Tote an Schule in Gosen-Neu Zittau
: Verdächtiger (19) schweigt nach Gewalttat

Vor mehr als einer Woche kommen eine Schülerin und ein Erzieher gewaltsam an einer Schule in Gosen-Neu Zittau ums Leben. Der Tatverdächtige ist noch immer in Untersuchungshaft – und schweigt.
Von
dpa ,
Christian Heinig
Gosen Neu-Zittau
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Mitarbeiter der Notfallseelsorge und Polizisten am Einsatzort nach einer Gewalttat in Gosen-Neu Zittau. Der Verdächtige schweigt weiter.

Mitarbeiter der Notfallseelsorge und Polizisten am Einsatzort nach einer Gewalttat in Gosen-Neu Zittau. Der Verdächtige schweigt weiter.

picture alliance/dpa
  • Verdächtiger schweigt nach Gewalttat an Schule in Gosen-Neu Zittau bei Berlin.
  • 19-jähriger Deutscher in U-Haft – ihm wird zweifacher Mord vorgeworfen.
  • Getötet wurden eine 18-jährige Schülerin und ein 30-jähriger Erzieher.
  • Schülerin soll Ex-Freundin des Verdächtigen gewesen sein; Tatwaffe wohl ein Messer.
  • Gemeinde gedachte der Opfer mit Trauergottesdienst – heute 17.00 Uhr Schweigeminute.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach der Gewalttat mit zwei Toten an einer Schule in Gosen-Neu Zittau bei Berlin schweigt der Tatverdächtige noch immer. Er habe sich bisher nicht geäußert, teilte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), Ricarda Böhme, mit. „Der Beschuldigte befindet sich weiter in Untersuchungshaft.“ Weitere Angaben zur Tatwaffe und zum Ablauf „verbieten sich aufgrund laufender Ermittlungen“.

Ein 19-jähriger Deutscher steht im Verdacht, am Donnerstag vergangener Woche an einer Privatschule in Gosen-Neu Zittau im Landkreis Oder-Spree eine 18 Jahre alte Schülerin und einen 30 Jahre alten Erzieher getötet zu haben. Ihm wird zweifacher Mord vorgeworfen.

Die Schülerin soll die Ex-Freundin des Tatverdächtigen gewesen sein. Der Mann soll bei dem Versuch gestorben sein, der Schülerin bei dem Angriff zu helfen. Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Messer handeln. Details sind bisher unklar.

Nach Informationen dieses Nachrichtenportals soll der Beschuldigte kein Schüler am Docemus-Campus gewesen sein. Er soll aber aus der Region Erkner stammen.

Gedenken in Gosen-Neu Zittau an Erzieher und Schülerin

Eine Woche nach der Tat hat die Gemeinde am Donnerstag (3.9.) mit einem Trauergottesdienst der beiden Opfer gedacht. Auch Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) nahm daran teil. Für Freitag (4.9.), 17 Uhr, ist vor der Schule ein Gedenken an den Erzieher mit Schweigeminute vorgesehen, der als Fußball-Torwart bei der SG Deutsch Wusterhausen und dem Friedrichshagener SV aktiv war..

Auf dem Campus befindet sich die Privatschule des Trägers Docemus, eine Kita und eine staatliche Grundschule.