Bürgermeisterwahl Zehdenick 2026
: Wahlergebnis, so haben Stadt und Ortsteile gewählt

Mit René Stadtkewitz hat Zehdenick den ersten direkt gewählten hauptamtlichen AfD-Bürgermeister. Wie genau die Start und Ortsteile gewählt haben.
Von
Marco Winkler
Zehdenick
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Stimmzettel zur Bürgermeisterwahl 2026 in Zehdenick

Der Stimmzettel zur Bürgermeisterwahl in Zehdenick. Wie haben die Stadt und ihre Ortsteile ihre Kreuze verteilt?

Martin Risken
  • Zehdenick wählte René Stadtkewitz: erster direkt gewählter AfD-Bürgermeister in Brandenburg.
  • Er erhielt 58,4 % und 3411 Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei 52,8 %.
  • Gegner: Stephan von Hundelshausen 28,6 % (1674), Dennis Latzke 5,2 % (306), Wolf-Gernot Richardt 7,8 % (354).
  • Stadtkewitz gewann alle Wahllokale, auch Briefwahl – teils bis zu 69 % in Stadtgebieten.
  • Vorläufiges Endergebnis muss am 12. Mai vom Wahlausschuss der Stadt bestätigt werden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Bürgermeisterwahl in Zehdenick ist vorbei. Die Stadt bekommt mit René Stadtkewitz den ersten direkt gewählten hauptamtlichen AfD-Bürgermeister in Brandenburg. Das Wahlergebnis war eindeutig. Doch konnte der AfD-Mann wirklich in allen Wahllokalen gewinnen?

Die Wahlbeteilligung lag bei 52,8 Prozent und damit etwas niedriger als bei der Stichwahl im März 2025, als Stadtkewitz noch dem parteilosen Alexander Kretzschmar unterlag.

Das vorläufige Endergebnis der Bürgermeisterwahl muss am 12. Mai noch vom Wahlusschuss der Stadt bestätigt werden.

Das Wahlergebnis in Zehdenick - Durchmarsch für die AfD

Mit 58,4 Prozent und 3411 Stimmen ist Stadtkewitz der gewählte Direktbewerber. Ihm unterlegen waren Stephan von Hundelshausen (FDP) mit 28,6 Prozent und 1674 Stimmen , Dennis Latzke (PdF) mit 5,2 Prozent und 306 Voten sowie Wolf-Gernot Richardt (parteilos) mit 7,8 Prozent und 354 Stimmen.

Doch wie haben die einzelnen Wahlgebiete abgeschnitten? In welchem Ortsteil kam von Hundelshausen dem AfD-Kontrahenden vielleicht einmal nahe oder konnte gar der Parteilose überzeugen?

Auffällig in Zehdenick: Auch die Briefwahl konnte die AfD gewinnen. Es gab zwei Briefwahllokale, Stadtkewitz konnte sie mit 44,1 Prozent repektive 44 Prozent beide nach Hause holen. In den Stadtgebieten lag er immer vorn, teilweise sogar mit 69 Prozent der Stimmen, wie in den Wahllokalen Lehmhaus oder Havelland-Grundschule Speisesaal 2.

Auch sämtliche Ortsteile entschied Stadtkewitz für sich. Für die SPD Brandenburg ist diese Wahl eine „politische Zäsur“. Vertrauen sei verloren gegangen, Emöprung allein reiche jetzt nicht, so die SPD in einer Mitteilung. Einen eigenen Kandidaten hat die SPD ebensowenig aufgestellt wie die CDU, die Linken oder die Grünen.

Die Wahl in Zehdenick war eine mit Ansage. Das zeigt auch das Ergebnis in den Ortsteilen. In nicht einem Ortsteil konnte der erstunterlegene FDP-Kandidat, geschweige denn ein anderer, auch nur ansatzweise der AfD das Wasser reichen. In dieser Übersicht sind alle Ergebnisse zu finden: