Neue Ehrenbürgerin: Sportlerin Christel Schulz aus Rathenow gehört seit 2011 der „International Masters Hall of Fame“ an

Schwimmerin Christel Schulz aus Rathenow gehörte von 1954 bis 1963 der DDR-Nationalmannschaft an und ist bis in die Gegenwart aktiv und international erfolgreich. 2015 wurde sie, gemeinsam mit ihrem Sohn, Dr. Andreas Schulz, vom Kreissportbund Havelland als Sportler des Jahres ausgezeichnet. Jetzt hat die Schwimmerin die Ehrenbürgerschaft der Stadt Rathenow erhalten.
Simone Weber / ArchivAuf SPD-Vorschlag hin hatte im April 2021 die gebürtige Rathenowerin und norwegische Bischöfin a.D. Rosemarie Köhn die Ehrenbürgerschaft erhalten. Zuletzt trug die CDU-Stadtverordnetenfraktion einen Vorschag vor, der die Zustimmung der SVV fand: Schwimmerin Christel Schulz, geborene Steffin, ist nun auch eine Ehrenbürgerin.
Start bei der BSG Einheit Rathenow
Die 1940 in Hohennauen geborene Frau startete ihre Karriere als jünge Schwimmerin bei der BSG Einheit Rathenow. Von 1954 bis 1963 gehörte sie der DDR-Nationalmannschaft an und nahm an 45 internationalen Wettbewerben teil - darunter Olympia 1956 (Melbourne) und 1960 (Rom).
Erster Weltrekord im Jahr 1996
Christel Schulz blieb als sogenannte Masters-Schwimmerin aktiv und erfolgreich. 1996 schwamm sie ihren ersten Weltrekord über 50 Meter Freistil in der Altersklasse 55 und holte bei der Masters-WM in Sheffield zweimal Silber und zweimal Bronze. Ihre Karriere hält bis heute an. 2011 wurde Christel Schulz als erste deutsche Masters-Schwimmerin in die „International Masters Hall of Fame“ in Fort Lauderdale/Florida aufgenommen.
