MOZ-Talk in Frankfurt (Oder): Pop-Duo Cora und Hubertus Heil zu Gast im Kleist Forum

Cora und Swetlana von dem Bottlenberg sind mit dabei beim nächsten MOZ-Talk in Frankfurt (Oder) im Kleist Forum.
Cora Freifrau von dem BottlenbergAm 1. August beginnt der Vorverkauf für den 42. MOZ-Talk mit Musik am 18. September. Die Hamburger Entertainerin Lilo Wanders und der Poetry-Slamer David Friedrich begrüßen wieder interessante und prominente Gäste. Dreh- und Angelpunkt in den Gesprächen ist diesmal das Thema Arbeit und gute Laune.
Die beiden Musikerinnen Cora und Swetlana von dem Bottlenberg, bekannt als Schlager-Pop Duo „Cora“, kommen ins Kleist Forum. „Komm, wir fahren nach Amsterdam!“ – diese gesungene Aufforderung kennen mittlerweile tausende Deutsche jeden Alters. Der Song hat inzwischen Kultstatus erreicht. Viele Menschen kennen ihn noch aus den 80er Jahren und verbinden mit „Amsterdam“ Erinnerungen und Sehnsüchte.
Cora landeten Hits wie „Amsterdam“ und „In the Name of Love“
Cora und Swetlana Freifrauen von dem Bottlenberg lernten sich vor über 40 Jahren durch ein Inserat kennen und leben und arbeiten seitdem zusammen. Gehört hat man sie schon in den 70er-Jahren als Chorstimmen für Roland Kaiser, Marianne Rosenberg und viele andere. In den 80er-Jahren schrieben sie dann erste eigene Songs und landeten Hits wie „Amsterdam“ und „In The Name Of Love“.
Nach der Wende wurde es musikalisch ruhiger, aber nicht im Leben von Swetlana und Cora. Sie schufen sich eine neue Arbeitsstelle. Cora und Swetlana kauften eine alte Villa in Potsdam am See, renovierten sie fast eigenhändig und erschufen das Gut Schloss Golm. Heute ist es ein Geheimtipp für Feinschmecker und Hochzeitsgäste. Ab und zu, wenn ihre Arbeit es auf Gut Golm zulässt, treten sie auch noch gemeinsam auf.
Zwei vorhergehende MOZ-Talk-Termine mussten sie wegen „Fachkräftemangel“ in der Gastrobranche absagen, wie Cora immer wieder um Verständnis warb. Diesmal klappt es. Cora und Swetlana freuen sich: „Ja, komm wir fahren zum MOZ-Talk nach Frankfurt (Oder)“.
Hubertus Heil begann seine Karriere im Büro von Heidrun Förster
Hubertus Heil ist seit 2018 Bundesminister für Arbeit und Soziales; zuvor war er SPD-Generalsekretär. Der Niedersachse sitzt seit 1998 im Bundestag. Angefangen hat seine Politikerkarriere im Landtagsbüro der Frankfurter Landtagsabgeordneten Heidrun Förster in Potsdam. Dort war er von 1994 bis 1998 ihr Mitarbeiter.

Hubertus Heil (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales, bei einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag.
Bernd von Jutrczenka/dpa„Auch die Bundesbauministerin Klara Geywitz und die brandenburgische Kulturministerin Manja Schüle waren zur gleichen Zeit Mitarbeiterinnen in SPD-Abgeordnetenbüros. Offensichtlich ein guter Jahrgang“, meint Heidrun Förster. Sie gründete in den 90er Jahren als Vorsitzende der Frankfurter Arbeitsloseninitiative eine der ersten Tafeln im Land Brandenburg für Menschen mit kleinem Geldbeutel. Noch heute kümmert sie sich im Ruhestand und nach einer schweren Erkrankung um die Tafel am Topfmarkt.
Brandenburgs Arbeitsministerin Regine Hildebrandt als Vorbild
Hubertus Heil lernte als Büromitarbeiter und Politikwissenschaftsstudent damals somit auch vor Ort „das wahre Leben in Frankfurt in den 90er Jahren“ kennen. Heidrun Förster war seine Lotsin. Für beide spielte damals Brandenburgs Arbeitsministerin Regine Hildebrandt eine Vorbildrolle. „Der einfache Mensch war für Regine Hildebrandt das Wichtigste in der Politik“, erinnert sich Förster. Keine Sorge sei ihr zu klein gewesen.
Viele Briefe an sie beantwortete sie persönlich und handschriftlich, nutzte dafür Zugfahrten. So erinnert Heidrun Förster sich an eine gemeinsame, wo Regine Hildebrandt einer Frau ihr Mitgefühl für das Ableben ihres Wellensittichs ausdrückte. „Das alles erlebte Hubertus bei uns Frauen, bevor er in die große Politik wechselte“, sagt Heidrun Förster, die sich auf ein Wiedersehen mit Hubertus Heil auf der Bühne freut.
Ebenfalls zu Gast beim MOZ-Talk: Eine Berufsfinderin aus Berlin
Augen auf bei der Berufswahl! Ein lockerer Spruch mit ernstem Kern. Mit einem falschen Job kann man sich unter Umständen ein Großteil seines Lebens verderben. Die Berliner Berufsfinderin Uta Glaubitz weiß aus der individuellen Beratung, wie selbst ein extremer Neuanfang gelingen kann.
Uta Glaubitz hat unglaubliche Wendungen begleitet: Eine Krankenschwester wurde Kapitänin, ein Marketingmanager ist heute DJ und eine Journalistin arbeitet inzwischen als Försterin. Immer wieder geht es um die Frage: Welcher Beruf passt zu mir? Und was ist das überhaupt – der Traumberuf? Über Hindernisse und Chancen bei der Suche nach dem Glück mit Arbeit geht es in diesem Gespräch.
Die musikalische Umrahmung übernimmt, wie immer, die MOZ-Talk-Showband mit Sören Gundermann, Thomas Strauch und Jacek Faldyna. Über weitere Gäste informieren wir demnächst.
Tickets für den nächsten MOZ-Talk in Frankfurt (Oder) im Kleist Forum
Tickets für den nächsten MOZ-Talk gibt es an der Kasse im Kleist Forum von Montag bis Freitag, 12 bis 17 Uhr, und in der Tourist-Information von Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, sowie Sonnabend, 10 bis 14 Uhr, sowie über die Internetseite www.kleistforum.de


