Ob in Wandlitz, Panketal, Bernau oder Lobetal, überall gibt es binnen weniger Tage seit Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine Initiativen, um den Menschen in der Ukraine mit Hilfsgütern zur Seite zu stehen.
Um wirksam helfen zu können, bitten die Initiatoren dieser Hilfen, einige Details zu beachten: So sucht die Ukraine-Hilfe in Lobetal dringend Matratzen, Isomatten, warme Decken, Schlafsäcke und Kopfkissen. Geldspenden sind nötig, um Lebensmittel, Wasserfilter, Notstromaggregate, Medizin einzukaufen oder Transportkosten zu begleichen. Dieses Geld kann auch vor Ort helfen, Hilfsgüter direkt zu beschaffen. Schließlich ist derzeit nicht klar, wie lange die Transporte noch direkt bis ins Land erfolgen können, argumentiert der Lobetaler Verein der Ukraine Hilfe cura hominum.

Frankfurt (Oder)/ Cottbus

Die Spendenannahme in Lobetal öffnet von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr, am Samstag sind die Helfer von 8 bis 13 Uhr in der Bodelschwinghstraße 5, im Bernauer Ortsteil Lobetal vor Ort. Telefonisch ist die Ukraine-Hilfe unter der Rufnummer 03338 – 66451 oder per Mail an mail@ukrainehilfe.de erreichbar. Anrufer sollten etwas Geduld aufbringen, zur Zeit steppt dort der Bär..
Auf der Homepage des Vereins findet sich zudem der Zugang zum Spendenkonto.

Dolmetscher gesucht

Die Stadt Bernau weist auf eine weitere Hilfe hin: Gesucht werden nämlich Bürger mit ukrainischen oder russischen Sprachkenntnissen, die sich in die Betreuung der „Neubernauer“ einbringen wollen. Diese können bei der Integrationsstelle der Stadt Bernau unter der Rufnummer 03338 – 365-294 oder -296 oder per Mail integration@bernau-bei-berlin.de melden.
Und natürlich, dringend benötigt werden nach wie vor in erster Linie Unterkünfte. Der Landkreis Barnim bittet deshalb alle Menschen, die sofort verfügbaren und zu fairen Preisen vermietbaren Wohnraum im Kreisgebiet zur Verfügung stellen können, sich gleich zu melden. Als Kontakt dient die Mailadresse ukraine-hilfe@kvbarnim.de