Jahresrückblick
: Der Februar 2020 zwischen Lieberose, Friedland, Beeskow und Storkow

Traditionell blicken wir zwischen den Jahren zurück auf die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate. Heute geht es um den Februar 2020.
Von
Olaf Gardt
Beeskow
Jetzt in der App anhören
  • Die Herzberger protestieren gegen den schlechten Straßenzustand ihrer Durchfahrtsstraße. Genutzt hat das nichts, denn die Straße wurde noch nicht saniert.

    Die Herzberger protestieren gegen den schlechten Straßenzustand ihrer Durchfahrtsstraße. Genutzt hat das nichts, denn die Straße wurde noch nicht saniert.

    Jörn Tornow
  • Der Spreeradweg wurde erneuert. Am Ortsausgang Kossenblatt in Richtung Briescht walzte Uwe Thaens den Unterbau. Der Unterbau ist die Tragschicht für den Asphalt.

    Der Spreeradweg wurde erneuert. Am Ortsausgang Kossenblatt in Richtung Briescht walzte Uwe Thaens den Unterbau. Der Unterbau ist die Tragschicht für den Asphalt.

    Jörn Tornow
  • Schäfermeister Ronald Rocher ist ein Wanderschäfer. Mit seinen Söhnen Georg (9) und Hannes (r., 13) kümmert er sich um die Tiere.

    Schäfermeister Ronald Rocher ist ein Wanderschäfer. Mit seinen Söhnen Georg (9) und Hannes (r., 13) kümmert er sich um die Tiere.

    Jörn Tornow
  • "Das war’s" ist ein satirischer Jahresrückblick von Matthea Ast-Lehmann und Bernhard Ast. Bürgermeister Frank Steffen (Mitte) freut sich über der Ergebnis.

    "Das war’s" ist ein satirischer Jahresrückblick von Matthea Ast-Lehmann und Bernhard Ast. Bürgermeister Frank Steffen (Mitte) freut sich über der Ergebnis.

    Jörn Tornow
  • Elisa Neumann und Elisa Neumann: Seit August gibt es in der Stadtverwaltung zwei Mitarbeiterinnen mit diesem Namen. Elisa Niedrich (r.) trägt seit ihrer Hochzeit im letzten Jahr den Namen Neumann. Verwechselungen hat es bisher nicht gegeben, denn die Frauen arbeiten in unterschiedlichen Bereichen.

    Elisa Neumann und Elisa Neumann: Seit August gibt es in der Stadtverwaltung zwei Mitarbeiterinnen mit diesem Namen. Elisa Niedrich (r.) trägt seit ihrer Hochzeit im letzten Jahr den Namen Neumann. Verwechselungen hat es bisher nicht gegeben, denn die Frauen arbeiten in unterschiedlichen Bereichen.

    Jörn Tornow
  • Gedenken der Opfer: Neben dem Zentralrat der Juden, vielen Landeseinrichtungen und Organisationen legten auch die Botschafter der Republik Frankreich und der Vereinigten Staaten Kränze in der Gedenkstätte Jamlitz nieder.

    Gedenken der Opfer: Neben dem Zentralrat der Juden, vielen Landeseinrichtungen und Organisationen legten auch die Botschafter der Republik Frankreich und der Vereinigten Staaten Kränze in der Gedenkstätte Jamlitz nieder.

    Jörn Tornow
  • Purer Kahlschlag: Martina Kunath und Herbert Schulz sind entsetzt über den gerodeten Wald bei Jamlitz.

    Purer Kahlschlag: Martina Kunath und Herbert Schulz sind entsetzt über den gerodeten Wald bei Jamlitz.

    Jörn Tornow
  • Diese drei Rothirsche vom Gut Hirschaue fressen Heu an der Raufe. In dem Gehege sind derzeit nur männliche Tiere. Erst im September, in der Brunftzeit, werden die Männchen einzeln in das Gehege der Weibchen gelassen.

    Diese drei Rothirsche vom Gut Hirschaue fressen Heu an der Raufe. In dem Gehege sind derzeit nur männliche Tiere. Erst im September, in der Brunftzeit, werden die Männchen einzeln in das Gehege der Weibchen gelassen.

