A100 in Berlin: Rudolf-Wissell-Brücke nach Schäden teilweise gesperrt

Auf der Rudolf-Wissell-Brücke auf der A100 in Berlin wurden die äußeren Fahrstreifen gesperrt.
Ralf Hirschberger/dpa- A100: Rudolf-Wissell-Brücke in Charlottenburg hat rechte Fahrstreifen gesperrt.
- Grund sind Bauwerksprüfungen und Instandsetzungen, die Sperre gilt vorerst 14 Tage.
- Fernverkehr soll den Bereich über den westlichen Berliner Ring weiträumig meiden.
- Stadtverkehr weicht nach Möglichkeit auf die Berliner Hauptstraße aus.
- Zwei A100-Brücken werden neu errichtet – Fertigstellung ist für den Sommer 2027 geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Rudolf-Wissell-Brücke auf der A100 in Berlin-Charlottenburg wird zum neuen Nadelöhr. Auf der Brücke in der Nähe des Autobahndreiecks Charlottenburg wurden die rechte Fahrstreifen in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
„Grund sind die derzeit laufenden Bauwerksprüfungen und die damit in Zusammenhang stehenden Instandsetzungsarbeiten“, teilte die Die Autobahn GmbH des Bundes am Mittwochnachmittag (7.10.) überraschend mit.
Die Sperrung gelte vorerst für 14 Tage, hießt es. „Dem Fernverkehr wird dringend empfohlen, den Bereich rund um das Autobahndreieck Charlottenburg über den westlichen Berliner Ring (A 10) weiträumig zu umgehen“, hieß es weiter. Aber auch Autofahrer aus dem Stadtgebiet sollen nach Möglichkeit auf die Berliner Hauptstraße ausweichen.
Auf der A100 zwischen dem Messedamm und dem Spandauer Damm in Berlin-Charlottenburg werden derzeit die Ringbahnbrücke am Autobahndreieck Funkturm sowie die neue Westendbrücke neu errichtet.
An zwei A100-Brücken wird derzeit gebaut
Im März 2025 mussten beide Brücken nach der Feststellung schwerer Schäden und maroder Spannstähle gesperrt und kurz darauf abgerissen werden.
Die Fertigstellung und vollständige Wiederinbetriebnahme der Ringbahnbrücke Richtung Norden sowie der neuen Westendbrücke ist für den Sommer 2027 geplant. Autofahrer werden wegen der Bauarbeiten unter anderem derzeit am Dreieck Funkturm über die alte Jafféstraße und den Messedamm umgeleitet.
Die nun betroffene Rudolf-Wissell-Brücke ist mit rund 930 Metern die längste Straßenbrücke Berlins. Täglich überqueren sie etwa 180.000 Fahrzeuge. Auch dort ist ein Ersatzneubau mit zwei getrennten Brücken in Planung. Dabei soll ein Spannglied ausgetauscht werden, das in den 1980er-Jahren nachträglich in die Brücke eingebaut worden war. Nach rbb-Informationen sollen nun Auffälligkeiten wie abgeplatzte Betonteile zu der spontanen Teilsperrung geführt haben.

