Probefahrt: Der Kia Sorento im Autotest

Beeindruckende Front: Kia Sorento
Hajo Zenker- Der Kia Sorento wurde seit 2002 weiterentwickelt und hat jetzt ein markantes Design.
- Das Modell bietet drei Motorisierungen: Diesel, Hybrid-Benziner und Plug-in-Hybrid.
- Der getestete Hybrid-Benziner hat 215 PS und schafft Tempo 100 in 9,7 Sekunden.
- Der SUV ist geräumig und bietet Platz für bis zu sieben Personen.
- Einstiegspreis ab 53.690 Euro, der getestete Hybrid kostet 62.370 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kia musste hierzulande das Jahr 2024 mit einem Minus von acht Prozent abschließen (Gesamtmarkt: -1,0 Prozent). Dabei aber schnitten die einzelnen Modelle durchaus unterschiedlich ab: Während etwa Picanto, Sportage, Stonic und Soul im Plus fuhren, verloren im Vorjahresvergleich Ceed, EV6, Niro und Sorento. Bei letzterem Modell soll die Überarbeitung neuen Schwung liefern.
Motor
Aktuell gibt es für den Sorento noch drei Motorisierungen: einen Diesel, einen Hybrid-Benziner und einen Plug-in-Hybrid-Benziner. Damit liegt man zwischen 194 PS und 252 PS. Der von uns gefahrene Hybrid-Benziner bringt es auf eine Systemleistung von 215 PS, wobei der Elektromotor allein auf 60 PS kommt. Das hilft, um das zwei Tonnen schwere Gefährt auf Trab zu bringen, auch wenn solch ein großes Auto natürlich kein Rennwagen ist. In 9,7 Sekunden kann man mit Allradantrieb von 0 auf Tempo 100 kommen. Auf der Autobahn sind 183 km/h möglich. Die Automatik passt gut.
Karosserie/Ausstattung
Das ist doch mal ein Design – der Sorento zeigt Kante und damit Charakter. So ausdrucksstark ist das 2002 eingeführte Modell noch nie gewesen. Das liegt auch an der in der jetzt erfolgten Überarbeitung nachgeschärften Front. Auch innen sieht es nun, mit größerem Touchscreen, noch einmal moderner aus. Verarbeitung und Materialien stimmen.
Das Platzangebot des 4,82 Meter langen Wagens ist überragend, für Passagiere genauso wie für das Gepäck (697 Liter beim Fünfsitzer). Wer will, kann den Sorento aber auch als Siebensitzer bekommen, wobei die dritte Reihe nicht so knapp ausfällt wie in anderen Autos. Die zweite Reihe lässt sich verschieben und lässt sich übrigens auch in zwei Einzelsitze umbestellen.
Der Sorento ist schon in der Basis gut bestückt, etwa mit Assistenten für das Halten der Spur, Müdigkeitserkennung, Fernlicht oder Autobahnfahrt. Dazu kommen LED-Scheinwerfer, Leichtmetallräder, Außenspiegel und Lenkrad beheizbar, Tempomat, Dämmerungssensor, Rückfahrkamera.
Wirtschaftlichkeit
Den Einstieg in einen Sorento gibt es ab 53.690 Euro. Unser Testwagen brachte es mit dem Hybrid auf 62.370 Euro. Der offizielle Verbrauch von 7,2 Litern Super auf 100 Kilometer ist so unrealistisch nicht, einen halben Liter mehr kann man aber mehr einplanen. Kia bietet stolze sieben Jahre Garantie.
Fahrverhalten
Für solch ein SUV ist der Wagen erstaunlich dynamisch zu bewegen, das Fahrwerk ist straffer, als man erwarten könnte. Nur bei dem von uns gefahrenen Motor gibt es eine Frontantriebsvariante. Ansonsten bleibt der Sorento ein Allradler. Gut so. Und das nicht nur auf dem Papier, denn das gesamte System sorgt sehr wohl für gutes Vorankommen auch abseits befestigter Wege.
Fazit
Mächtig gewaltig: Markantes Design, viel Platz – mit dem Sorento hat Kia einen praktischen Hingucker im Angebot, der Familien viel Spaß machen kann.


