Hund in Eisenhüttenstadt
: Deshalb braucht Lola Geduld

Straßenhündin Lola entkam in Rumänien dem Töten und hofft nun in Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt auf ein neues Zuhause. Die kleine Hündin braucht vor allem Zeit und Vertrauen.
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
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Der Tötungsstation in Rumänien entkommen: Der fünfjährige Mischlingshund Lola wartet in Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt hier mit Mitarbeiterin Sandra Hartwig auf ein neues Zuhause.

Der Tötungsstation in Rumänien entkommen: Der fünfjährige Mischlingshund Lola wartet in Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt hier mit Mitarbeiterin Sandra Hartwig auf ein neues Zuhause.

Hagen Bernard
  • Straßenhündin Lola lebt in Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt und sucht ein Zuhause.
  • Sie entkam einer Tötungsstation in Rumänien und kam am 16. August per Transporter an.
  • Die kleine, kastrierte Hündin ist geimpft und gechippt – gesundheitlich geht es ihr gut.
  • Lola ist schüchtern, taut mit Geduld auf und braucht ein ruhiges Umfeld ohne kleine Kinder.
  • Verträglichkeit als Zweithund oder mit Katzen ist unklar, gemeinsames Gassi wird empfohlen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die fünfjährige Lola hat schon mehr erlebt, als ein Hund erleben sollte. Sie ist eine von tausenden rumänischen Straßenhunden ohne Besitzer – Tiere, die eingefangen werden und denen oft der Tod droht.

Tierschützer versuchen deshalb immer wieder, diese Hunde zu retten und in deutsche Tierheime zu vermitteln. Regelmäßig erreichen solche Transporte auch Eisenhüttenstadt, darunter Alinas Tierheim an der Oderlandstraße.

Am 16. August kam Lola gemeinsam mit mehreren Artgenossen per Transporter in Alinas Tierheim an. Die knapp 30 Zentimeter kleine Mischlingshündin lebt dort derzeit mit drei weiteren Hunden aus demselben Transport zusammen. Mit ihnen versteht sich die kastrierte Hündin gut. Doch was Lola wirklich braucht, ist ein eigenes Zuhause, wo sie nicht nur eine unter vielen ist.

Adoption braucht Geduld

„Lola ist etwas schüchtern. Doch wenn man sich intensiv mit ihr beschäftigt, dann taut sie auch auf. Das ist eine ganz Liebe“, sagt Tierheimmitarbeiterin Sandra Hartwig. Wer der kleinen Hündin begegnet, merkt schnell: Hinter ihrer Zurückhaltung steckt ein sanftes Wesen. Sie braucht Menschen mit Geduld, die ihr die Zeit geben, Vertrauen zu fassen.

Wie Lola sich als Zweithund verhalten würde und ob sie mit Katzen zurechtkommt, kann Sandra Hartwig allerdings nicht sicher sagen. „Wenn jemand Lola als Zweithund möchte, dann wäre es am besten, den eigenen Hund mitzubringen und zusammen mit Lola Gassi zu gehen“, rät sie.

Lola sucht ruhiges Zuhause ohne kleine Kinder

Wegen ihres vorsichtigen Charakters empfiehlt Sandra Hartwig Lola eher nicht für Familien mit kleineren Kindern. Nicht, weil sie Kinder nicht mag – im Gegenteil: Grundsätzlich hat Lola mit ihnen keine Probleme. Sie braucht jedoch eine längere Kennenlernphase als andere Hunde und ein Umfeld, in dem behutsam mit ihr umgegangen wird.

Gesundheitlich geht es Lola gut. Sie ist geimpft und gechippt. „Das ist eine süße Maus, ich finde sie auch ganz hübsch“, sagt Sandra Hartwig. Sie ist überzeugt, dass die kleine Hündin nicht mehr allzu lange auf die Menschen warten muss, die ihr endlich das geben, was sie so dringend braucht: Sicherheit, Ruhe und ein liebevolles Zuhause.