Elternbeirat Königs Wusterhausen: Stadtverordnetenversammlung wählt neue Mitglieder

Georg Hanke von der SPD/FDP-Fraktion, vorne im Bild mit der Vorsitzenden Laura Lazarus-Möbus, zieht die Namen der neuen Mitglieder des Elternbeirats von Königs Wusterhausen per Los.
Till Eichenauer- Königs Wusterhausen benannte in der SVV (9.3.) einen neuen Elternbeirat.
- Nach Debatten: Losverfahren, da Hauptsatzung keine Regelung vorsah.
- Georg Hanke zog 15 Namen; einstimmige Benennung der Mitglieder.
- Mitglieder u. a.: Swen Schneider-Röster, Julia Witzenhausen, Monique Zabel.
- Nachrücker u. a.: Sebastian Fuchs, Laura Wiese; Fuchs zeigt sich zufrieden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist vollbracht: Königs Wusterhausen hat einen neuen Elternbeirat. Nachdem die Wiedereinführung sowohl die Stadtverordnetenversammlung (SVV) als auch diverse Ausschüsse monatelang beschäftigt hat, wurde das Gremium in der gestrigen SVV (9.3.) benannt.
Im Zuge der Erhöhung der Kita-Beiträge hatten Eltern im letzten Jahr immer wieder danach gefragt, warum es eigentlich keinen solchen Rat mehr gebe. Der Stadt wurde sogar vorgeworfen, die Neubildung bewusst zu verhindern.
Dann bemängelten die Eltern das Bewerbungsverfahren. Und schließlich wurde deutlich, dass die Benennung des Elternbeirats selbst nicht ohne Weiteres zu bewerkstelligen ist, weil die Hauptsatzung der Stadt keine Regelung dazu enthält, ob der Rat gewählt wird oder die SVV über die Mitglieder abstimmt. Auch dazu, wie mit zu vielen Bewerbern umzugehen ist – wie es jetzt nämlich der Fall war – sieht die Hauptsatzung nichts vor.
Elternbeirat in KW per Losverfahren zustande gekommen
Im Sozialausschuss (10.2.) kam die Idee auf, die Mitglieder per Los zu ziehen. Auch wenn dieses Verfahren „nicht besonders glücklich ist“, wie Ludwig Scheetz von der SPD/FDP-Fraktion noch einmal betonte, die Änderung der Hauptsatzung aktuell aber zu lange dauere, kam es am Ende tatsächlich zur Anwendung.
Georg Hanke, ebenfalls von der SPD/FDP-Fraktion, fungierte als Glückself und zog 15 Umschläge mit Namen aus einer Box. Die Mitglieder wurden anschließend einstimmig benannt. Dabei sind:
- Swen Schneider-Röster,
- Julia Witzenhausen,
- Monique Zabel,
- Sven Pietsch,
- Johanna Möbus,
- Marcus Gampe,
- Steffen Waesch,
- Sandra Deutschländer,
- Marvin Galuska,
- Franz Schellenberg,
- Carmen Neumann,
- Dina Seddigh Zadeh,
- Johanna Bohm,
- Sebastian Haug,
- eine Mutter, die namentlich nicht genannt werden möchte.
Nachrücker sind:
- Sebastian Fuchs,
- Laura Wiese,
- Anne-Marie Trecker,
- Natalia Szymczak,
- Henry Wachholz.
Sebastian Fuchs, der sich immer wieder für das Gremium starkgemacht hatte, zeigte sich danach zufrieden. „Klar hätte man auch die Hauptsatzung aufweichen und alle 24 Bewerber benennen können, aber das macht es ja auch nicht einfacher. Ich bin froh, dass es endlich wieder einen Elternbeirat gibt“, fand der Vater.


