ProCurand: Ein Vierteljahrhundert Lebensfreude
- ProCurand feierte in Nächst Neuendorf 25 Jahre Seniorenwohnpark bei Sommerfest am 25. August 2026.
- Anlage bietet ambulante, stationäre und Tagespflege sowie Service-Wohnen in 144 Appartements.
- Nach Modernisierung gibt es 57 stationäre Plätze – inklusive Kurzzeitpflege und Demenzbetreuung.
- Durchschnittlich 20 Gäste nutzen die Tagespflege, ProCurand betreibt 39 Standorte mit 1.700 Mitarbeitenden.
- Grußworte von Bürgermeisterin Sahin-Connolly und MdL Ines Seiler, Musik und Programm im 50er/60er-Stil.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei strahlendem Sonnenschein und einem erfrischenden Lüftchen wurde am 25. August 2026 nicht nur das alljährliche Sommerfest im ProCurand Seniorenwohnpark Nächst Neuendorf gefeiert, sondern zugleich auch ein ganz besonderes Jubiläum.
25 Jahre besteht dort die schöne naturnahe, grün und ruhig gelegene Anlage in dem Zossener Ortsteil, die ambulante, stationäre und Tagespflege ebenso anbietet wie das Service-Wohnen in 144 barrierefreien Appartements. In der stationären Pflege gibt es dort seit der umfassenden Modernisierung im vorigen Jahr nunmehr 57 Plätze. Darunter fällt auch die Kurzzeitpflege und die Betreuung von Menschen mit Demenz. Und in der Tagespflege erleben im Schnitt 20 Gäste soziale Kontakte und Gemeinschaft.
Damit gehört die Anlage zu den ältesten und wohl auch größten der ProCurand, die selbst vor 27 Jahren als privater Pflegedienstleister gegründet wurde und heute über 39 Standorte mit insgesamt 1.700 Mitarbeitenden in fünf Bundesländern verfügt.
Eine solche Entwicklung ist keinesfalls selbstverständlich, und deshalb ließen es sich unter anderem auch Zossens Bürgermeisterin Wiebke Sahin-Connolly (parteilos) und die hier direkt gewählte Landtagsabgeordnete Ines Seiler (SPD) nicht nehmen, beim Jubiläumsfest in Nächst Neuendorf dabei zu sein.
Aber auch die Geschäftsführerinnen Tanja Monski und Eileen Philipp waren unter den anwesenden Gästen, ebenso wie einige Angehörige der Bewohner und Mieter, um gemeinsam mit ihnen und den Mitarbeitern zu feiern. Für Musik und gute Laune sorgte DJ Jürgen Anders aus Jüterbog. Diese Gemeinsamkeit hob auch Bürgermeisterin Sahin-Connolly in ihren Grußworten gleich zu Beginn des schönen Sommerfests besonders hervor.
„Bei meinen Besuchen hier spüre ich jedes Mal diese ganz besondere Gemeinschaft, die bewusst zum ProCurand-Konzept mitzählt, und ich kann nur sagen: Hut ab vor den hier für alle sichtbaren Investitionen in Zossen. Hier könnte ich mir vorstellen, selbst einmal zu leben, wenn die Zeit dafür gekommen ist.“ Für Zossen sei der ProCurand Seniorenwohnpark essenziell als Arbeitgeber und als Ort für seine Bewohner, denen hier ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werde, so die Bürgermeisterin weiter. Die Stadt unterstütze dies nach Kräften, und sie verwies dabei auch auf den aktuell laufenden Bahnhofsumbau und einen barrierefreien Rufbus, der während dieser Bauarbeiten eingerichtet wurde.

Bürgermeisterin Wiebke Sahin-Connoly (rechts) mischte sich gern unter die Gäste zum Plaudern.
Tim JohnschkerOrt für alle Generationen
„Uns ist es wichtig, dass es ihnen hier gut geht“, sagte sie in Richtung der Bewohner und Mieter. Der Zossener Ortsteil Nächst Neuendorf sei ein lebenswerter Wohnort für alle Generationen, was auch durch die hier neuerrichtete Kita unterstrichen wird. Ausdrücklich dankte sie den Mitarbeitenden der ProCurand, die dafür sorgten, dass den hier lebenden Senioren zugehört, sich um sie gekümmert wird und niemand in Anonymität vereinsamen muss: „Sie kennen sich hier und teilen gemeinsam Lebensfreude“, so Bürgermeisterin Sahin-Connolly abschließend.
In eine ähnliche Kerbe schlug auch SPD-Landtagsabgeordnete Ines Seiler und würdigte mit „25 Jahren ProCurand im Seniorenwohnpark Nächst Neuendorf eine tiefe Verwurzelung in unserer Region“. Sie schaue mit Ehrfurcht in die Gesichter der Bewohner, „die unser Land mit aufgebaut, gearbeitet und Familien gegründet haben“. Diese Lebensleistungen verdienten Respekt. Jeder habe das Recht, in Sicherheit, Würde und Selbstbestimmung auf ein langes Leben zurückzublicken.
Dank und Respekt zollte das Landtags-Mitglied auch den hier tätigen Mitarbeitenden, die der Aufbaugeneration „mit Hingabe und Nächstenliebe“ begegneten und versprach, die Pflege weiter zu stärken: „Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen dafür schaffen“, so die SPD-Direktkandidatin.
Last but not least ergriff Einrichtungsleiterin Jenny Braun das Wort, dankte den Rednerinnen, Bewohnern und allen Mitarbeitenden. Sie verglich die Gemeinschaft vor Ort „mit einer Ehe, in der man gemeinsam alle Höhen und Tiefen durchläuft. Wir sind für sie da!“.
Ihr besonderer Dank galt auch „den Kollegen aus allen Bereichen, die diesen Tag geplant, organisiert und gestaltet haben“. Nach den Reden gab es Kaffee und Kuchen, Softeis, später dann auch Schaschlik und Spanferkel.
Das Rahmenprogramm war an die 1950-er und 60-er Jahre angelehnt, was neben passenden Musikeinlagen und dem „66 Diner“ auch einige im Stil dieser Zeit schick und farbenfroh gekleidete Mitarbeiterinnen effektvoll zelebrierten. Eine besondere Überraschung (neben dem Elvis-Double) war, als einige Senioren dann noch den Refrain vom ProCurand Song „Hand in Hand“ gemeinsam anstimmten.




