Sondersitzung
: Drängende Fragen zum Trinkwasser in Wandlitz

In Wandlitz fordern zwei weitere Mitglieder der Verbandsversammlung des NWA eine Sondersitzung zum Trinkwasser.
Von
Hans Still
Wandlitz
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In Wandlitz fordern zwei weitere Mitglieder der Verbandsversammlung des NWA eine Sondersitzung zum Trinkwasser. (Symbolbild)

Jens Büttner/dpa

Bergner (Linke) wandte sich am Sonnabend nach den MOZ–Berichten über die Trinkwasserprobleme in Wandlitz und Stolzenhagen sowie die Rücktrittsforderung von AfD–Fraktionschef Norbert Bury gegen Uwe Liebeheschel (CDU) ebenfalls in einem offenen Brief an den NWA–Geschäftsführer Matthias Kunde und an Liebehenschel, der Vorsitzender der Verbandsversammlung ist.

Darin stellt er die Frage, ob das Trinkwasser wirklich bedenkenlos getrunken werden kann, wie erst jüngst von Geschäftsführer Kunde per Presseerklärung bestätigt wurde. „Ich habe den Verband daher aufzufordern, auch in anderen Bereichen des Verbandsgebietes zeitnah eine Entnahme von Trinkwasser direkt bei den Verbrauchern vorzunehmen und die stichprobenartigen Ergebnisse für die einzelnen Wohngebiete dann offiziell bekannt zu geben“, so Bergner.

Jörg Striegler befürwortet ebenfalls die Möglichkeit, seine Fragen zum Trinkwasser direkt bei Chef Kunde loszuwerden. Derzeit ist in der Wegenerstraße in Wandlitz und in der Stolzenhagener Rahmersee–Siedlung das Trinkwasser manganbelastet und gefährlich. Auf der NWA–Homepage fanden sich diese Probleme bis Samstag allerdings nicht.