Probefahrt
: Der Mazda MX-5 im Autotest

Die Freude am Fahren ohne Dach steigt wieder. Während viele Marken sich aus diesem Segment längst wieder verabschiedet haben, gibt es bei Mazda weiterhin den MX-5, der längst ein Klassiker ist.
Von
Hajo Zenker
Berlin
Jetzt in der App anhören
Mazda MX-5

Aus der Taufe gehoben 1989, seitdem ständig erneuert: der Mazda MX-5

Hajo Zenker
  • Mazda MX-5 bleibt ein Klassiker unter den Roadstern, seit 1989 konstant verbessert.
  • Zwei Versionen: Roadster mit Stoffverdeck und RF mit Klappdach; Motoren mit 132 PS und 184 PS.
  • Der größere Motor beschleunigt in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, Höchstgeschwindigkeit 219 km/h.
  • Modell bietet viel Fahrspaß und gute Ausstattung, Einstieg ab 33.190 Euro.
  • Sechs Jahre Garantie, Verbrauch von 6,8 Liter Super auf 100 km.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Frühling lockt wieder die Oben-ohne-Fahrer heraus. Wer sich neu in die Phalanx derer einreihen will, die das Fahrerlebnis ohne Dach suchen, hat aber längst nicht mehr so viel Auswahl wie früher. Mazda allerdings hält an seinem Angebot fest. Überraschen muss das nicht, ist der MX-5 doch längst ein Klassiker, der immer wieder neue Freunde findet. Es gibt ihn in zwei Varianten: als Roadster mit Stoffverdeck und als RF mit einem vollautomatischen Klappdach.

Motor

Für den MX-5 gibt es (noch) zwei Motoren – Benziner mit 132 PS beziehungsweise 184 PS, mal mit 1,5 Litern Hubraum, mal mit zwei Litern. Mit dem von uns gefahrenen großen Motor, der es auf maximales Drehmoment von 205 Newtonmetern bringt, der aber nicht mehr neu produziert, sondern nur noch abverkauft wird, kann man in 6,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100 kommen und auf der Autobahn 219 km/h erreichen. Der kleine Wagen sorgt für viel Fahrspaß, dazu passt die knackige Sechs-Gang-Schaltung. Eine Automatik gibt es übrigens nur für den RF.

Karosserie/Ausstattung

Als Mazda 1989 den MX-5 aus der Taufe hob, weckten die Japaner den Roadster (eigentlich ein englisches Original) aus dem Dornröschenschlaf. Und schufen für sich selbst ein Erfolgsmodell – und ein Markenzeichen. Und während anderswo „Oben ohne“ schon längst wieder passé ist, bleibt Mazda (wie so oft) bei seinem eigenen Weg – und damit auch beim MX-5, dem weltweit meistverkauften Roadster. Und das ist auch gut so. Der Wagen ist auch in seiner vierten Generation sofort als MX-5 zu erkennen, auch wenn etwa die Voll-LED-Scheinwerfer von der neuen Zeit künden. Wir persönlich finden das in unserem Testwagen verbaute Stoffverdeck, gut gedämmt, per Hand leicht zu bedienen, noch immer die charmanteste Lösung, aber dass Mazda den RF anbietet, hat sicher seine Gründe.

Nicht geändert hat sich, dass sich der Platz für die Insassen in dem 3,92 Meter kurzen Wagen in Grenzen hält. Positiv gesagt: Man kann seinem Beifahrer durchaus näherkommen. Auch viel Gepäck lässt sich natürlich (130 Liter) nicht einpacken.

Bereits in der Einstiegsversion verfügt das Modell unter anderem über ein Navigationssystem, einen Spurhalteassistenten, Tempomat, Leichtmetallfelgen, City-Notbremsassistent, Verkehrszeichenerkennung, Sound-System, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung.

Fahrverhalten

Hier liegt man noch wirklich nah an der Straße und nicht meilenweit darüber. Fahrspaß ist beim MX-5, natürlich noch mit Hinterradantrieb, nicht nur ein Wort, hier geht es etwa sportlich-straff um die Ecken, eine wahre Freude.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg gibt es für 33.190 Euro. Der größere Motor startet bei 37.790 Euro. Die 6,8 Liter Super auf 100 Kilometer sind nah am wahren Leben, man kann sogar durchaus darunterbleiben. Mazda gewährt erfreuliche sechs Jahre Garantie.

Fazit

Schön, dass es ihn noch gibt: Der MX-5 ist so ein wunderbares Auto für Menschen, die frische Luft genauso wie Fahrspaß lieben.