Probefahrt: Der Audi Q7 im Autotest

Front modernisiert: Audi Q7
Hajo Zenker- Audi Q7 bietet viel Platz und Qualität, ist aber teuer.
- 6 Motoren: Benziner, Diesel, Plug-in-Hybride.
- Plug-in-Hybrid: 507 PS, 700 Nm Drehmoment.
- Länge: 5,07 m, Breite: 1,97 m.
- Preis ab 80.900 € für Diesel, Plug-in ab 97.800 €.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem satten Minus von 18,1 Prozent im vergangenen Jahr (Gesamtmarkt: minus 1,0 Prozent), geht es für Audi 2025 auf dem Heimatmarkt voran: Das Plus im ersten Quartal beträgt 2,6 Prozent (Gesamtmarkt: minus 4,3 Prozent). Während sich in diesem Jahr etwa A3, Q3 und A8 bisher schlechter verkauften, legten beispielsweise A1, A5, A6, Q5 und vor allem Q7 zu.
Motor
Sechs starke Motoren stehen zur Wahl: Zwei reine Benziner mit 340 PS beziehungsweise (als SQ7) gar 507 PS. Die zwei Diesel bringen es auf 231 PS sowie 286 PS. Und dann gibt es noch zwei Plug-in-Hybride mit 394 PS beziehungsweise 490 PS. Letzteres, von uns gefahrenes Triebwerk hat dank eines dank elektrischer Unterstützung maximalen Drehmoments von stolzen 700 Newtonmetern Power genug, um die 2,4 Tonnen mehr als souverän in Fahrt zu versetzen. So kann man mit dem Dickschiff in glatt fünf Sekunden von 0 auf Tempo 100 kommen. Bei 240 km/h wird auf der Autobahn abgeregelt.
Karosserie/Ausstattung
Den Q7 gibt es seit 2005. Damit war das Modell das neue Flaggschiff der zum VW-Konzern gehörenden Marke. Seit 2018 gibt es den Q8, der Bruder mit dem Schrägheck. Quasi ein Flaggschiff-Duo also (wobei sich hierzulande der Q8 gemeinhin besser als der Q7 verkaufte). Der Q7 jedenfalls bringt es auf 5,07 Meter Länge und 1,97 Meter Breite. Mächtig gewaltig und hierzulande nicht unbedingt innenstadttauglich. Dafür können sich die Insassen über viel Platz freuen. Beim Gepäck gibt es im Plug-in wegen der Batterie mit 563 Litern beim Fünfsitzer weniger als beim Verbrenner mit 867 Litern. Wählt man den Siebensitzer, schrumpft der Platz natürlich deutlich, nämlich auf 295 Liter. Mit der Überarbeitung wurde vor allem die Front moderner, es gibt aber auch neue Rückleuchten. Innen verschwanden diverse Knöpfe, dafür muss man häufiger den Touchscreen bemühen. Die Qualität im Innenraum ist überragend. Ab Wer gibt es etwa elektrische Heckklappe, beheizbare Außenspiegel, Sitzheizung vorn, Navigation, Audiosystem, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Assistenten für das Einparken und das Halten der Spur, Verkehrszeichenerkennung, Tempomat und Rückfahrkamera. Die Aufpreisliste ist lang.
Fahrverhalten
Mit der Luftfederung liegt der Wagen satt auf der Straße, große Wankbewegungen in der Kurve muss man nicht fürchten. Wie straff oder komfortabel oder geländetauglich das Fahrwerk sein soll, lässt sich auswählen. Mit dem serienmäßigen Allradantrieb bringt man PS und Newtonmeter super auf die Straße und traut sich auch ins Gelände. Der Q7 wirkt agiler, als man bei einem solch großen Auto meinen könnte.
Wirtschaftlichkeit
Mit dem kleinen Diesel startet der Q7 laut Liste bei 80.900 Euro. Mit dem von uns gefahrenen Plug-in geht es dann bereits bei 97.800 Euro los. Der offizielle Plug-in-Verbrauch von 1,4 Litern Super auf 100 Kilometer hat mit dem wahren Leben natürlich wenig zu tun. Je nach Ladezustand der Batterie und der zurückgelegten Strecke sollte man eher zwischen sechs und zehn Litern rechnen.
Fazit
Klar, der Q7 ist ein Dickschiff. Aber der Wagen bietet viel Platz und fährt sich agiler, als man vermuten würde. Und er überzeugt mit Qualität – die man sich aber auch leisten können muss.


