Dörfer mit Zukunft: Stechow und Möthlow - bisher nur zwei Anmeldungen für den Wettbewerb des Landkreises Havelland

„Unser Dorf hat Zukunft“: Gudrun Lewwe, hier 2019 mit Landrat Roger Lewandowski nach der Preisverleihung im Bundeswettbewerb in Berlin, ist Ortsvorsteherin des havelländischen Garlitz. Das Dorf hat im Wettbewerb ab der Kreisebene insgesamt 20.000 Euro Preisgelder kassiert.
Katarzyna Dębicka / LK HavellandWegen Corona war die elfte Auflage des havelländischen Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ im Vorjahr geplatzt und ins nächste Jahr verschoben worden.
Im April 2021 erfolgte seitens des Landkreises der erneute Aufruf zur Teilnahme an alle geschlossenen Gemeinden und Gemeindeteile im Havelland, in denen bis zu 3.000 Einwohner leben. Die bisherige Resonanz wirkt ernüchternd. Wie eine BRAWO-Anfrage in der Kreisverwaltung ergab, haben bislang nur Stechow und Möthlow (beide Amt Nennhausen) ihre Unterlagen eingereicht.
Auf Landes- und Bundesebene im Rampenlicht
Es gibt einige Orte, die wie Garlitz, auf Kreisebene durch Attraktivität und Aktivitäten herausstechen. Der Ort im Amt Nennhausen wurde 2017 zum havelländischen Siegerdorf gekürt und gelangte sodann auf Landes- und Bundesebene ins Rampenlicht. Das „Dorf mit Zukunft“ hatte sich zunächst gegen Steckelsdorf, Semlin, Bützer, Pausin und Stechow durchgesetzt.
Anmeldeschluss am 30. Juni 2021
Wer nun neben Stechow und Möthlow am nächsten Wettbewerb teilnehmen will, muss bis 30. Juni 2021 die Bewerbungsunterlagen beim Landkreis eingereicht haben. Die Uhr tickt diesbezüglich! Tatsächlich könnte es einige Orte geben, die einfach nur sehr spät dran sind. Etwa der Steckelsdorfer Ortsvorsteher, Corrado Gursch, bestätigte auf BRAWO-Anfrage, dass die Unterlagen des Rathenower Ortsteils noch fristgerecht den Landkreis erreichen werden.

