Immobilien bei Berlin: Mieten oder kaufen – in Wildau gibt es neue Wohnungen

Die Schwartzkopff-Siedlung in Wildau ist eine beliebte Wohngegend in der Hochschulstadt im südlichen Speckgürtel Berlin. Der kommunale Verwalter, die Wiwo, hat allein dort 850 Wohnungen in der Vermietung.
Jana Scholz- In Wildau, südlich von Berlin, werden neue Wohngebiete gebaut, darunter "Wildaufgrün" mit 18 Stadtvillen.
- Wiwo verwaltet 2.000 Wohnungen, davon 850 in der beliebten Schwartzkopff-Siedlung.
- Mietpreise bei Wiwo liegen zwischen 4,90 und 14,50 Euro pro Quadratmeter.
- Bonava baut 91 Eigentumswohnungen im "Finkengarten", Preise beginnen bei 149.900 Euro.
- Nachfrage nach Wohnraum in Wildau ist hoch, freie Kapazitäten sind knapp.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Hochschulstadt Wildau schießen neue Bauvorhaben weiterhin wie Pilze aus den Böden. Gleich drei neue große Gebiete sollen für zusätzlichen Wohnraum in der Nähe der Autobahn A10 und damit unweit vom Flughafen BER in Schönefeld und der Tesla Gigafactory in Grünheide sorgen. Wohnräume zur Miete, aber auch zum Kauf lassen sich in der Kleinstadt nahe Königs Wusterhausen finden.
Im Angebot sind sowohl Häuser als auch Wohnungen. Allerdings muss man, wenn man sich zu diesem Schritt entscheidet, zum Teil auch ein großes Portemonnaie dabei haben und sich der Kosten bewusst sein. Egal, man ob als Single, Paar, WG oder Familie sucht.
Die Wiwo hat derzeit 2.000 Wohnungen in der Verwaltung
Wohnungen zu normalen Konditionen lassen sich bei der Wildauer Wohnungsbaugesellschaft (kurz Wiwo) bekommen. Der kommunale Vermieter hat in seinen gleich vier Siedlungen insgesamt 2.000 zu vermietende Wohneinheiten. Das größte Quartier mit 850 Wohnungen bildet die Schwartzkopff-Siedlung. Sie erstreckt sich direkt entlang der Ortsdurchfahrt (L401) an der Karl-Marx- und Friedrich-Engels-Straße. Auch der S-Bahnhof liegt hier.
Die Wiwo verwaltet in Wildau außerdem eine Plattenbau-Siedlung am Hückelhovener Ring, die mit 500 Wohnungen zwar auf engerem Raum gestaltet ist, jedoch alles nötige wie Supermärkte, Bushaltestellen, die Schwimmhalle Wildorado oder die Einkaufsmeile A10 Center in unmittelbarer Nähe hat. Wer statt Platte lieber einen moderaten Altbau oder eine DDR-Q3A-Wohnung favorisiert, findet diese ebenfalls bei der Wiwo, sowohl in Hoherlehme als auch in der Bergsiedlung.
Mieten staffeln sich nach Lage, Ausstattung und Zustand
Das Problem ist nur: freie Kapazitäten gibt es hier aktuell praktisch keine. „Derzeit sind alle Wohnungen vermietet, bis auf die, die gerade renoviert werden“, sagt Wiwo-Geschäftsführer Sven Schulze im Gespräch mit unserem Medienhaus. Dass es bei dem kommunalen Wohnungsanbieter schwierig ist, eine freie Wohnung zu finden, liegt sehr wahrscheinlich an den noch erschwinglichen Mieten. Je nach Lage, Ausstattung und Größe lag der Mietpreis bei der Wiwo bis zuletzt noch zwischen 4,90 Euro und 14,50 Euro pro Quadratmeter. Doch mit Jahresbeginn 2025 hat nun auch die Wiwo ihre Mieten erhöht. Durchschnittlich zehn Prozent müssen Mieter hier jetzt mehr zahlen, wie zuerst die MAZ berichtet hatte.
In einer ganz anderen Preisklasse spielt in Wildau das neue Wohngebiet „Wildaufgrün“, das direkt von der Bergstraße abgeht. Im Bereich der Dietrich-Bonhoeffer-Straße werden über einen Berliner Luxusmakler Wohnungen vermietet. Auf dem knapp 16.000 Quadratmeter großen Areal werden letztendlich18 Stadtvillen mit insgesamt 166 Wohnungen entstehen. Allesamt im Erdgeschoss barrierefrei, voll unterkellert und in dreigeschossiger Massivbauweise errichtet.
Eine Zwei-Zimmer-Erdgeschosswohnung mit einer Gesamtwohnfläche von 69,98 Quadratmetern, einer Einbauküche, Wannenbad und Terrasse schlägt mit 1.090 Euro kalt zuzüglich 245 Euro Nebenkosten zu Buche. Mehr als 1.300 Euro für zwei Räume sind schon kein wirkliches Wohnschnäppchen mehr. Eine viereinhalb-Zimmer-Dachgeschosswohnung mit etwas über 120 Quadratmetern, zwei Bädern, Einbauküche und Dachterrasse bekommt man warm für 2.245 Euro. Bevor jedoch der Umzugswagen in dem neuen Wildauer Wohnquartier vorfahren kann, muss noch eine Kaution von insgesamt drei Kaltmieten gezahlt werden. Im Falle der letzten Wohnung mit einer Netto-Kaltmiete von 1.815 Euro ergibt das eine Kaution in Höhe von 5.445 Euro.

Die ersten Stadtvillen im Wohnquartier Wildaufgrün sind bereits bezogen. Auf dem Gelände sind insgesamt 18 Mehrfamilienhäuser und insgesamt 166 Wohneinheiten geplant.
Jana ScholzWer lieber gern in einem Reihenhäuschen in Wildau wohnen möchte, wird bei der Berliner Müller Merkle Immobilien ebenfalls fündig. Im Rosenanger befinden sich derzeit Reihenmittelhäuser in der Vermietung, die mit 125,60 m² sogar etwas größer als die Wohnungen sind, aber mit 2.116 Euro sogar noch etwas günstiger.
Bonava verkauft Eigentumswohnungen hinter Rewe-Markt
Da Baugrundstücke in der Hochschulstadt derzeit schwer zu bekommen sind, man aber dennoch Angebote für potenzielle Eigenheimbesitzer machen möchte, hat sich das Bauunternehmen Bonava etwas überlegt. Hinter dem Rewe-Supermarkt baut das schwedische Unternehmen mit seinem deutschen Firmensitz in Fürstenwalde einen Wohnpark mit dem Namen Finkengarten. Die zwei Mehrfamilienhäuser befinden sich derzeit noch im Bau und sollen im Frühjahr dieses Jahres einzugsbereit sein. Insgesamt sollen in dem Quartier 91 Wohnungen entstehen, die allesamt zum Kauf angeboten werden.

Das schwedische Unternehmen Bonava baut derzeit das Quartier „Finkengarten“ als neue Siedlung in Wildau. Umgeben von Wald und Wiesen sollen hier zukünftig stolze Besitzer von Eigentumswohnungen die Natur genießen können.
Jana ScholzWer nur ein Zimmer benötigt, erhält bei Bonava ganze 27 Quadratmeter für 149.900 Euro. Größere Familien können mit bis zu sechs Zimmern auf Komfort und Platz setzen, zahlen aber für knapp 160 Quadratmeter auch 699.000 Euro beim Immobilien-Schweden dafür. Einige Wohnungen seien nach Angaben des Unternehmens bereits verkauft, einige reserviert und etwa die Hälfte noch zu haben.


