der Kontinentalverband zusichern lassen, dass es nie wieder zu Versuchen kommen dürfe, den Sport auf diese Weise zu verzerren, wie die UEFA mitgeteilt hatte. Laut der Medienberichte sei davon auszugehen, dass die UEFA nun entsprechende Garantien erhalten hat.

Infantino steht seit seinem Alleingang bei dem vor allem in Europa scharf kritisierten Investorenthema massiv unter Druck, vor allem unter den europäischen Verbänden ist der Wunsch nach einer Ablösung des 56-Jährigen bei der Wahl am 18. März 2027 in Marokkos Hauptstadt Rabat groß.