Betrug
: Betrüger ergaunern tausende Euro in Bad Freienwalde und Treplin

In Bad Freienwalde und Treplin sind Bürger durch Kriminelle um ihr Erspartes gebracht worden. Welche Maschen die Betrüger genutzt haben.
Von
Felix Krone
Bad Freienwalde / Treplin
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Symbolbild Cyberkriminalität: ARCHIV - 29.04.2020, Bayern, Ebing: Ein Mann sitzt am Rechner und tippt auf einer Tastatur. (zu dpa: «Anleger investiert in Betrüger-Portal - 500.000 Euro Schaden») Foto: Nicolas Armer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Mann sitzt am Rechner und tippt auf einer Tastatur (Symbolbild). Kürzlich brachten Betrüger Anwohner in Bad Freienwalde, Neuhardenberg und Treplin um ihr Erspartes.

Nicolas Armer/dpa
  • Betrüger ergaunerten 58.000 Euro von einem Mann in Bad Freienwalde per Telefon-Betrug.
  • Eine Treplinerin verlor 44.000 Euro durch einen angeblichen Microsoft-Mitarbeiter via Online-Banking.
  • In Neuhardenberg wurde ein Mann beim Kryptohandel um fast 200.000 Euro betrogen.
  • Die Polizei warnt vor unrealistischen Angeboten und hohem Druck beim Handeln.
  • Verdächtige Vorfälle sollten sofort der Polizei gemeldet werden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach Angaben der Polizeidirektion Ost haben sich jüngst in Märkisch-Oderland wieder zwei Fälle von digitalem Betrug ereignet. Wie der Polizei am Donnerstag (4. Dezember) angezeigt wurde, haben Betrüger einen Einwohner Bad Freienwaldes um Geld gebracht.

Sie hatten den Mann per Telefon kontaktiert und sich als Mitarbeiter einer Bank ausgegeben. Der Geschädigte ist dort tatsächlich Kunde und so konnten die Täter ihm einreden, dass es zu unberechtigten Abbuchungen von seinem Konto gekommen sei.

Um das Guthaben zu schützen, müsse er es auf ein „Sicherheitskonto“ überweisen. Mit dieser Masche gelang es ihnen, an das Geld zu kommen, was nun Ermittlungen der Kriminalpolizei nach sich zieht. Der Schaden liegt nach Angaben der Polizei bei 58.000 Euro.

Im anderen Fall traf es eine Treplinerin, die Online-Banking betreibt und feststellen musste, dass ihr Computer plötzlich eine Fehlermeldung anzeigte. Auf dem Bildschirm erschien dann eine Telefonnummer zur Störungsbeseitigung.

Ein angeblicher Mitarbeiter der Firma Microsoft ließ sich Zugriff auf den Rechner gewähren und nutzte die Gelegenheit, gleich mehrfach Echtzeitüberweisungen vorzunehmen. Auch hier entstand ein erheblicher Vermögensschaden in Höhe von 44.000 Euro.

Bereits am Mittwochmorgen (3. Dezember) teilte die Polizeidirektion Ost mit, dass ein Mann in Neuhardenberg um fast 200.000 Euro seines Vermögens betrogen wurde. Der Mann hatte auf einer Plattform im Internet mit Kryptowährungen spekuliert – und am Ende alles verloren. Am Ende forderten die Betrüger eine Abwicklungssumme ebenfalls im hohen fünfstelligen Bereich. Der Geschädigte überwies das Geld, sah von seinen Investitionen und versprochenen Renditen aber keinen Cent. Schließlich waren fast 200.000 Euro an die Betrüger geflossen, heißt es von der Polizeidirektion Ost.

Achtung vor Betrug: Polizei empfiehlt Wachsamkeit und Skepsis

Die Polizei Brandenburg empfiehlt, wachsam zu bleiben: Gehen Sie nicht auf unrealistische Angebote ein, informieren Sie sich gründlich und seien Sie skeptisch bei übertriebenen Renditeversprechen. Lassen Sie sich keinesfalls unter Druck setzen oder zum schnellen Handeln drängen. Sollten Ihnen etwas komisch erscheinen, zögern Sie nicht, die Polizei zu verständigen.