Bürgermeisterwahl in Velten
: CDU-Kandidat steht fest – was hat Andreas Müller vor?

Es gibt einen neuen Bewerber für das Amt des Bürgermeisters in Velten. Andreas Müller (CDU) will kandidieren. Das sind seine Beweggründe und Ziele.
Von
Alexander Czekalla
Velten
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Andreas Müller, Vorsitzender der CDU-Velten, kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in Velten.

Andreas Müller, Vorsitzender der CDU-Velten, kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in Velten.

Andreas Müller
  • Andreas Müller (CDU) kandidiert für das Bürgermeisteramt in Velten.
  • Müller ist Kriminalbeamter und Vorsitzender der CDU-Velten.
  • Seine Schwerpunkte: Wohnraum, Wirtschaft und soziale Einrichtungen.
  • Andere Kandidaten: Nadine Goodmann und Marcel Siegert.
  • Bürgermeisterwahl findet am 21. September 2025 statt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für die Bürgermeisterwahl 2025 in Velten gibt es einen weiteren Kandidaten. Andreas Müller, Vorsitzender des Stadtverbandes der CDU, bewirbt sich um die Nachfolge von Amtsinhaberin Ines Hübner (SPD). Parteiintern wurde er einstimmig als Kandidat nominiert. Warum möchte der 52-Jährige Bürgermeister werden? Der gebürtige Berliner ist aktuell Kandidat Nummer drei.

Bei der Wahl am 21. September haben bislang die Polizistin Nadine Goodmann (parteilos), sowie Marcel Siegert (Pro Velten), Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, ihre Kandidatur angekündigt.

20 Jahre Kriminalbeamter beim Berliner Landeskriminalamt

Andreas Müller ist im gehobenen Dienst der Berliner Polizei tätig. 20 Jahre arbeitete der Kriminalbeamte mit den Schwerpunkten Schwerstkriminalität und Ausbildung beim Berliner Landeskriminalamt. Heute ist der gebürtige Berliner im Personalbereich einer Direktion tätig. Die Arbeit bei der Polizei habe ihm „wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Bedürfnisse unseres Gemeinwesens gegeben“.

Diese Erfahrungen motivieren Müller nach eigener Aussage, sich ehrenamtlich in der Stadtverordnetenversammlung für die Belange der Bürgerinnen und Bürger in Velten einzusetzen. 2024 wurde er erstmals ins Stadtparlament gewählt. Als potenzieller Nachfolger von Bürgermeisterin Ines Hüber (SPD), die nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidieren wird, gehe es ihm hauptsächlich darum, Velten zu einer „lebenswerten Stadt“ zu machen. „Wenn ich zurückblicke, sehe ich, wie viel sich in unserer Stadt getan und wie positiv sich Velten entwickelt hat.“ Deshalb sei es ihm besonders wichtig, „dass wir die Lebensqualität in unserer Stadt weiter ausbauen.“

Das sagt Andreas Müller über bezahlbaren Wohnraum

Besonders am Herzen liegen dem Polizeibeamten folgende Themen: ausreichend Kita-, Schul-  und Ausbildungsplätze, bezahlbarer Wohnraum, Unterstützung der heimischen Wirtschaft, Stärkung des Gemeinwesens sowie Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Velten.

„Ich setze mich für bezahlbaren Wohnraum mit einem ausgewogenen sozialen Wohnungsbau und einer sozialen Wohnraumförderung ein. Unsere Stadt braucht dringend Wohnraum für den aktuellen und zukünftigen Bedarf, die Situation ist äußerst angespannt.“ Schließlich habe die Stadt in den vergangenen Jahren einen starken Bevölkerungszuwachs erfahren. Zu Jahresbeginn lebten nach Angaben der Stadtverwaltung über 13.200 Menschen in Velten.

Daher ist es Müller auch wichtig, „sanierungsbedürftige Immobilien und Brachflächen in Velten zu nutzen“. Diese würden eine große Chance bieten, „neuen Wohnraum zu schaffen und die Stadtentwicklung voranzutreiben“. Auch trage die Nutzung vorhandener Ressourcen zur Nachhaltigkeit bei, so Müller.

Unterstützung der heimischen Wirtschaft

Der Fachkräftemangel ist ebenfalls ein Thema für Müller. Viele lokale Handwerker und Firmeninhaber in Velten würden ihm berichten, „dass sie oft ein Überangebot an Aufträgen haben, das sie nicht bewältigen können, weil ihnen Fachkräfte und Nachwuchs fehlen.“

Müllers Vorschlag, dem entgegenzuwirken: Bedingungen schaffen, „die unsere Stadt im Vergleich zu anderen Städten für Arbeitskräfte attraktiver machen“. Dies gelte auch für die Bereiche „Kinderbetreuung und ärztliche Versorgung“ in der Kommune.

Laut Müller mache es der Fachkräftemangel besonders in Pflegeberufen und sozialen Einrichtungen notwendig, „dass wir für unsere Familien, unsere Seniorinnen und Senioren und die Veltenerinnen und Veltener da sind, die uns als Gemeinwesen brauchen“. Wenn er über die Stadtgrenzen hinaus schaue, sehe er soziale Einrichtungen in Nachbarstädten, die ohne Nachbarschaftshilfe nicht mehr auskommen würden. „Durch den demografischen Wandel und den damit verbundenen Personalmangel ist ein solches Engagement nicht mehr wegzudenken und gleicht Lücken in unserem sozialen Leben aus.“

Die Freiwillige Feuerwehr ist für den 52-Jährigen das beste Beispiel für eine starke Gemeinschaft. „Ohne das ehrenamtliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden wäre die Sicherheit in unserer Stadt nicht zu gewährleisten.“ Deshalb ist es dem CDU-Kandidaten besonders wichtig, die Unterstützung für ehrenamtliches Engagement zu stärken und ihren Einsatz für Velten zu würdigen.