Landratswahl 2026 im Barnim: Linke unterstützt amtierenden Landrat Daniel Kurth (SPD)

Breit aufgestellt: Schafft Daniel Kurth (SPD) eine zweite Amtszeit als Landrat? Nicht nur die SPD untertsützt ihn, auch die Linke steht an seiner Seite.
Stephan Backert- Die Linke im Barnim unterstützt den amtierenden Landrat Daniel Kurth (SPD) bei der Wahl 2026.
- Die Wahl findet am 19. April 2026 statt, eine Stichwahl wäre für den 10. Mai angesetzt.
- Die Linke knüpft ihre Unterstützung an Forderungen wie bezahlbaren Wohnraum und Bürgernähe.
- Amtsinhaber Kurth tritt gegen Daniel Sauer (CDU) und Matthäus Mikolaszek (AfD) an.
- Sollte das Quorum nicht erfüllt werden, entscheidet der Kreistag im Juni über den Landrat.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Linke im Barnim wird, wie auch schon beim letzten Mal, den SPD-Kandidaten Daniel Kurth bei der Landratswahl im Frühling 2026 unterstützen. „Wir unterstützen einen Landrat, der Verantwortung für eine mehr als 1000-köpfige Verwaltung übernehmen kann – und mit uns gemeinsam einen solidarischen, gerechten Barnim gestaltet“, schreibt die Partei auf Instagram.
Die Partei will aber nicht zuschauen, sondern „laut, sichtbar und kämpferisch in den Wahlkampf eingreifen!“, heißt es in dem Post. „Klar ist aber auch: Das ist kein Blankoscheck. Unsere Unterstützung ist an einen Forderungskatalog gebunden“.
Dazu zählen unter anderem bezahlbarer Wohnraum, eine starke öffentliche Daseinsvorsorge sowie eine bürgernahe, handlungsfähige Verwaltung. Es bleibt damit vorerst bei drei Kandidaten. Amtsinhaber Kurth tritt gegen Daniel Sauer (CDU) und Matthäus Mikolaszek (AfD) an.
Landratswahl im Barnim ist im April 2026
Am 19. April wird gewählt. Der Kreisausschuss hat sich auf diesen Termin verständigt, das Innenministerium muss aber noch zustimmen. Sollte sich nach dem ersten Wahlgang kein Kandidat mit absoluter Mehrheit durchsetzen, wird es am 10. Mai eine Stichwahl geben. Dort duellieren sich dann die beiden Kandidaten, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten. Die aktuelle Amtsperiode endet am 31. Juli 2026.
Die Mehrheit bei der Direktwahl muss mindestens 15 Prozent aller wahlberechtigten Personen umfassen – das sogenannte Quorum muss erfüllt sein. Ansonsten wählt der Kreistag in der Juni-Sitzung den Landrat. So war es auch bei der letzten Wahl im April 2018. Lediglich 26 Prozent betrug die Wahlbeteiligung damals. Nachdem im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erreicht hatte, traten Daniel Kurth (SPD) und Othmar Nickel (CDU) zur Stichwahl an. Daniel Kurth konnte zwar die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen, scheiterte jedoch aufgrund der geringen Wahlbeteiligung am Quorum. Am Ende wählte der Kreistag dann Kurth zum Landrat.

