Probefahrt
: Der Subaru Outback im Autotest

Den Outback gibt es beim japanischen Allradspezialisten seit 1996. Da war von höhergelegten Fahrzeugen noch kaum die Rede. Mittlerweile ist die sechste Generation am Start.
Von
Hajo Zenker
Berlin
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Subaru Outback

Allrad familienfreundlich: Subaru Outback

Hajo Zenker
  • Subaru Outback: höhergelegter Kombi, sechste Generation, 4,87 m lang, seit 1996
  • Motor: 2,5‑l Boxer-Benziner, 169 PS, 252 Nm, 0–100 km/h in 10,2 s, 193 km/h
  • Allrad, 21 cm Bodenfreiheit, sicheres Fahrverhalten, bis 2 t Anhängelast
  • Innenraum: 561 l Kofferraum, Touchscreen, viele Assistenten, gute Serienausstattung
  • Preis ab 46.690 €, Testwagen 53.976 €, Verbrauch 8,6 l/100 km, 5 Jahre Garantie

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Subaru hat 2025 in Deutschland 11,8 Prozent bei den Neuzulassungen verloren (Gesamtmarkt: +1,4 Prozent). Während der Crosstrek zulegen konnte, verkauften sich die Klassiker Forester und Outback schlechter.

Motor

Subaru steht seit Jahren nicht nur für Allrad, sondern auch für Boxermotoren. Und hatte als einziger Hersteller sogar einen Diesel, der dem Prinzip der waagerecht gegenüberliegenden Zylinderpaare, die für Vibrationsarmut und flache Bauweise stehen, im Angebot. Für den Outback gibt es nun aber nur noch einen Boxer-Vierzylinder-Benziner, der aus 2,5 Litern Hubraum aktuell bis zu 169 PS und 252 Newtonmeter maximales Drehmoment mobilisiert. Das Triebwerk sorgt für eine souveräne Kraftentfaltung. In 10,2 Sekunden kann man von 0 auf Tempo 100 kommen und auf der Autobahn problemlos die Spitze von 193 km/h erreichen. Die Automatik ist nicht mehr so hektisch wie früher, neigt aber noch immer mal wieder dazu, den Motor etwas zu sehr hochdrehen zu lassen.

Karosserie/Ausstattung

Als noch niemand über SUV sprach, hatte Subaru schon längst Geländegänger im Angebot. Schließlich steht die japanische Marke mit den sechs Sternen vor allem für den Allradantrieb. Immerhin rollte ja 1972 bei Subaru der erste Großserien-Allrad-Pkw vom Band und die Marke ist der weltgrößte Hersteller von allradgetriebenen Autos. Das Modell Outback gibt es seit 1996, ursprünglich als Ableger der Limousine Legacy, dann als selbstständiges Fahrzeug und mittlerweile in der sechsten Generation. Der höhergelegte Kombi, mittlerweile 4,87 Meter lang, unterstreicht optisch seine robuste Art. Platz gibt es für Insassen und Gepäck (561 Liter Kofferraum) eine Menge, also absolut familientauglich. Der Innenraum macht einen guten Eindruck. Das Armaturenbrett ist heute natürlich mit einem Touchscreen ausgestattet, immerhin sind Lautstärke und Klima klassisch zu bedienen. Ab Werk ist der Outback bereits gut ausgestattet, etwa mit LED-Scheinwerfern mit Kurvenlicht, Audiosystem, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, Lichtsensor, Leichtmetallfelgen, Spurhalte-, Fernlicht- und Totwinkelassistent, Sitzheizung vorn und hinten, beheizbaren Außenspiegeln und fernbedienbarer Zentralverriegelung

Fahrverhalten

Allrad-Traktion überzeugt natürlich nicht nur bei Eis und Schnee – und auf Waldwegen sowieso. Da punktet er zudem mit seiner Bodenfreiheit von 21 Zentimetern. Ohne Probleme bügelt der Outback Unebenheiten weg, er ist leicht beherrschbar und selbst bei straffer Kurvenfahrt erweist sich der Wagen als sehr sicher. Auf glatter Straße erweist sich zudem, dass ein höhergelegter Vierrad-Kombi viel angenehmer als ein echter Geländewagen sein kann. Der Outback kann zudem bis zu zwei Tonnen schwere Hänger hinter sich herziehen.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen Outback gibt es laut Liste für 46.690 Euro. Der von uns gefahrene Wagen kam mit allerlei Extras dann bereits auf stolze 53.976 Euro. Offiziell verbraucht der Wagen 8,6 Liter Super auf 100 Kilometer, was realistisch, aber natürlich nicht gerade sparsam ist: Hier fordert der permanente Allradantrieb seinen Tribut. Subaru gewährt erfreuliche fünf Jahre Garantie.

Fazit

Allrad, familientauglich. Ein wirklich gutes Auto, das jedoch seinen Preis hat.