MOZ-Talk in Frankfurt (Oder): Heidi Reichinnek (Die Linke) kommt ins Kleist Forum

Heidi Reichinnek, Gesicht des Überraschungserfolgs der Linken bei der Bundestagswahl, kommt 18. März zum MOZ-Talk ins Kleist Forum nach Frankfurt (Oder).
Sebastian Christoph Gollnow/dpa- Heidi Reichinnek (Die Linke) spricht beim MOZ-Talk am 18. März im Kleist Forum, Frankfurt (Oder).
- Reichinnek, bekannt durch ihren Erfolg auf TikTok, hat der Linken bei der Bundestagswahl geholfen.
- Dirk Michaelis wird seinen Wende-Hit "Als ich fortging" und "Kleine weiße Friedenstaube" singen.
- Wirtschaftsexperte Michael Hüther aus Bad Saarow gibt Einblicke in die Arbeitswelt der Zukunft.
- Jocelyne B. Smith, Opern- und Jazzsängerin, beeindruckt mit ihrer kraftvollen Stimme.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Interessante Gäste und ein Abend voller spannender Perspektiven verspricht der 43. MOZ-Talk mit Musik am 18. März im Kleist Forum Frankfurt (Oder). Genau vor 35 Jahren fanden an diesem Tag die ersten freien Volkskammerwahlen statt – ein Meilenstein für die deutsche Einheit und die Freiheit.
Die Gäste des Abends – eine gebürtige New Yorkerin, der Sänger der „Wende-Hymne“ von 1989, ein TikTok-Star, der politischen Wind in die Segel der Linken brachte, und ein Wirtschafts-Professor, der die Richtung für die Arbeitswelt der Zukunft beleuchtet – bieten spannende Einblicke in die Veränderungen, die uns geprägt haben und noch prägen werden. Der Abend, moderiert von der Entertainerin Lilo Wanders und dem Poetry Slammer David Friedrich, bietet eine Mischung aus politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Themen. Der verbindende Gedanke für diesen besonderen Abend: Veränderung, Freiheit und die Zukunft gestalten.
MOZ-Talk Frankfurt (Oder): Dirk Michaelis singt „Als ich fortging“
Song-Poet Dirk Michaelis ist zum zweiten Mal Gast beim MOZ-Talk. Natürlich singt er erneut seinen Klassiker „Als ich fortging“. Der Song wurde im Herbst 1989 zur Wende-Hymne in der DDR. Das Lied interpretierten die Menschen als Kommentar auf die Fluchtwelle der DDR-Bürger in Richtung Westen. Zeilen wie „nichts ist unendlich, so sieh es doch ein“ wurden als Abgesang auf den SED-Staat verstanden. Dirk Michaelis hat jedoch auch ein besonderes neues Lied in seinem Repertoire: den DDR-Kinderlied-Klassiker „Kleine weiße Friedenstaube“, das von der früheren Kindergärtnerin Erika Schirmer geschrieben wurde.

Musiker Dirk Michaelis bei einem Auftritt am Brandenburger Tor vor fünf Jahren.
Annette Riedl/dpaDie heute 98 Jahre alte Texterin und Komponistin, die in einem Seniorenheim bei Nordhausen lebt, hatte das von Generationen Ostdeutscher gesungene Lied 1949 unter dem Eindruck der Folgen des Zweiten Weltkriegs geschrieben. Ein Stück, das viele DDR-Kinder aus der Schule kennen und das nun einen besonderen Platz in seinem aktuellen Programm einnimmt. Dirk Michaelis sagte dazu der Super Illu: „Schon als kleiner Junge spürte ich darin ganz viel Hoffnung und Sehnsucht.“ Dirk Michaelis besuchte Erika Schirmer vor fünf Jahren im Seniorenheim.
Heidi Reichinnek punktete vor allem bei jungen Wählern
Linken-Politikerin Heidi Reichinnek, Jahrgang 1988, ist vor allem erfolgreich, wo man vor einem Jahr vor allem AfD-Inhalte vermutete: auf Tik Tok. Damit hat die Linke bei der Bundestagswahl einen ziemlichen Schlussspurt hingelegt – und am Ende mit 8,8 Prozent der Stimmen locker den Wiedereinzug in den Bundestag geschafft. In einer Welt, die sich ständig verändert, schätzen insbesondere junge Wähler die Energie und Frische von Heidi Reichinnek, auch unbequeme Themen aufzugreifen. Sie wurde das Gesicht des Überraschungserfolgs.
Ihre Wiedererkennungs-Merkmale: Voll-Attacke-Reden gegen CDU-Chef Friedrich Merz und ihr tätowierter linker Unterarm. Dort ließ sich Heidi Reichinnek das Porträt von Linken-Ikone Rosa Luxemburg (1871 – 1919) stechen. „Sie ist mein politisches Vorbild“, sagt die Linken-Politikerin über Luxemburg. Darunter prangt eine rote Rose und eine Taschenuhr, die zeigen soll: Es ist fünf vor zwölf. Reichinnek selbst nennt den Unterarm ihren „politischen Arm“.
Wirtschaftsexperte Michael Hüther lebt in Bad Saarow
Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, gibt Denkanstöße beim MOZ-Talk – und das zu einem besonders spannenden Zeitpunkt. Inmitten der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen, die Deutschland betreffen, ist seine Expertise gefragter denn je.
Was kommt jetzt auf uns zu? Worauf müssen wir in dieser schwierigen Lage besonders achten? Was erwarten die Bürger von der Wirtschaft in den kommenden Jahren? Und wie sehen unsere Arbeitswelten in zehn Jahren aus: Mehr Work-Life-Balance oder vielleicht sogar der Ruf nach mehr Arbeit und Engagement? Als ein führender Wirtschaftsexperte darf das Publikum neugierig sein, was der in Bad Saarow lebende zu diesen drängenden Fragen zu sagen hat.
Jocelyne B. Smith und die Magie der Stimme
Die Berliner Opern- und Jazzsängerin Jocelyne B. Smith ist die Botschafterin des „Instruments des Jahres“ – der Stimme! 1996 sang sie mit Udo Jürgens dessen Lied „Gib niemals auf“ im Duett. Jocelyn Bernadette Smith wurde katholisch erzogen, sang im Kirchenchor und wollte eigentlich Nonne werden. Doch als Teenager entdeckte sie die Kraft und Vielseitigkeit ihrer Stimme. „Mir wurde klar, ich muss keine Nonne sein, um anderen Menschen zu helfen, ich kann auch mit Musik sehr viel bewegen“, sagt sie.
Der Zufall führte vor 30 Jahren die gebürtige New Yorkerin nach Berlin, mittlerweile zählt sie zu den besten Soulsängerinnen Deutschlands. Ihr Bekenntnis: „Ich habe in der Musik immer etwas Tiefes gesucht. Mir geht es um die wichtigen Fragen: Warum sind wir geboren? Warum kämpfen wir miteinander? Wieso sterben wir? Warum lieben wir?“ Sie beim MOZ-Talk mit ihrer kraftvollen Stimme zu erleben, bedeutet: faszinierende Einblicke in die Magie der Stimme.
Es spielt wieder die MOZ-Talk Showband. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Der 44. MOZ-Talk findet am 18. Juni statt.


