Probefahrt
: Der Honda HR-V im Autotest

Die dritte Generation des japanischen Modells ist überarbeitet worden. Und stellt im Kompakt-SUV-Bereich eine interssante Alternative dar.
Von
Hajo Zenker
Berlin
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Honda HR-V

Schicke Front: Honda HR-V

Hajo Zenker
  • Honda HR-V im Test: drittes Modell überarbeitet, Kompakt-SUV mit schicker Front.
  • Antrieb nur als Vollhybrid mit 1,5-Liter-Benziner und zwei E-Motoren – 131 PS, 253 Nm.
  • Meist elektrisch unterwegs, Benziner lädt; 0–100 km/h in 10,6 s, Spitze 170 km/h.
  • 4,36 m lang, viel Platz innen und flexibles Sitzsystem, Kofferraum fasst 319 Liter.
  • Ab Werk viele Assistenten und Komfort, Verbrauch offiziell 5,4 l; Preis ab 33.900 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Honda konnte hierzulande in diesem Jahr bisher um 3,8 Prozent zulegen (Gesamtmarkt: plus 5,1 Prozent). Während sich Civic und CR-V im Vorjahresverlauf schlechter verkauften, konnten Jazz und HR-V deutlich zulegen.

Motor

Honda lässt bei der Motorisierung des HR-V keine Wahl: Es gibt ihn nur als Vollhybrid. Der vereint einen 1,5-Liter-Verbrenner und zwei Elektromotoren. Zumeist geht es elektrisch voran, ist die Batterie leer, dient der Benziner zum Aufladen. Nur bei hoher Belastung kommt der Verbrenner auch direkt beim Antrieb zum Einsatz, was dann aber akustisch auch deutlich wird. Das Wechselspiel funktioniert grundsätzlich sehr gut, auch wenn der Wagen nicht zum Spurten geeignet ist. Die Systemleistung beträgt 131 PS und 253 Newtonmeter maximales Drehmoment. Das reicht für 10,6 Sekunden von Null auf Tempo 100 und 170 km/h auf der Autobahn. Die serienmäßige Automatik passt gut.

Karosserie/Ausstattung

Der HR-V hat bei Honda Tradition: Seit 1998 gibt es das Modell, allerdings von zwei Pausen unterbrochen. Die jetzige dritte Generation wurde gerade überarbeitet, was man etwa an der schicken Front erkennt. Mit 4,36 Metern Länge gehört der Wagen zum Kompakt-SUV-Segment, wobei kompakt heutzutage wirklich untertrieben ist: Der Innenraum des HR-V bietet Insassen (etwa viel Beinfreiheit in der zweiten Reihe) und Gepäck ordentlich Platz (Kofferraum 319 Liter). Zudem hat der Wagen ein sehr flexibles Sitzsystem an Bord, das vielfältigsten Transportbedürfnissen gerecht wird. Generell macht der HR-V optisch einen guten Eindruck, im Inneren dürfte es aber etwas weniger Hartplastik sein. Angesichts riesiger Digitallandschaften in anderen Autos wirkt der Touchscreen im HR-V eher klein, dafür gibt es aber noch viele echte Tasten, was gefällt. Den Türgriff in der C-Säule zu platzieren, wird von Designern immer mal wieder gemacht, ist aber trotzdem eine Spielerei, auf die man getrost verzichten kann. Ab Werk hat der Wagen bereits eine Menge an Bord, etwa Tempomat, Rückfahrkamera, beheizbare Außenspiegel, Fensterheber rundum, Klimaautomatik, Navigation, Leichtmetallräder und fernbedienbare Zentralverriegelung. Dazu gibt es Assistenten, etwa zur Erkennung von Müdigkeit und von Verkehrsschildern oder zum Halten der Spur.

Fahrverhalten

Das Fahrwerk des Fronttrieblers ist recht komfortabel abgestimmt, während die Lenkung von der direkten Sorte ist. Wer allerdings meint, was nach SUV aussieht, muss auch einen Allradantrieb zur Wahl anbieten, ist beim HR-V an der falschen Adresse.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen HR-V gibt es laut Liste ab 33.900 Euro. Offiziell begnügt sich das Triebwerk mit 5,4 Litern Super auf 100 Kilometer, was, zumindest bei vorrangiger Nutzung im Stadtverkehr und auf der Landstraße, nah an der Realität ist. Honda gewährt drei Jahre Garantie, die sich auf bis zu acht Jahre verlängern, wenn man die Wartung einem Honda-Händler überlässt.

Fazit

Im erfolgreichen Segment der kompakten SUV hat Honda mit dem HR-V ein interessantes Modell im Angebot, das mit einem durchdachten Raumkonzept und Design punkten kann. Allerdings hat man beim Antrieb keine Wahlmöglichkeit.