Jahresrückblick 2021
: Erste Corona-Impfungen und jede Menge Investitionspläne – das war der Januar in Beeskow und Region

Traditionell blicken wir zum Jahresende auf das Geschehen in Beeskow, Storkow, Friedland, Lieberose und den umliegenden Dörfern zurück. Das geschah im Januar:
Von
Olaf Gardt
Beeskow
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  • Platz für das neue Ärztehaus. Im Januar meldete das Spree-Journal, dass in Friedland auf dem Gelände des alten Elektrizitätswerks gebaut wird. Im Mai begann der Abriss, jetzt warten die Friedländer auf den Baustart.

    Platz für das neue Ärztehaus. Im Januar meldete das Spree-Journal, dass in Friedland auf dem Gelände des alten Elektrizitätswerks gebaut wird. Im Mai begann der Abriss, jetzt warten die Friedländer auf den Baustart.

    Jörn Tornow
  • Am 4. Januar hat Burgherr Arnold Bischinger Martine Lombard auf dem Beeskower Bahnhof begrüßt. Sie trat das Amt der Burgschreiberin an, musste aber den Bestimmungen entsprechend erst einmal in Corona-Quarantäne. Später konnte die Burgschreiberin sogar zum Eislaufen auf den Bahrensdorfer See.

    Am 4. Januar hat Burgherr Arnold Bischinger Martine Lombard auf dem Beeskower Bahnhof begrüßt. Sie trat das Amt der Burgschreiberin an, musste aber den Bestimmungen entsprechend erst einmal in Corona-Quarantäne. Später konnte die Burgschreiberin sogar zum Eislaufen auf den Bahrensdorfer See.

    Jörn Tornow
  • Bundeswehrsoldaten aus der Kaserne Lüneburg haben im Beeskower Landratsamt gelernt, wie ein Antigen-Schnelltest funktioniert. Delia Fritzlar (Ärztin Gesundheitsamt) nahm die Unterweisung vor. Anschließend halfen die Soldaten beim Testen in Seniorenheimen und anderen Einrichtungen, um die Mitarbeiter des Amtes zu entlasten.

    Bundeswehrsoldaten aus der Kaserne Lüneburg haben im Beeskower Landratsamt gelernt, wie ein Antigen-Schnelltest funktioniert. Delia Fritzlar (Ärztin Gesundheitsamt) nahm die Unterweisung vor. Anschließend halfen die Soldaten beim Testen in Seniorenheimen und anderen Einrichtungen, um die Mitarbeiter des Amtes zu entlasten.

    Jörn Tornow
  • Die Übergabe der Halbjahreszeugnisse am 29. Januar war ein schwieriges Unterfangen. Faust statt Handschlag, Masken und Abstand bestimmten auch an der Albert-Schweitzer-Oberschule in Beeskow das Geschehen. Mary-Ann Düring aus der Klasse 10c bekommt von ihrem Sport und WAT-Lehrer Tino Sradnick das Halbjahreszeugnis übergeben.

    Die Übergabe der Halbjahreszeugnisse am 29. Januar war ein schwieriges Unterfangen. Faust statt Handschlag, Masken und Abstand bestimmten auch an der Albert-Schweitzer-Oberschule in Beeskow das Geschehen. Mary-Ann Düring aus der Klasse 10c bekommt von ihrem Sport und WAT-Lehrer Tino Sradnick das Halbjahreszeugnis übergeben.

    Jörn Tornow
  • Ein neues Konzept macht es möglich. Durch das Lindenberger Wettermuseum kann man auch mit Audioguide gehen. Geschäftsführerin Gabriele Weitzel erklärt, dass man dabei sogar auf der Couch sitzen kann. Es gibt eine Online-Tour für das Smartphone.

    Ein neues Konzept macht es möglich. Durch das Lindenberger Wettermuseum kann man auch mit Audioguide gehen. Geschäftsführerin Gabriele Weitzel erklärt, dass man dabei sogar auf der Couch sitzen kann. Es gibt eine Online-Tour für das Smartphone.

    Jörn Tornow
  • Stadtwehrführer Alexander Voigt präsentiert Anfang Januar das neue Feuerwehrboot von Beeskow. Das stand zwar schon ein paar Wochen in der Wache, doch die Einweisung der Bootsführer stand noch aus. Bis zum Frühjahr, zur Beginn der Sportbootsaison, sollte das geschafft sein. Benannt ist das Boot nach Franz Pinnow. Er war der Gründer der Feuerwehr Beeskow.

    Stadtwehrführer Alexander Voigt präsentiert Anfang Januar das neue Feuerwehrboot von Beeskow. Das stand zwar schon ein paar Wochen in der Wache, doch die Einweisung der Bootsführer stand noch aus. Bis zum Frühjahr, zur Beginn der Sportbootsaison, sollte das geschafft sein. Benannt ist das Boot nach Franz Pinnow. Er war der Gründer der Feuerwehr Beeskow.

    Jörn Tornow
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Hitparade der Babynamen in der Region

Ella, Emma und Emilia waren im Jahr 2020 die beliebtesten Vornamen für neugeborene Mädchen. Das ergab eine Auswertung der Standesämter an den Klinikstandorten mit Geburtsstationen. Bei den Jungen lag in Rüdersdorf Liam ganz vorn, in Bad Saarow Theo und in Frankfurt war es Emil. Als seltene aber zugelassene Vornamen wurden unter anderem Bodal, Elektra, Layhie und Macarius genannt.

