Skispringen in Bad Freienwalde
: Fahrstuhl für den Schanzenturm der Skisprungschanze

38 Meter Hoch ist der Turm der 60-Meter-Schanze in Bad Freienwalde. Bald ist der Aufstieg in wenigen Minuten möglich.
Von
Steffen Göttmann
Bad Freienwalde
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  • In Bad Freienwalde wird ein Fahrstuhl an der 60-Meter-Schanze gebaut – Eröffnung in Kürze.
  • Der 175.000-Euro-Bau erleichtert Skisportlern den Aufstieg und ist barrierefrei für Touristen.
  • Finanzierung: Unterstützung von Land, Stadt, Sparkasse und Firmen; Eigenanteil vom Verein.
  • Geplant: Kletterwand, keine Treppenlift-Alternative zwischen Zauberteppich und oberer Ebene.
  • Wintersporttag: Kinder nutzen Anfängerschanze, Vereinsmeisterschaft mit 35 Springern durchgeführt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

  • Statt Spatenstich: Kristy Augustin, CDU-Landtagsabgeordnete aus Letschin und stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbundes, Reinhard Kampmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Märkisch-Oderland, und Skisprung-Legende Helmut Recknagel (v.l.) und enthüllen eine Tafel mit einer Computeranimation, die zeigt, wie der Fahrstuhlturm am Schanzenturm aussehen wird.

    Statt Spatenstich: Kristy Augustin, CDU-Landtagsabgeordnete aus Letschin und stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbundes, Reinhard Kampmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Märkisch-Oderland, und Skisprung-Legende Helmut Recknagel (v.l.) und enthüllen eine Tafel mit einer Computeranimation, die zeigt, wie der Fahrstuhlturm am Schanzenturm aussehen wird.

    Steffen Göttmann
  • Hat Mut: Nathan, Schüler aus der Nähe von Oranienburg, kam schon zum zweiten Mal zum Märkischen Wintersporttag nach Bad Freienwalde.

    Hat Mut: Nathan, Schüler aus der Nähe von Oranienburg, kam schon zum zweiten Mal zum Märkischen Wintersporttag nach Bad Freienwalde.

    Steffen Göttmann
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Der Turm der 60-Meter-Schanze bekommt einen Anbau. Für die jungen Skisportler bedeutet der Fahrstuhl eine große Erleichterung. Sie müssen ihre Kraft nicht mehr damit vergeuden, ihre Ausrüstung nach oben zu schleppen und können sich bald mehr auf ihre Sprünge konzentrieren

Kristy Augustin, CDU-Landtagsabgeordnete aus Letschin und stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbundes, Skisprung-Legende Helmut Recknagel und Reinhard Kampmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Märkisch-Oderland, haben anlässlich des 20. Märkischen Wintersporttags am 3. April in Bad Freienwalde eine Tafel mit einer Computeranimation enthüllt, die zeigt, wie sich der Fahrstuhlturm elegant an den Schanzenturm schmiegt. Die Enthüllung ersetzte den ersten Spatenstich.

Unterstützung vom Land und von der Stadt

175.000 Euro investiert der Wintersportverein (WSV) 1923 in den Lift, sagte Vorsitzender Dieter Bosse. Unterstützung bekomme der Verein vor allem vom Land, von der Stadt, von der Sparkasse und von mehreren Firmen. Einen Eigenanteil bringt der Verein selber auf.

Das Geld von der Stadt sei in den 91.000 Euro enthalten, die dem WSV vergangenes Jahr zugebilligt worden war. Der Fahrstuhl sei touristisch ein Gewinn, weil sogar Rollstuhlfahrer den Blick vom Schanzenturm genießen könnten. Auf den Bau eines Treppenlifts zwischen Zauberteppich und oberer Ebene verzichtet der Verein. Geplant sei noch eine Kletterwand.

WSV sucht ständig Talente

Der Wintersportverein 1923 (WSV) Bad Freienwalde ist als Brandenburger Landesstützpunkt Skispringen und Nordische Kombination ständig auf der Suche nach Talenten oder Schüler, die es sich zutrauen. Dazu diente auch der 20. Märkische Wintersportag am 3. April.

Viele Kinder nutzten den Tag, um eine auf dem Aufsprunghang präparierte Anfängerschanze hinunter zu fahren. Es gab zudem Laserschießen und das Finale des Crosslaufs der Schulen. 35 Springer beteiligten sich an der Vereinsmeisterschaft.