Probefahrt
: Der Mitsubishi ASX im Autotest

Ein Kompakt-SUV mit dem Namen ASX hat die japanische Marke mit den drei Diamanten seit 2010 im Angebot. Die aktuelle Variante hat dabei Schützenhilfe von Renault bekommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Von
Hajo Zenker
Berlin
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Mitsubishi ASX

Gut in Form: Mitsubishi ASX

Hajo Zenker
  • ASX seit 2010 im Programm, aktuelle Version mit Renault-Schützenhilfe
  • Drei Antriebe: 115-PS-Benziner, 140-PS-Mildhybrid, 158-PS-Vollhybrid
  • Vollhybrid: 1,8-Liter mit 109 PS + 49 PS elektrisch, 0–100 in 8,9 s, 180 km/h
  • 4,24 m lang, verschiebbare Rückbank, Kofferraum 332–401 Liter, gute Serienausstattung
  • Preise: ab 21.990 Euro, Vollhybrid ab 27.490 Euro, 4,4 l/100 km offiziell, fünf Jahre Garantie

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mitsubishi ist hierzulande beim Neuaufbau, nachdem zwischenzeitlich die Zukunft der japanischen Marke in Europa infrage stand. Mittlerweile gibt es wieder mehrere Modelle, die Käufer hierzulande überzeugen sollen.

Motor

Drei Antriebe stehen zur Wahl: Ein reiner Benziner mit 115 PS, ein Mildhybrid mit 140 PS und ein Vollhybrid mit 158 PS. Der von uns gefahrene Vollhybrid ist mittlerweile eine Kombination aus einem 1,8-Liter-Ottomotor, der 109 PS leistet, und elektrischen 49 PS. Vor kurzem war noch ein 1,6-Liter-Benziner mit 94 PS beteiligt gewesen, der als etwas behäbig kritisiert worden war. Im Gegensatz zu den Mild-Hybriden wird der Verbrenner nicht nur vom Elektroantrieb unterstützt, man kann auch einige Meter rein elektrisch fahren. Das Zusammenspiel klappt gut, die dazugehörige Automatik vermag aber nicht immer zu überzeugen, sie geht immer mal wieder unnötig hochtourig zu Werke. Auf jeden Fall helfen die elektrischen 205 Newtonmeter der Verbrenner mit seinen 172 Newtonmetern doch spürbar, flott voranzukommen. In 8,9 Sekunden kann man von 0 auf Tempo 100 kommen. Auf der Autobahn ist bei 180 km/h Schluss.

Karosserie/Ausstattung

Einige Zeit war nicht klar, ob Mitsubishi in Europa bleibt. Doch dann wurden die Rückzugspläne wieder aufgegeben. Stattdessen holte man sich für die nötige Modernisierung der Modellpalette Hilfe von Renault. Mitsubishi Colt, Grandis und dieser ASX sind denn auch für die Japaner angepasste Franzosen-Modelle. Beim ASX (in der ersten Generation 2010 noch ein echter Japaner) stand der Renault Captur Pate, was keine schlechte Idee ist. Der 4,24 Meter lange Wagen mit zwischenzeitlich erneuerter Front, die nun mehr Mitsubishi-Gefühl vermittelt, sieht gut aus. Ganz klar ein höhergelegter Kompakter, gern auch City-SUV genannt. Auch der Innenraum sieht modern aus. Erfreulicherweise gibt es neben dem Touchscreen auch noch einige Tasten, etwa für Klima und Heckscheibenheizung. Geblieben ist es auch nach der Überarbeitung beim erstaunlich großen Platzangebot für ein 4,24 Meter langes Auto. Dazu kommt die um 16 Zentimeter verschiebbare Rückbank, mit der man zwischen Raum für Insassen in der zweiten Reihe und für das Gepäck wählen kann. So können dann 401 statt 332 Liter Kofferraum zur Verfügung stehen. Ab Werk ist der ASX schon ordentlich bestückt, etwa mit LED-Scheinwerfern, Klima- und Audioanlage, Assistenten für Spur, Abstand und Fernlicht, beheizbaren Außenspiegeln, Tempomat, beheizbaren Außenspiegeln und Zentralverriegelung.

Fahrverhalten

Das Fahrwerk des Fronttrieblers ist für ein Kompakt-SUV erstaunlich straff. Das lässt manchmal Bodenunebenheiten spüren, gefällt aber grundsätzlich trotzdem gut. Dazu passt die direkte Lenkung.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen ASX (mit 115 PS) gibt es ab erschwinglichen 21.990 Euro. Mit dem von uns gefahrenen Vollhybrid werden daraus (besser ausgestattet) bereits 27.490 Euro. Offiziell braucht man mit dem so motorisierten ASX 4,4 Liter Super auf 100 Kilometer, einen Liter mehr sollte man einplanen. Mitsubishi gibt erfreuliche fünf Jahre Garantie.

Fazit

Gut, dass Mitsubishi weiter am Start ist. Der aktuelle ASX, ein SUV im Vier-Meter-Format, jedenfalls ist ein wirklich attraktives Angebot.