Impftermine stehen fest

Es klingt fast wie die aktuelle Berichterstattung, ist aber doch ein Rückblick auf den Januar 2021. Das Spree-Journal meldet fast täglich steigende Zahlen der Corona-Infektionen, aber auch den Beginn der Impfungen. Auf der Intensivstation des Beeskower Krankenhauses mit ihren sechs Betten wurden vier Corona-Patienten behandelt. Am 13. Januar sollte die Impfung des Krankenhauspersonals und der Mitarbeiter des Rettungsdienstes beginnen.

Australien am Ranziger See

Das Spree-Journal berichtet am 6. Januar, dass sich die Ludwig-Leichhardt-Gesellschaft nicht nur in Trebatsch direkt engagiert, sondern auch in den Nachbarorten. Ein Projekt heißt „Australien am Ranziger See“ und soll mit Hilfe von Fördermitteln einen neuen Spielplatz an dem beliebten Badegewässer in der Gemeinde Tauche möglich machen.

Drastischer Gebührenanstieg

Bis zu 487 Euro pro Monat müssen Eltern in Friedland seit Januar für die Kitabetreuung eines Kindes zahlen. Zuvor lag der Höchstsatz bei 385 Euro. Die Satzung, erarbeitet auf Grundlage von Landesvorgaben, war noch im Vorjahr beschlossen worden. Erklären musste das nun aber Maik Koschack als neuer Bürgermeister. In anderen Kommunen folgten die Steigerungen wenig später. Und ein Wechsel in Kitas anderer Kommunen ist oft auch keine Hilfe.

Kreis rechnet mit steigenden Schülerzahlen

Vor allem im Westen des Kreises werden durch die Ansiedlung von Tesla die Schülerzahlen steigen. Davon geht der Kreistag aus. Deshalb wird über neue Schulen in Erkner und Schöneiche verhandelt. Doch auch in Beeskow wird der Platz an den Schulen knapp. Deshalb gab es auch ein positives Votum für einen Erweiterungsbau des Rouanet-Gymnasiums.

Jahr der Investitionen in Beeskow

Das Spree-Journal berichtet, dass Beeskow nach dem vorliegenden Haushalt rund 15 Millionen Euro investieren will. Zu den großen Vorhaben gehörten Umbauten im Sportzentrum, die Neugestaltung der Freiflächen auf der Burg, ein Anbau an der Beeskower Feuerwache. Umgesetzt wurde am Ende längst nicht alles. Die Sanierung der Mauerstraße und der Baustart für die neue Kita im Fontaneviertel folgen aber im kommenden Jahr.

Geld für die Erhaltung von Naturdenkmalen

Um wertvolle Bäume wie die Krügersdorfer Eichen und andere Naturdenkmale besser zu schützen, zahlt nun der Kreis auch für deren Erhalt und Pflege. Eine entsprechende Förderrichtlinie, so das Spree-Journal, werde im Februar dem Kreistag vorgelegt. Der stimmte am Ende auch zu. Und so gibt es Fördermittel nicht nur für den Erhalt von Baudenkmalen, sondern auch für einen Teil der Natur.

Ein Jet-Ski für die Feuerwehr

Der Landkreis Oder-Spree, das sagt schon der Name, ist von vielen Gewässern geprägt. Die Feuerwehr braucht deshalb nicht nur Straßenfahrzeuge, sondern auch Boote, um im Notfall schnell helfen zu können. In Beeskow, so das Spree-Journal, wurde dafür ein Jetski, offiziell „Rescue-Water-Craft“ angeschafft. Das Fahrzeug kam im Frühjahr und musste mittlerweile auch schon eingesetzt werden.

Rollende Corona-Impfstelle angedacht

Die Corona-Pandemie war das bestimmende Thema im Januar. In Oder-Spree war der Frust groß, da der Kreis kein eigenes Impfzentrum erhalten hatte. Die Verwaltung suchte nach Alternativen. Eine Überlegung war, die Fahrbibliothek umzunutzen. Doch daraus wurde nichts. Am Ende nutzte der Kreis mit großem Erfolg die alte Turnhalle im Sport- und Freizeitzentrum. Mittlerweile wird in einem Drive-Impf in der Kreisverwaltung selbst geimpft.

Frauen in Männerberufen

Lkw-Fahrer sind knapp. Fahrerinnen noch seltener. Nur zwei Prozent der großen Laster werden deutschlandweit von Frauen bewegt. Das Spree-Journal stellt Sybille Feinbube vor, die bei der Kurylyszyn-Bau in Beeskow einen 40-Tonner steuert.

Doppelarztpraxis für Friedland

Zuletzt war es eine Lagerhalle, früher einmal das Elektrizitätswerk der Stadt. Nun folgt der Abriss, so das Spree-Journal. In Friedland rückten die Bagger an, um Platz für eine neue Arztpraxis zu schaffen. Corona sorgte dafür, dass noch einmal umgeplant wurde. Das Haus bekommt einen Extraeingang für hochinfektiöse Patienten. Der Abriss war schnell geschafft, auf den Baustart der Praxis wartet man aber noch immer.

Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.