Essen in Berlin
: Speck, Käse und Wein – ein Stück Tirol in Spandau

Der Speckdealer aus Berlin-Spandau verkauft mit Speck, Käse und Wein originale Spezialitäten aus Österreich und Südtirol. Ein Geheimtipp.
Von
Tanja Römischer
Spandau
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Der Speckdealer in Berlin-Spandau bietet allerlei Köstlichkeiten aus Österreich und Südtirol.

Der Speckdealer in Berlin-Spandau verkauft Spezialitäten aus Österreich und Südtirol, darunter Speck, Schinken, Salami, Käse und Wein.

Tanja Römischer
  • Der Speckdealer in Spandau verkauft österreichische und Südtiroler Spezialitäten wie Speck, Käse und Wein.
  • Inhaber Matthias Federolf bezieht seine Waren direkt von Metzgern und Bauern aus der Region.
  • Der Onlineshop bietet Rindergeselchtes für 12,80 Euro und Wurzelspeck für 9,50 Euro pro 200 Gramm an.
  • Der Speckdealer plant ein Jubiläum im März 2025 und denkt über die Eröffnung eines Restaurants nach.
  • Bestellungen sind telefonisch oder online möglich; Abholung nur nach Voranmeldung im Hinterhof.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Spandau ist reich an Ecken, an denen kulinarische Genüsse angeboten werden. Manche Angebote sind offensichtlich, andere wiederum bedürfen des genaueren Hinsehens. Geht man durch die Pichelsdorfer Straße, ist es kaum möglich, auf die Speckdealer GmbH aufmerksam zu werden. Weder ein Laden noch ein deutlich sichtbares Schild weisen auf die Existenz des Unternehmens hin.

Dennoch herrscht in einem der Hinterhöfe geschäftiges Treiben. Unermüdlich wird alles rund um die echte österreichische beziehungsweise Tiroler Brotzeit verkauft. Die Angebotspalette umfasst neben Speck, Schinken, Salami, Käse und Wein auch diverse Gewürze sowie Messer – ein nicht zu vernachlässigendes Utensil.

Speckdealer in Spandau: Spezialitäten aus Österreich und Südtirol

Der Inhaber der Speckdealer GmbH, Matthias Federolf, hat viele Jahre in Tirol gearbeitet. Der Koch und Restaurantfachmann war danach an mehreren Standorten in Deutschland aktiv. Um weiter in den Genuss der Tiroler Spezialitäten zu kommen, pendelte er immer wieder nach Österreich.

Er brachte nicht nur sich, sondern auch Freunden und der Familie etwas mit – und kam sich dabei angesichts der Menge mitunter wie ein Schmuggler vor. Als er sich entschloss, in Berlin sesshaft zu werden, ging er den Schritt in den professionellen Handel und gründete die Speckdealer GmbH in Wilhelmstadt.

Federolf legt großen Wert auf Authentizität. Seine Waren kommen direkt aus Österreich, also auch Tirol, und Südtirol. „Von Tirolern für Tiroler“, sagt er. Was das bedeutet? Waren, die für das Ausland hergestellt werden, würden meist an die jeweiligen Landesgeschmäcker angepasst, so Federolf. Das sei bei seinem Sortiment nicht der Fall. Die Rezeptur entspricht den Angaben zufolge der, die Einheimische selbst konsumieren würden.

Was der Speckdealer in Berlin-Spandau zu bieten hat

Matthias Federolf bezieht seine Waren direkt aus Österreich und Südtirol, von Metzgern und Bauern, die er persönlich kennt und über deren Produktionsprozesse er genauestens informiert ist. Durch regelmäßige Besuche vor Ort pflegt er seine Kontakte und baut sein Netzwerk stetig weiter aus. Wichtigstes Kriterium für die Auswahl neuer Partner: Sie müssen traditionelles Handwerk und artgerechte Tierhaltung, das heißt Freiland- oder Offenstallhaltung, miteinander vereinen.

Matthias Federolf ist der Inhaber der Speckdealer GmbH. Von seinem Standort in Berlin-Spandau aus verkauft er Spezialitäten aus Österreich und Südtirol, darunter Speck, Schinken, Salami und Käse.

Matthias Federolf ist der Inhaber der Speckdealer GmbH in Berlin-Spandau.

Tanja Römischer

Angeboten werden Spezialitäten wie Rindergeselchtes, das aus der Keule und der Hüfte des Rindes hergestellt wird. Der Fettanteil ist sehr gering, der Geschmack würzig und intensiv. 200 Gramm kosten im Onlineshop 12,80 Euro.

Als „Renner“ im Onlineshop bezeichnet Federolf den Wurzelspeck – ein marinierter Bauchspeck, der ab 65 Grad Celsius warm geräuchert wird. 200 Gramm kosten 9,50 Euro.

Zu bieten hat der Speckdealer zudem „Originale“, also Produkte, die in Zusammenarbeit mit Metzgern kreiert wurden und nur in Wilhelmstadt zu haben sind. Dazu gehört der Wildkräuter Schopfspeck, der gepökelt und geräuchert wird und dadurch einen intensiven Geschmack erhält. Im Onlineshop kosten 200 Gramm 12,80 Euro.

Die gesamte Produktpalette ist auf der Homepage einsehbar. Die Erweiterung ist aktuell nicht geplant, grundsätzlich ist man aber offen für neue Kooperationen. Etwas mit Chili fehle noch, ergänzt Federolf.

In der Remise im Hinterhof der Pichelsdorfer Straße 35 laufen alle Fäden zusammen. Der Inhaber der Speckdealer GmbH betreibt hier seinen Onlineshop und empfängt hin und wieder Gastronomen und Kooperationspartner, aber auch Privatkunden, die bestellte Ware direkt vor Ort abholen möchten. Das allerdings nur nach Voranmeldung.

Bestellungen sind telefonisch oder online möglich. Darüber hinaus ist der Speckdealer auf diversen Märkten unterwegs, so auch 2024 auf dem Weihnachtsmarkt in Spandau.

Hier ist der Speckdealer aus Berlin-Spandau zu finden:

Auf lange Sicht möchte das Unternehmen wachsen. Matthias Federolf hat dazu schon Ideen. So schwebt ihm die Eröffnung eines Restaurants sowie eines Geschäfts in Spandau vor. Kundinnen und Kunden könnten dann direkt im Laden vorbeischauen und die ausliegende Ware kaufen.

Doch zunächst einmal gibt es ein Jubiläum zu feiern: Im März 2025 wird der Speckdealer zehn Jahre alt – und schneidet dann aus diesem Anlass womöglich seinen ebenso alten Schinken an. Wert: „Unbezahlbar!“

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