    Jörn Tornow
1 / 8

Alte Spreearme werden saniert

Das Spree–Journal berichtet, dass ein Altarm der Spree bei Werder saniert ist. Weitere sollen folgen, darunter auch die 20 Altarme südlich und nördlich von Beeskow, die rund 2,5 Millionen Kubikmeter Wasser enthalten. Wichtig sind die Projekte für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt in der Region.

Burgschreiber bleibt Abschiedslesung versagt

„Briefeschreiben ist ein intimer Akt“, bekennt Burgschreiber Stefan Hornbach im Gespräch mit dem Spree–Journal. Fünf Monate hat Hornbach in den historischen Mauern verbraucht und dabei die „Wahrheit in der Fiktion“ gesucht. Seine geplante Abschlusslesung konnte er wegen der corona–bedingten Einschränkungen dann nicht mehr halten.

Laien gestalten Kunstausstellung

Mit einem neuen Konzept sorgt das Beeskower Kunstarchiv für Aufsehen. Jedermann konnte sich als Kurator bewerben, um eine Ausstellung mit Werken aus dem DDR–Kunstbestand zu gestalten. Am Ende sind zwei Gruppen entstanden, die zwei völlig unterschiedliche Schauen zusammenstellten, die dann für mehrere Monate auf der Burg zu sehen waren.

Bilanz der Landwirtschaft

„Mehr Milch, weniger Arbeiter“, titelte das Spree–Journal am 11. Februar und berichtet über die Entwicklung in der Landwirtschaft seit der Wende. Waren im Jahr 1994 noch 4000 Bürger des Kreises in der Branche beschäftigt, sind es jetzt noch 1300. Dazu kommen einige Saisonkräfte. Die Milchleistung je Kuh und Jahr stieg von 5049 Kilogramm 1994 auf heute rund 9500.

Debatte über den räudigen Wolf

Der Wolf sorgt mal wieder für Schlagzeilen. Diesmal ging es aber nicht nur um eine Sichtung der Tiere oder Risse von Haustieren. Der „Kobbelner Isegrim“, so die Bezeichnung für den im Neuzeller Ortsteil gesichteten Wolf, litt stark unter Räude. Jäger und Naturschützer stritten, ob es nicht besser wäre, das Tier von seinem Leiden zu erlösen.

Jagd auf Wildschweine gefordert

Es war wohl eine dunkle Vorahnung: „Die Schweinepest rückt näher“, hieß es am 14. Februar. Amtstierärztin Petra Senger forderte eine verstärkte Schwarzwildjagd und empfahl, mehr Wildschweinfleisch auf den Tisch zu bringen. Außerdem kündigte sie an, dass der Fallenfang von Schweinen — von Tierschützern heftig kritisiert — zum Einsatz kommen müsse, um die Population der Schwarzkittel zu senken.

Gewinn mit den richtigen Aktien

Vier Schüler des Rouanet–Gymnasiums gewinnen beim Planspiel Börse der Sparkassen. Das Team „https“ mit Elias Haase, Justus Winter, Konrad Jahn und Roman Lamprecht, die von Dirk Orth betreut wurden, handelten innerhalb der Sparkasse Oder–Spree am erfolgreichsten mit Aktien und holten auf Landesebene den dritten Platz.

Herzberger fordern Straßensanierung

Unter dem Titel „Ein Dorf macht mobil“ berichtet das Spree–Journal über eine Protestaktion in Herzberg. Die Bewohner fordern den Ausbau der Landesstraße durch den Ort. Die alte Pflasterstraße macht Krach, sorgt für kaputte Autos. Auch der Schulweg für die Kinder ist nicht sicher. Einige Protestplakate stehen noch immer.

Amtsdirektorin wird zur Hochzeitsrednerin

Am 26. Februar berichtet das Spree–Journal über die frühere Schlaubetaler Amtsdirektorin Ilka Matuschke. Drei Jahre nach dem Ausscheiden aus dem Amt hat sie für sich eine neue Aufgabe gefunden. Sie engagiert sich in der Region als Hochzeitsrednerin.