Einen Tag vor dem Fest in Grünheide hat Tesla die nächste, 19. Vorabgenehmigung erhalten. Sie erlaubt dem US-Autobauer weitere Installationen von Anlagen und Technik sowie Tests. Für Presswerk, Karosserierohbau, Sitzfertigung und Endmontage dürfen Anlagen und Ausrüstungen inklusive Schornsteine errichtet werden.
Die Erlaubnis schließt auch die „Installation und Nutzung eines temporären Gefahrstofflagers“ ein. Das darf Tesla erst nach Abnahme durch einen Sachverständigen und der Unteren Wasserbehörde des Kreises in Betrieb nehmen. Lieferwege vom Gefahrstofflager zu den einzelnen Abteilungen müssen wasserundurchlässig sein und mit einer Niederschlagsentwässerung versehen werden, heißt es in dem Schreiben des Landesamtes für Umwelt.

Auflagen wegen Niederschlagswasser für Tesla

Außerdem muss Tesla ein Konzept aufstellen, wie dieses Niederschlagswasser untersucht und entsorgt werden soll. Das geht aus der Vorabgenehmigung hervor, die am Nachmittag über Twitter verbreitet wurde.
Erlaubt werden umfangreiche Testläufe einzelner Anlagen und Maschinen unter anderem im Presswerk und dem Karosseriebau. Dort darf Tesla eine gesamte Linie innerhalb von vier Wochen testen und bis zu 250 vollständige Karossen zusammenbauen. Geregelt ist in der Vorabzulassung, welche Mengen von Schmierstoffen, Hydrauliköl oder Kühlmitteln Tesla verwenden darf.
Derzeit findet die Online-Anhörung zum Bau der Gigafactory und der Batteriefabrik statt. Die Unterlagen und Einwendungen sind veröffentlicht. Bis zum 14. Oktober können sie eingesehen werden. Mit der Entscheidung über eine endgültige Genehmigung und den Produktionsstart wird in diesem Jahr gerechnet.