Flüchtlinge in Klosterfelde
: Politiker diskutieren über Asylheim – Innenminister Stübgen vor Ort in Wandlitz

In einer Diskussionsrunde treffen Befürworter und Gegner des geplanten Flüchtlingsheims in Klosterfelde aufeinander. Mit dabei sind unter anderem Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) und der Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner (SPD).
Von
Conradin Walenciak
Wandlitz
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Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) ist am Dienstag (28. Februar) dabei, wenn im „Goldenen Löwen“ über das geplante Übergangswohnheim für Geflüchtete in Klosterfelde diskutiert wird.

Bernd Settnik/dpa

Der Protest einiger Wandlitzer zum geplanten Übergangswohnheim für Geflüchtete im Ortsteil Klosterfelde beschäftigt nun auch die Brandenburger Landespolitik. So ist unter anderem Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Dienstag, 28. Februar, vor Ort, um beim TV-Format „Wir müssen reden!“ vom RBB mitzudiskutieren.

Neben Stübgen stehen Ralf Stegner (SPD, Bundestagsabgeordneter), Professor Ruud Koopmans (Migrationsforscher an der HU Berlin), Elif Eralp (Linke, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin) sowie KlosterfeldesOrtsvorsteher Rico Brauer, WandlitzBürgermeister Oliver Borchert, Björn Wiese (Bäckermeister aus Eberswalde, der syrische Flüchtlinge ausbildet) und Mohamad Hamzaalemam (Filialleiter Bäckerei, syrischer Flüchtling) vor der Kamera. Die Sendung wird um 20.15 Uhr live im RBB ausgestrahlt.

Geraten die Kommunen in Deutschland ans Limit?

Diskutiert wird dann die Frage, ob die Kommunen durch die steigenden Flüchtlingszahlen ans Limit kommen. Dies befürchten unter anderem die Gegner der geplanten Gemeinschaftsunterkunft in Klosterfelde, die nach Plänen des Landkreises Barnim von 80 Menschen bezogen werden soll. Die mangelhafte Infrastruktur im Ortsteil (zu wenig Ärzte und Kitaplätze) würde durch die Geflüchteten noch stärker ausgelastet werden.

In Anbetracht dessen, dass Experten für das laufende Jahr von einem erneuten Anstieg der Flüchtlingszahlen ausgehen, warnt aktuell der brandenburgischeInnenminister Stübgen, dass sein Land an einer „Migrationsbremse“ nicht vorbeikomme. Die Moderatoren Britta Nothnagel und Andreas Rausch besprechen mit ihm und den anderen Gästen deshalb unter anderem, ob es einen Aufnahmestopp und mehr Geld vom Bund brauche, die Willkommenskultur an ihre Grenzen stoße und ob mehr und konsequentere Abschiebungen das Problem lösen würden.

Teilnahme ohne Voranmeldung möglich

Die Veranstaltung beginnt um 20.15 Uhr in der Kulturbühne „Goldener Löwe“. Zuschauerinnen und Zuschauer können ohne Voranmeldung teilnehmen und mitdiskutieren.

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